Sony goes green

PS5: Spiele bald in der Pappschachtel? – Sony will neue Wege gehen

  • Laura Gabbert
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Könnte Spiele und neue PS5-Konsolen bald in braunen Pappkartons ausgeliefert werden? Sony will sich jetzt bei einen Produkten für die Umwelt stark machen.

San Mateo, Kalifornien – Die Umwelt wird mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen. Vor allem durch Unmengen an Verpackungsmüll werden die Weltmeere verschmutzt, was Gefahren für die ganze Welt mit sich bringt. Während Next Gen-Konsolen wie die PS5 und die Xbox Series X den Gaming-Markt dominieren, scheint in Hinblick auf die Umwelt ein Umdenken stattzufinden. PlayStation-Hersteller Sony will nun mit gutem Beispiel vorangehen. Das Unternehmen hat im letzten Jahr einen neuen Plan ins Leben gerufen, für den ein Zeitraum für eine umweltfreundlichere Produktion von Verpackungen festgelegt worden ist.

Name der KonsolePlayStation 5 (PS5)
HerstellerSony Interactive Entertainment (SIE)
TypStationäre Spielkonsole
Generation09. Konsolengeneration
SpeichermediumBlu-Ray
Release19. November 2020

PS5: Hersteller Sony will zukünftig auf umweltverträgliches Material setzen

Die Zukunft dieser Welt sollte niemandem egal sein. Den Gedanken hatte auch Sony: Das Unternehmen aus San Mateo ist verantwortlich für das „One Blue Ocean Project“, das sich mit Spenden zur Ozeansäuberung finanziert. Im letzten Jahr kam, zur Freude der Fans, die PS5 als neueste Konsole des Konzerns auf den Markt. Das gleiche Jahr wurde von Sony ausgewählt, um einen neuen Plan zur Umweltrettung ins Leben zu rufen. Über den Blog der offiziellen Website von Sony Interactive Entertainment meldete sich Kieren Mayers, der Director of Environment & Technical Compliance, zu Wort. Er äußerte er sich dort über verbesserte Verpackungen und das neue Projekt „Green Management 2025“.

Während sich der weltweite Verbrauch von Kunststoffen in den letzten fünf Jahrzehnten verzwanzigfacht hätte, bliebe die Recycling-Rate nach wie vor niedrig. Daran will Sony etwas ändern. Der neue Plan sieht vor, dass das Unternehmen bis zum Jahr 2025 auf die Verwendung von Plastik in neu entworfenen Verpackungen gänzlich verzichten will. Dies gilt für kleine Produkte, während der Plastikanteil bei Verpackungen anderer Produkte um 10% reduziert werden soll.

Bereits jetzt seien einige Ziele erreicht worden, gab Kieren Mayers im Blogartikel an. So zum Beispiel die Vermeidung von expandiertem Polystyrol, das am häufigsten für Verpackungen eingesetzt wird, sowie unnötigen Plastikschutztaschen für Kabel oder Bedienungsanleitungen. Ebenso würden statt Plastikkabelbindern und -einlagen Varianten aus Papier eingesetzt und Displayfenster durch geschlossene Kartonboxen ersetzt. Auch die Vermeidung von Chemikalien bei Druckfarben und Klebstoffen sei von großer Wichtigkeit. Der europäische Markt soll zudem 2021 zum Versuchskaninchen werden: Sony möchte in physischen Spielhüllen die Verwendung von Polypropylen aus recycelten postindustriellen Abfällen austesten.

PS5: Spiele bald im Pappkarton? Sony treibt Umwelt-Initiative voran

PS5: Sony hatte sich vorgenommen, eine möglichst umweltfreundliche Next-Gen-Konsole zu produzieren

Dass Sony bei der Herstellung seiner Produkte die Umwelt im Blick habe, kündigte das Unternehmen bereits vor Veröffentlichung der neuen Next-Gen-Konsole an. Die PS5 sollte umweltfreundlich gemacht werden und im Gegensatz zu seinen Vorgängern einen verringerten CO2-Ausstoß haben.

Schon in den letzten Jahren hat Sony außerdem versucht, das Verpackungsmaterial ressourceneffizient herzustellen und Kunststoffanteile zu reduzieren. So wurde zum Beispiel bereits bei Wireless-Controllern der PS4 für den europäischen und amerikanischen Markt 70% recyceltes PET-Plastik für Displayfenster und Haken verwendet. Auch bei der Verpackung der PS5 wurde auf eine Reduzierung von Kunststoff geachtet, indem recycelbare Materialien verwendet wurden. Sowohl die Verpackung der Konsole, als auch die des Zubehörs sollen vollständig recycelbar sein. Laut Kieren Mayers gäbe es für Sony künftig noch einiges zu tun, doch das Unternehmen aus San Mateo sei auf einem guten Weg.

Während das Verpackungsmaterial bereits der selbst gesetzten „Road to Zero“-Verpflichtung näherkommt, wurde trotz aller Bemühungen aus San Mateo die Umweltbehörde aufmerksam auf die neueste Sony-Konsole. Sie erklärte die PS5 für einen Stromfresser und kritisierte den Stromverbrauch, der durch Verbesserungen vom Hersteller verringert werden könnte. Wichtig sei für Fans der Konsolen, dass sie mögliche Energieeinstellungen korrekt vornehmen, um die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen.

Rubriklistenbild: © Sony / (Erstmeldung vom 15.01.2021)

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