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Pokémon „Karmesin“ und „Purpur“: Die Monsterjagd geht weiter

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„Pokémon Karmesin und Purpur“
In „Pokémon Karmesin“ und „Pokémon Purpur“ dreht sich wieder alles um das Fangen und Trainieren der kleinen Wunderwesen - und die Kämpfe, in die man sie schickt. © Pokémon/Nintendo/dpa-tmn

Mit Pokémon „Karmesin“ und „Purpur“ kehren Nintendos beliebte Taschenmonster zurück auf die Switch. Zwischen Sammeln und Kämpfen gibt es einige Änderungen. Nicht alles davon kam bei den Fans gut an.

Berlin - Mit „Pokémon Karmesin“ und „Pokémon Purpur“ geht die Spielreihe um die legendären Taschenmonster schon in die neunte Generation. Zeit für Veränderung, dachten sich Nintendo und Entwickler GameFreak - und bringen etwas frischen Wind in die traditionsreiche Reihe.

Dem bekannten Spielprinzip bleiben auch die neuen Teile treu. Als junger, unerfahrener Trainer begibt man sich in die weite Welt, sammelt und trainiert seine Pokémon und tritt mit ihnen in der Wildnis oder gegen andere Trainer in rundenbasierten Kämpfen an. Neu ist die sogenannte Terakristallisierung, mit der Pokémon zeitweise in einen glitzernden, deutlich stärkeren Tera-Typ verwandelt werden können.

Offene Welt, technische Probleme am Anfang

Zum ersten Mal in einem Ableger der Pokémon-Hauptreihe ist die Welt frei begehbar. Wobei die an Spanien und Portugal angelehnte Paldea-Region mit ihrem Aussehen eher an moderne „The Legend of Zelda“-Teile erinnert. Doch das bietet auch neue Möglichkeiten - wie etwa das Losschicken von Pokémon in der Wildnis, wo diese eigenständig in den Kampf ziehen können.

Videospielekritiker nahmen die großen Änderungen gemischt auf: Während der Wechsel zum Open-World-Prinzip häufig gelobt wurde, können die Spiele die neuen Freiheiten wohl nur selten wirklich ausnutzen. Noch dazu wurde das Bild von veralteter Grafik oder groben technischen Fehlern getrübt, die erst durch später nachgelieferte Patches teilweise behoben wurden.

Fans kommen trotzdem auf ihre Kosten

Selbst wenn längst nicht alles perfekt läuft, machen auch „Karmesin“ und „Purpur“ eine Menge Spaß - nicht zuletzt, weil sich am schier unendlichen Suchtpotenzial wenig geändert hat. Pokémon-Fans mit Lust aufs Sammeln, Trainieren und Kämpfen können sich getrost in die neuen Teile stürzen.

Neben jeweils exklusiven Pokémon haben die Editionen vor allem kosmetische Unterschiede: Während „Karmesin“ sich an der Vergangenheit orientiert, richtet sich „Purpur“ eher an zukunftsbegeisterte Spielerinnen und Spieler. Ein Beispiel: Die Optik der Pokémon. Während man in „Karmesin“ als Drache fliegt, ist es in „Purpur“ ein futuristisches Flugzeug-artiges Geschöpf.

„Pokémon Karmesin und Purpur“
„Pokémon Karmesin“ und „Pokémon Purpur“ bieten eine große Welt mit vielen Orten zum Erkunden. Irritierenderweise kann man nur wenige Gebäude betreten. © Pokémon/Nintendo/dpa-tmn

„Pokémon Karmesin“ und „Pokémon Purpur“ gibt es nur für Nintendo Switch. Der Preis: rund 60 Euro. dpa

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