Aufmerksamkeit zahlt sich aus

PS4: 50.000 Dollar Kopfgeld für Bugs - Wettbewerb für Hacker gestartet

  • vonJanina Baldermann
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Zwar erscheint die PS5 noch in diesem Jahr, doch noch immer will das Ökosystem der PS4 verbessern. Um das zu schaffen, setzt Sony nun Kopfgeld für Bugs aus.

  • Sony brachte die PS4-Konsole bereits Ende 2013 auf den Markt.
  • Das Unternehmen startete jetzt ein Fehlerbericht-Programm.
  • Fans, die Fehler finden, können bis zu 50.000 US-Dollar kassieren.

Tokio, JapanSony zählt zu den Urgesteinen in der Videospiel-Branche. Mit seinen im Laufe der Jahre veröffentlichten Konsolen wurde das japanische Unternehmen zur ersten Wahl von Millionen Fans auf der ganzen Welt. Und obwohl Sony in starker Konkurrenz zu Microsoft steht, zeigen sich beide Firmen fleißig, innovativ und ausdauernd. Während Microsoft seine Xbox Series X schon vor geraumer Zeit vorstellte, enthüllte Sony mit Sitz in Tokio erst kürzlich die neue PS5 und sorgte für offene Münder. Aber bis die Next-Gen-Konsolen Ende 2020 releast werden, dauert es noch ein wenig. Sony startete nun in der Zwischenzeit ein Fehlerbericht-Programm für die PS4, an denen die Fans teilnehmen und mit hohen Summen, wie 50.000 US-Dollar, belohnt werden können.

Name der KonsolePlayStation 4 (PS4)
HerstellerSony Interactive Entertainment (SIE)
Typstationäre Spielkonsole
Generation8. Konsolengeneration
SpeichermediumBlu-Ray
Release29. November 2013 (Europa), 15. November 2013 (USA),  22. Februar 2014 (Japan)

PS4: Bugs unerwünscht – Sony startet Fehlerbericht-Software zugunsten aufmerksamer Fans

Die PS4 von Sony ist nun schon knappe sieben Jahre alt, doch begeistert noch massenweise Gaming-Fans. Neben Ausnahmen, wie beispielsweise, dass die PS4 wegen The Last of Us 2 total durchdreht, gibt die Konsole immer noch ihr Bestes. Doch ein baldiger Generationenwechsel steht bevor. Vor wenigen Wochen enthüllte Sony das Design der PS5 in einem Livestream und stellte zahlreiche zukünftige PS5-Spiele vor. Sogar der Xbox-Chef Phil Spencer reagierte unerwartet auf das PS5-Event. Dass die Next-Gen-Konsole wohl Ende dieses Jahr die PS4 ablösen wird, steht außer Frage. Doch gibt Sony die ältere Konsole alles andere als auf, was die Fans gleich doppelt freuen sollte. Mit dem Start eines Fehlerbericht-Programms können nicht nur nervige Bugs behoben werden, die Fans erhalten für das Finden von Fehlern manchmal auch eine stattliche Belohnung in Form von US-Dollar.

Sony startete ein Fehlerbericht-Programm für die PS4 und belohnt aufmerksame Fans mit 50.000 US-Dollar. Das muss man dazu wissen.

Nachdem Sony in der Vergangenheit lediglich privaten Forschern für das Aufspüren von Fehlern eine Prämie geboten hatte, wurde diese nun für alle Fans zugänglich gemacht. Der Senior Director für Software-Engineering bei Sony, Geoff Norton, schrieb im offiziellen PlayStation-Blog, dass für das Melden von kritischen Bugs eine Belohnung von mindestens 50.000 US-Dollar ausgezahlt werden würde. Dies soll den Fans einen Anreiz dafür geben, besonders aufmerksam zu sein. Sony möchte, laut Geoff Norton, das Fehlerbericht-Programm für "die Sicherheitsforschungsgemeinschaft, Gamer und alle anderen" öffnen und arbeitet daher nun mit HackerOne zusammen (Alles zur PlayStation).

PS4: Sony belohnt alle Fans, die Bugs und Fehler finden, mit Summen wie 50.000 US-Dollar

HackerOne schreibt, dass die Ingenieure bei Sony besonders an Berichten über die Hardware der PS4-Konsole interessiert sind. Aber genauso wichtig sind Fehlermeldungen zum Betriebssystem, Zubehör und zum PlayStation-Network. Während ein Fehlerbericht über einen Bug mit niedriger Priorität mit mindestens 500 US-Dollar belohnt wird, wird für das Melden eines Fehlers mit hoher Priorität eine viel höhere Summe ausgezahlt. Diese fängt erst bei 50.000 US-Dollar an und es wurde kein Maximum genannt. Für die Sony-Fans lohnt es sich also, wachsam zu sein und die Augen nach Bugs offenzuhalten. Ein Leak könnte nun Sonys PS5-Pläne im Konkurrenzkampf mit Microsoft verraten. Außerdem enthüllt ein Leak jetzt das Datum für eine baldige Nintendo Direct.

Bezüglich des PlayStation-Networks werden Bezahlungen in Höhe von mindestens 100 US-Dollar für Fehler mit niedriger Priorität ausgeschrieben, wobei Belohnungen beim Finden eines Fehlers mit hoher Priorität bei 3.000 US-Dollar beginnen. All dies klingt für die Konsolen-Fans verlockend, doch werden tatsächlich Summen in dieser Höhe von Sony ausgezahlt? Auf der Website von HackerOne finden sich entsprechende Statistiken. So sollen insgesamt bereits 173.900 US-Dollar als Belohnung ausgezahlt worden sein. In den letzten drei Monaten sollen 102 Berichte eingereicht worden sein, wovon 88 Fehler bereits gelöst werden konnten. Offiziell wurde 41 Personen gedankt, die Bugs entdeckt und an Sony gemeldet haben. Bei der PS5 soll man nun laut eines Patents von Sony mehrere Programme gleichzeitig offen haben können. Ein Video zeigt die Sony-Konsole nun im traditionellen Schwarz. Außerdem schafft ein Patent von Sony bezüglich der Abwärtskompatibilität der PS5 nun Klarheit, doch die Fans sind zwiegespalten.

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