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Zen 2 verkürzt Entwicklungszeit auf PS5 und Xbox Scarlett

Schneller neue Spiele?

PS5 und Xbox Scarlett: Zen 2 verkürzt Entwicklungszeit für Spiele

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Keine neue Konsole ohne neue Spiele. Je aufwendiger diese werden, umso länger musste bisher auf den Release gewartet werden. Könnte sich dies dank der neuen Zen 2 Hardware in PS5 und Xbox Scarlett verbessern? 

Mit dem nahenden Release der PS5 und Xbox Scarlett wird auch neue Generation von Spielen erwartet. Diese werden von Generation zu Generation immer aufwendiger und brauchen meist mehrere Jahre in der Entwicklung. Dies wird sich mit den kommenden Konsolen scheinbar nicht ändern, sondern nochmals einen Höhepunkt erreichen. Laut den Aussagen eines Indie-Entwicklers kann es mit den neuen Konsolen wieder schneller gehen Spiele zu entwickeln.

PS5 und Xbox Scarlett: Zen 2 Hardware verbessert Spieleentwicklung?

Im Fokus der Aussage von Hemanshu Chhabra, Creative Director von Triple-I Games, steht hierbei der Zen 2 CPU. Dass dieser Prozessor sowohl in der PS5 als auch Xbox Scarlett zum Einsatz kommt, wurde schon vorab von Sony, Microsoft und AMD offiziell bestätigt. Im Interview mit GamingBolt geht der Indie-Entwickler besonders auf die höhere Bandbreite der neuen Konsolengeneration ein, welche die Entwicklungsprozesse im Bereich merklich beschleunigen könnte. 

Dies hat nämlich zur Folge, dass kleinere Entwickler nicht mehr so viel Zeit damit verbringen müssen für die jeweilige Plattform zu optimieren. Was wiederum dazu führt, dass mehr Fokus auf das eigentliche Spiel gelegt werden kann. Ähnliche Aussagen kamen im übrigen auch von einem Brachnen-Kollegen von Chhabra, Will Traxler, bekannt für den beliebten Plattformer Exception. 

Mehr Zeit für bessere Spiele

Der Creative Director von Triple-I Games macht dies auch an seinem aktuellen Projekt "Hindsight 20/20" fest, welche sich durch große dreidimensionale Welten und jede Menge Charaktere auszeichnen soll. Und genau diese Punkte wären gerade für Indie-Studios ein enormer Aufwand sie gleich auf mehreren Plattformen zu optimieren. Gerade da ihr neusten Projekt hierbei noch in 60 Bildern in der Sekunde über die Bildschirme der Spieler flackern soll. 

Bei der Optimierung ging es nämlich darum auf den jeweiligen Plattformen immer möglichst gut mit den vorhanden Ressourcen zu haushalten. Beispielsweise die KI von NPC´s so anzupassen, das nicht benötige Funktionen auch nicht im Hintergrund einfach weiterlaufen. Das bedeutet natürlich jede Menge Arbeit, besonders wenn man dies zusätzlich noch für mehr als eine Plattform gemacht werden muss. 

Ähnlich scheint es übrigen auch bei der Grafik auszusehen. Hierbei müssen sich Entwickler entscheiden welche Elemente wie Texturen, Shader oder Assets eingesetzt werden um beispielsweise eine Performance mit 60 FPS zu jeder Zeit zu gewährleisten. Somit stellt die neue einheitliche CPU hier eine große Hilfe dar. All dies würde wiederum helfen die spielerische Qualität insgesamt zu verbessern. "Entwickler hätte so  mehr Freiraum, spielerische Ideen umzusetzen, die Normalfall aus Zeitgründen gestrichen werden müssten", so Hemanshu Chhabra. 

Mehr zu dem Thema:  PLAYSTATION 5: 4K BEI 120HZ UND EINGEBAUTE SSD

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