30 Tage gesperrt

Pokémon GO: YouTuber von Niantic gebannt – Spieletrend sieht sich unschuldig

  • Noah Struthoff
    VonNoah Struthoff
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Pokémon GO ist immer noch extrem beliebt. Niantic hat nun jedoch den bekannten YouTuber Spieletrend gebannt. Der Österreicher Daniel Schilling sieht sich als unschuldig.

Update vom 28.07.2021: Im Problem mit der Bannwelle von Pokémon GO hat sich immer noch keine wirkliche Besserung gezeigt. Mittlerweile hat Niantic bestätigt, dass es sich bei den zahlreichen gesperrten Accounts um einen Fehler handelt und das Studio arbeitet an einem Fix. Vorerst bleiben die gebannten Spieler:innen aber gesperrt. Unter ihnen ist auch weiterhin der große YouTuber Spieletrend. Der Content Creator hat aus der Situation jetzt aber harsche Konsequenzen gezogen.

Name des SpielsPokémon GO
Release (Datum der Erstveröffentlichung)06. Juli 2016
PublisherNiantic
SeriePokémon
PlattformenAndroid, iOS
EntwicklerNiantic
GenreAugmented Reality, Mobile

In einem neuen Video bei YouTube hat Spieletrend den aktuellen Stand seins Banns in Pokémon GO erklärt. Nachdem er kürzlich seine 30-Tägige Sperre von dem Mobilegame erhalten hatte, hat der YouTuber sich direkt an Niantic gewendet und einen „Ban Appeal“, also einen Einspruch gegen die Sperre eingelegt. Von Niantic kam aber keine Entschuldigung oder eine entsprechende Stellungnahme, sondern die automatisierte Antwort, die bei den meisten Ban Appeals rausgeschickt wird. Zu dem Zeitpunkt, an dem das passierte, hatte das Studio noch keine offizielle, öffentliche Stellungnahme gemacht.

Mittlerweile ist klar, dass es sich bei der Bann-Apokalypse um einen Fehler seitens Niantic handelt und die Entwickler:innen geloben Besserung für Pokémon GO. Im Fall von Spieletrend kommt dieses Gelübde aber zu spät. Der YouTuber aus Wien hat seine Partnerschaft mit dem Studio und dem Spiel bereits gekündigt. In einem umfangreichen Absatz hat er geschrieben, mit sofortiger Wirkung aus dem Partnerprogramm auszutreten. Die Art, wie Niantic mit dem Problem umgegangen sei, wäre eine Frechheit.

Pokémon GO: Entwickler schwingen Bann-Hammer – Spieletrend wird zum Opfer

Erstmeldung vom 25.07.2021: Wien – Daniel „Spieletrend“ Schilling dürfte den meisten deutschen Trainer:innen zu Pokémon GO ein Begriff sein. Über 365.000 Abonnent:innen verfolgen täglich seine Videos zum AR-Spiel auf YouTube. Damit ist der Österreicher der größte deutschsprachige YouTuber zu Pokémon GO. Nun gibt es aber eine erschreckende Nachricht: Spieletrend wurde für 30 Tage von Pokémon GO gebannt. Was ist der Grund dafür?

Pokémon GO bannt Spieletrend – Der beteuert seine Unschuld

Auf YouTube und Twitter zeigte Spieletrend am 24. Juli eine Nachricht, die er von Pokémon GO erhalten hat. Darin heißt es „Dein Konto wurde vorübergehend gesperrt, weil du die Nutzungsbedingungen verletzt hast.“ Die Sperre soll nun für ganze 30 Tage anhalten. In dieser Zeit kann Spieletrend nicht mehr auf Pokémon GO zugreifen und keinerlei Monster fangen. Das aktuelle Event zum ersten Teil des Hyperbonus kann Spieletrend also nicht zocken.

In dem YouTube-Video von Spieletrend zu diesem Thema äußert sich der YouTuber überrascht. So sagt er, dass der Bann unerwartet kam und er den genauen Grund für die Sperre nicht kennt. Allerdings erzählt Spieletrend auch, dass er bereits vor einigen Wochen eine erste Verwarnung von Niantic erhalten habe, wodurch er eine Zeit lang keine seltenen Monster im Spiel fangen konnte. Nun kam die nächste Stufe des Banns und sein Account wird für 30 Tage gesperrt. Hält sich Spieletrend danach weiterhin nicht an die Nutzungsbedingungen, folgt ein letzter permanenter Bann.

Pokémon GO bannt Spieletrend, den größten deutschen YouTuber zum Spiel – Warum? 

Auf YouTube erzählt Spieletrend, dass er bereits vor dem ersten Bann keine verbotene Software genutzt hat, sodass er schon damals die erste Verwarnung nicht nachvollziehen konnte. Es scheint also, dass Spieletrend zu Unrecht gesperrt wurde und es keinen wirklichen Grund für die Sperre gibt.

Pokémon GO: Spieletrend und andere Trainer:innen zu Unrecht gebannt? Beschwerden häufen sich

Auf Twitter und reddit häufen sich aktuell zahlreiche Beschwerden von Trainer:innen. Sie berichten, ganz ähnlich wie Spieletrend, dass sie ohne einen Grund von Pokémon GO verwarnt oder sogar gebannt wurden. So beteuern mehrere hundert Trainer:innen in den sozialen Netzwerken ihre Unschuld und fordern Aufklärung von Niantic.

Die Entwickler:innen schweigen bisher dazu und verteilen auf Twitter automatisierte Antworten zu diesem Thema. Dort heißt es, dass jede:r Trainer:in auf ihrer Website den Fall genauer schildern kann und dort Hilfe bekommen soll. Eine Lösung ist aktuell aber noch nicht bekannt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trainer:innen zu Unrecht gesperrt wurden. Es gab in den vergangenen Jahren immer wieder Fälle, in denen Trainer:innen teilweise sogar erst nach Wochen ihren Account zurückerhalten haben und sich Niantic für einen Fehler entschuldigt hat. Ähnlich dürfte es aktuell auch sein. Solltet ihr also selbst von den Banns betroffen sein, dann solltet ihr momentan etwas Zeit mitbringen. Bis dahin könnt ihr euch die 20 seltensten Shinys in Pokémon GO anschauen.

Rubriklistenbild: © Niantic (Montage)

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