Nur ein Gerücht?

PS5: PC-Release von Sony sabotiert? – Skandal um Monster Hunter World

  • Laura Gabbert
    vonLaura Gabbert
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Rund um den PC-Release von Monster Hunter World gibt es nun einen Skandal. Die Diskussion dreht sich um eine mögliche Sabotage von Sony.

San Mateo, KalifornienExklusivitätsdeals gibt es immer mal wieder in der Videospielindustrie. Nun ist scheinbar einer aufgedeckt worden: Ein Twitter-User meldete sich zu Wort, dass es Hinweise darauf gäbe, dass das Spiel Monster Hunter World zum Opfer eines dieser Deals geworden ist. Elektronikriese und PS5-Hersteller Sony soll dafür bezahlt haben, dass das Action-Rollenspiel zur Erstveröffentlichung nicht für Microsoft Windows PCs erschien.

Name des SpielsMonster Hunter: World
HerausgeberCapcom, Capcom U.S.A., Inc., CE Europe, Ltd
EntwicklerCapcom
SerieMonster Hunter
GenreAction-Rollenspiel
Release19. Januar 2018 (PS4, Xbox One),

PS5: Die Monster Hunter-Reihe kommt gut an bei den Fans – Grund genug für einen Sabotage-Skandal?

Das Monster Hunter-Franchise, dessen erster Titel „Monster Hunter“ im Jahr 2004 den Auftakt der Serie bildete, erfreut sich schon lange größter Beliebtheit, vor allem in Japan. Herausgeber und Entwickler Capcom brachte zuletzt 2018 den Titel Monster Hunter World und 2019 die Erweiterung Monster Hunter World: Iceborne für PS4, Xbox One und PC auf den Markt, sowie erst im letzten Monat Monster Hunter Rise für die Nintendo Switch. Als neuestes Spiel aus der Reihe sahnte Monster Hunter Rise in diversen Tests äußerst positive Bewertungen ab. Für Schlagzeilen sorgt aktuell jedoch das vor gut drei Jahren erschienene Monster Hunter World in Verbindung mit PlayStation-Hersteller Sony.

Bereits kurze Zeit nach dem Release ging das Action-Rollenspiel, das dank Abwärtskompatibilität der Konsole aktuell auch bei PS5-Fans beliebt ist, durch die Decke. Capcom schien mit dem Spiel vieles richtig gemacht zu haben. Nachdem es im letzten Jahr einen großen Daten-Hack gegeben hat, gerieten vermeintliche Informationen von Capcom an die Öffentlichkeit. Ein daraus resultierender Leak soll unter anderem die Entwicklung von Street Fighter 6 bestätigt haben. Nun kamen durch einen Twitter-User mögliche Hinweise über Sony ans Licht, die ebenfalls aus den gestohlenen Daten hervorgegangen sein sollen. Den Angaben nach habe das Unternehmen aus Kalifornien die Zeit zum PC-Release von Capcoms Monster Hunter World mithilfe von Zahlungen gestreckt.

PS5: Skandal um Monster Hunter World – hat Sony für Sabotage bezahlt?

PS5: Sony soll für den verspäteten PC-Release von Monster Hunter World verantwortlich sein – über den Wahrheitsgehalt herrscht jedoch Uneinigkeit

Es sind nur Gerüchte, doch Twitter-User AsteriskAmpersand ist sich sicher: Sony soll dafür gesorgt haben, dass das 2018 veröffentlichte Spiel Monster Hunter World erst verspätet für den PC erschien. In einem Tweet gab der User an, dass eine Datei von einem der Leaks Informationen über einen solchen Deal preisgäbe. Nicht nur der Release, sondern auch die Ankündigung für die Plattform von Konkurrent Microsoft sei dadurch nach hinten verschoben worden.

Zudem soll durch Sony das Crossplay-Feature zum plattformübergreifenden Gaming entfernt worden sein. Dasselbe habe der PS5-Hersteller ebenfalls mit der Erweiterung des Action-Rollenspiels, Monster Hunter World: Iceborne, durchgezogen. Auch in diesem Fall erfolgte der Release für die PC-Version erst verspätet. Fraglich wäre in diesem Fall jedoch, warum Sony sich lediglich auf den PC- und nicht auch den Xbox-Release konzentriert haben soll, der zeitgleich mit dem von PlayStation stattfand.

Nachdem die Nachricht über Sonys vermeintliche Sabotage öffentlich wurde, äußerte sich auch ein Reddit-User zu den Vorwürfen. Laut FloatingFiver habe das Unternehmen aus San Mateo nichts mit der ganzen Sache zu tun und sei nicht verantwortlich für den späteren PC-Release. Der User gibt zudem an, dass die Informationen aus dem Leak falsch herausgelesen worden seien und widerlegt damit die kritische Aussage von AsteriskAmpersand gegenüber Sony. Es drehe sich lediglich um Marketingrechte des PlayStation-Herstellers. Auch der Twitter-User soll sich inzwischen geäußert haben, dass er die Informationen eventuell falsch verstanden hätte.

Rubriklistenbild: © Capcom

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