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Pokémon GO: Remote-Raid-Pässe werden teurer – Niantic zwingt Trainer raus

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Von: Adrienne Murawski

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Günstige Remote-Raid-Pässe gehören in Pokémon GO der Vergangenheit an. Niantic möchte, dass die Spieler*innen wieder mehr raus gehen.

San Francisco – Pokémon GO ist ein Spiel, das darauf basiert, dass die Spieler*innen rausgehen, die Welt entdecken und sich mit anderen Trainer*innen treffen. So wurden Raid-Kämpfe eingeführt, um die Gruppendynamik im Spiel zu fördern und Events wie der Pokémon GO Community Day im Mai 2022 sollen dabei helfen, andere Spieler*innen zu treffen. Doch in der Coronapandemie war vieles davon nicht mehr möglich und der Entwickler aus San Francisco überlegte sich Alternativen, die bei den Fans sehr gut ankamen. Doch nun entfernt Niantic diese nach und nach aus dem Spiel.

Name des SpielsPokémon GO
Release (Datum der Erstveröffentlichung)06. Juli 2016
Publisher (Herausgeber)Niantic
SeriePokémon
PlattformenAndroid, iOS
EntwicklerNiantic
GenreAugmented Reality, Mobile

Pokémon GO: Remote-Raid-Pässe werden teurer – 1-PokéMünzen-Bundles verschwinden

Das ändert sich: Pokémon GO existiert seit 2016 und hat seitdem schon zahlreiche Veränderungen unterlaufen. Insbesondere während der Coronapandemie musste der Entwickler aus San Francisco einige Spielmechaniken ändern, damit das Spiel trotzdem sicher und spielbar bleibt. Schließlich gab es auf der ganzen Welt Lockdowns, bei denen Menschen nur im Ausnahmefall die eigene Wohnung verlassen durften.

Nun hat sich die Situation langsam entspannt und auch in Deutschland scheint es kaum noch Maßnahmen zu geben. Das nimmt der Entwickler aus San Francisco wohl zum Anlass, um auch die neu eingeführten Spielmechaniken wieder aus Pokémon GO zu entfernen. So wurde in Pokémon GO der Rauch generft, sodass das Item jetzt wieder Bewegung voraussetzt. Rauch zu Hause einzusetzen, lohnt sich also nicht mehr. Als Nächstes sind die Remote-Raids dran.

Wütender Mann neben Remote-Raid-Pässen aus Pokémon GO.
Pokémon GO: Keine günstigen Remote-Raid-Pässe mehr – Niantic streicht beliebtes Feature © YAY Images/IMAGO/Niantic/Unsplash (Montage)

Änderung bei den Remote-Raid-Pässen: Wie Niantic im offiziellen „Pokémon GO“-Blog bekannt gegeben hat, werden neue Features eingeführt, die „den Austausch unter Pokémon GO-Spielern erleichtern sollen“. Deswegen werden nun neue Boni für Raid-Kämpfe vor Ort eingeführt und einige Items im In-Game-Shop angepasst. Dazu zählen auch die Remote-Raid-Pässe.

Während der Coronapandemie gab es jeden Montag eine Box im Pokémon GO-Shop, die nur eine PokéMünze kostete. Darin enthalten waren meistens einige Bälle und immer ein Remote-Raid-Pass. Maximal drei dieser Remote-Raid-Pässe konnten Trainer*innen sammeln. Zudem gab es auch Remote-Raid-Pässe einzeln und im Dreierpack zu kaufen. Der Entwickler aus San Francisco beendet nun jedoch die Aktion mit dem Remote-Raid-Bundle für eine PokéMünze komplett und hat im gleichen Zug den Preis für den 3-Remote-Raid-pack angehoben.

Anstatt 250 PokéMünzen kosten drei Remote-Raid-Pässe nun 300 PokéMünzen (ca. 3 Euro). Spieler*innen sparen beim Kauf des 3er-Bundles nun also kein Geld mehr, da ein einzelner Pass nach wie vor 100 PokéMünzen (ca. 1 Euro) kostet.

Pokémon GO: Niantic will Spieler-Austausch erleichtern – zwingt Trainer*innen zum Rausgehen

Welche neuen Features will Niantic einführen? Mit der Änderung der Remote-Raid-Pässe in Pokémon GO versucht der Entwickler aus San Francisco wohl, die Trainer*innen zum Rausgehen zu animieren. Zusätzlich werden Community-Features ins Spiel eingeführt, die noch nicht genauer erläutert wurden. Diese Features wurden wohl in einer separaten Niantic-App auf Herz und Nieren geprüft. Ob sie die Spieler*innen glücklich machen werden, wird sich zeigen.

Zusätzlich will der Entwickler aus San Francisco auch die Trainer*innen nicht vergessen, die keinen guten Zugang zu Arenen haben. Hier hat Niantic jedoch auch noch keine konkrete Lösung parat. Wer an abgelegeneren Orten wohnt, muss nun wohl erstmal tiefer in die Tasche greifen, um an Raids mit Freund*innen teilzunehmen.

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