Schöne Neue Welt

PS5: Sony und PSVR 2 bringen sich in Position – Metaverse im Visier

  • Jonas Dirkes
    VonJonas Dirkes
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Das Metaverse könnte der Ort werden, den ihr mit der PSVR 2 am meisten besucht. Sony bringt sich für seine PS5 in Position und investiert in VR-Tech.

Hamburg – Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Oder der Markt. Während Microsoft sich in Sachen Metaverse mit dem Gaming Riesen Activision Blizzard neu aufstellte, investiert jetzt auch Sony für seine PS5 in die schöne neue Welt. Auch wenn man bei Weitem nicht so viel Geld wie die Konkurrenz mobilisierte, dürfte klar sein, dass man mit der PSVR 2 und der PS5 so einiges für die Zukunft vor hat. XR CLOUD heißt der Heilsbringer, mit dem Sony seine PlayStation auf die nächste Ebene heben möchte.

Name der KonsolePlayStation 5 (PS5)
HerstellerSony Interactive Entertainment (SIE)
TypStationäre Spielkonsole
Generation09. Konsolengeneration
SpeichermediumBlu-Ray, SSD
Release19. November 2020

PS5: Zukunftsmarkt Metaverse – Ein Internet auf dem Internet

Was ist das Metaverse eigentlich noch gleich? Das Metaverse zu definieren ist gar nicht so einfach, wie man denkt. Anders als weitläufig angenommen, ist das Metaverse keine private Plattform vom Ex-Facebook-Konzern Meta. Das Unternehmen benannte sich unter anderen in Meta um, da man im Metaverse den größten Markt der Zukunft wittert.

Vorstellen kann man sich das Metaverse wie eine Art Internet auf dem Internet. Ein digitaler Ort bestehend aus vielen von einander unabhängigen Orten, den man mit PSVR und Co. besuchen kann. Wer Ready Player One gelesen oder gesehen hat, weiß in etwa wie der Hase läuft. 

PS5: Metaverse mit PSVR 2 bahnt sich an für Sony

Unternehmen wie Sony mit ihrer PS5, versprechen sich von dieser vagen Zukunftsvision vor allem eines: Einen ganzen Haufen Geld. Warum ist leicht erklärt. Da der Wachstum in der realen Welt an Grenzen stößt, schafft man sich mit dem Metaverse einfach eine zweite. Hier kann man die Kassen wieder klingeln lassen. Sei es durch ein digitales Konzert, NFT-Rechte an einem virtuellen Haus oder gar der schlichte Zugang zu einem ausgedachten Ort.

Wie das Metaverse aber letztendlich aussehen wird, weiß aktuell eigentlich noch niemand. Wir User und Userinnen sind es, die am Ende entscheiden, was wir mit uns machen lassen und wo der Geldbeutel an seine Grenzen stößt. Das lässt sich derzeit besonders gut am NFT-Trend erkennen. Gaming-Publisher stoßen auf massiven Gegenwind beim Einzug der Spekulationsobjekte in die Welt der Videospiele.

PS5: Sony will wohl mit Konsole und PSVR 2 teil des Metaverse sein

Was plant Sony mit PS5 und PSVR für das Metaverse? Um sich seinen Platz an der Sonne für PS5 und PSVR im Metaverse zu sichern, investierte Sony jüngst einen ganzen Batzen Geld. 750 Millionen Yen, was in etwa 565 Millionen Euro entspricht, steckte die PS5-Firma in monoAI Technology. Dem Unternehmen gehört die virtuelle Plattform XR Cloud. Was bei XR Cloud genau geschieht, scheint Glaubens- wie Ansichtssache zu sein. Die Firma beschreibt es auf ihrer Website wie folgt:

monoAI hat sich schon früh auf die Möglichkeiten des virtuellen Raums konzentriert und die Virtual-Space-Plattform „XR CLOUD“ mit eigener Technologie entwickelt. In den letzten Jahren hat das Potenzial des Metaverse viel Aufmerksamkeit erhalten, und Bloomberg schätzt, dass der Markt im Jahr 2024 auf 783,3 Milliarden US-Dollar wachsen wird. monoAI hat finanzielle Mittel zum Zwecke der weiteren Forschung und Entwicklung, sowie der Stärkung des eigenen Geschäfts aufgebracht, um durch die Stärkung von „XR CLOUD“, das wir im stetig wachsenden Metaverse-Bereich entwickeln, den Markt anzuführen.

monoAI Firmenwebsite

Was das nun genau bedeuten mag, sei dahingestellt. Es erscheint allerdings fast als gegeben, dass Sony sich mit PS5 und PSVR 2 kopfüber in diesen neuen Markt stürzen möchte. Die neue VR-Brille von Sony soll angeblich noch im Laufe des Jahres erscheinen. Aktuell befinden sich sogar Gerüchte im Umlauf, dass Gaming-Legende Hideo Kojima an einem Spiel für PSVR 2 arbeitet. *Affiliate Link 

Rubriklistenbild: © Pixabay | Erstmeldung vom 10. Februar 2022

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