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Pokémon: Nach 20 Jahren könnte eine verbotene Sammel-Karte zurückkommen

  • vonLars Bendixen
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Im Pokémon Sammel-Kartenspiel war eine Karte für 20 Jahre verboten. Nun darf Nintendo die Karte wieder drucken. Wird sie zurückkommen?

  • Neuer Trend auf YouTube: Pokemon Karten sind zurzeit voll im Hype (Alle Pokemon News).
  • Im Zuge dessen kehrt ein verbotenes Taschenmonster nun nach seiner jahrelangen Verbannung zurück.
  • Der Grund für die Rückkehr hängt mit einem bekannten Mentalisten zusammen.

Tokio, Japan – Wer hätte gedacht, dass das nochmal Thema sein würde? Generell erlebt das Pokemon Sammelkartenspiel gerade einen riesigen Hype. Die Taschenmonster verdanken das besonders dem YouTuber Logan Paul, der das Geschäft um die Pokemon-Karten in etlichen Videos behandelt. So können die uralten Karten der ersten Generation teils mehrere tausend Euro wert sein. Mittlerweile herrscht um die Karten ein mit der Börse vergleichbares Geschäft. Doch ein Pokemon der ersten Generation ist schon länger nicht unter ihnen. Ein Mentalist hatte das Pokemon nicht mit einem Fluch, sondern einer Klage belegt – folgt nach dem zwanzig Jahre langem Aussetzer nun das Comeback des mächtigen Psycho-Pokemon?

Release (Datum der Erstveröffentlichung)1996 in Japan
Publisher (Herausgeber)Nintendo, The Pokémon Company, Niantic,
SeriePokémon
PlattformNintendo DS, GameBoy Color, GameBoy Advance, Nintendo Switch
EntwicklerNintendo, Niantic, Game Freak, Creatures, Inc.,
GenreComputer-Rollenspiel

Pokemon: Verbotenes Taschenmonster kehrt zurück – Deswegen war es verbannt worden

Guess whos back – lange in der Versenkung verschwunden, dürfte Kadabra bald seine Rückkehr in das Pokemon-Karten-Universum feiern. Doch warum war das Pokemon mit dem Löffel in der Hand überhaupt aus dem Sammelkartenspiel verschwunden? Kadabras Verbannung war genauso kurios, wie sein jetziges Wiedererscheinen. Die Geschichte nahm im Jahr 2000 seinen Lauf. Damals verklagte Uri Geller, ein Mentalist mit angeblich übernatürlichen Kräften, Nintendo. Uri Geller war nämlich der festen Meinung, das Psycho-Pokemon sei ein fieses, okkultes Abbild seiner Selbst. Zudem soll Nintendo auch noch den Namen gestohlen haben.

Wodurch ist Uri Geller besonders bekannt geworden? Genau, durch das Verbiegen von Löffeln. Rein zufällig trägt auch Kadabra einen in seiner Hand. Es ist nicht zu übersehen, dass Game Freak sich damals wohl Inspiration für ihr Pokemon bei dem Mentalisten einholte. Ob dies Uri Geller, jedoch das Recht gibt, das Pokemon aus dem Sammelkartenspiel entfernen zu lassen, ist bis heute höchst fragwürdig. Kadabra hat trotz allen Ähnlichkeiten zum Mentalisten durchaus ein einzigartiges Design, hier wurde eine kreative Eigenleistung vollbracht. Uri Geller wollte sich mit seiner Klage von gewalttätigen Charakteren separieren und hatte schlussendlich Erfolg damit. Kadabra wurde für das Sammelkartenspiel Pokemon nicht mehr gedruckt.

Pokemon: Verbotenes Taschenmonster kehrt zurück – Weil Mentalist endlich sein Ego drosselt

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Nun 20 Jahre später folgte der Sinneswandel. Auf Twitter entschuldigte sich Uri Geller für sein damaliges Handeln und hob den Ban, der auf Kadabra lag, in Mentalistenmanier nach zahlreichen Leserbriefen wieder auf. Jetzt liegt es an Nintendo die Karte wieder in den Umlauf zu bringen. Da die Karte bisher nicht oft gedruckt worden ist, dürfte Kadabra so Einiges wert sein. Mit den Pokemon-Karten kann man unter Umständen nämlich ein Vermögen machen. Auch der deutsche Twitch-Streamer Papaplatte ist eine riskante Wette mit einer Pokemon-Karte eingegangen.

Erst jetzt realisierte Uri Geller wohl langsam was für Auswirkungen die Verhängung des Bans damals hatte. Der Mentalist zeigte Reue und präsentierte im Anschluss auf Twitter einen ganzen Koffer voller Pokemon-Karten und Souvenirs – überwiegend von Kadabra natürlich. Diesen hatte er vor zwanzig Jahren vor der Gerichtsverhandlung von Pokemon erhalten. Die im Koffer enthaltende Gegenstände dürften mittlerweile einen guten Sammlerwert haben und von den Mengen an Kadabras dürfte jeder Pokemon-Fan träumen.

Ob Uri Geller die Karten verschenkt, behält oder gar zum Verkauf anbietet, ist ungewiss. Sieht man die Bilder von heute, scheint er selbst zum Pokemon-Fan konvertiert zu sein. Ebenfalls großer Pokemon-Fan ist Jake Paul. Sein Bruder Logan Paul endete nach einem YouTube-Prank in einer Notaufnahme. Grund dafür – eine Pokemon-Karte.

Rubriklistenbild: © Pokemon / Uri Geller / Pixabay / DPA (Montage)

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