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Quake Champions: Darum bleibt es PC-Exklusiv

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Von: David Oehlmann

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Auf der E3 2016 wurde Quake Champions angekündigt - und zwar nur für den PC. Warum Entwickler id Software diese Entscheidung getroffen hat, verrät uns Creative Director Tim Willits.

Kompromissloser Shooter für Hardcore-Gamer

Bethesda war auf der E3 2016 wieder fleißig und verkündete mit Quake Champions einen First-Person-Shooter, der es in sich haben wird. Jedoch werdet ihr nur auf dem PC in den Genuss des Arena-Shooters kommen.

Warum die Doom-Macher von id Software diesen Titel exklusiv für den PC entwickeln, erklärt uns Creative Director Tim Willits. Man wolle mit Quake Champions einen Shooter für das Hardcore-Publikum abzuliefern, ohne in irgendeiner Form Kompromisse eingehen zu müssen. Unter anderem wird auf 120hz und eine nach oben nicht begrenzte Framerate gesetzt. Diese Bedingung kann lediglich auf dem PC realisiert werden und ist eines der ausschlaggebenden Elemente für die Exklusivität des Titels.

Creative Director Tim Willits sagt dazu:

Es geht einfach um alles. Vom Imput der Maus über die Bildwiederholrate des Monitors, die schlichtweg hoch genug ausfallen muss. Bei Quake Live haben wir über die Jahre bereits realisiert, dass es von 30hz auf 60hz einen riesigen Sprung gibt. Aber selbst der von 60 auf 120 ist bemerkbar. Die meisten von uns – mich eingeschlossen – sind nicht in der Lage, einen Unterschied zu erkennen. Aber es gibt da auch Spieler, die einfach nur unmenschlich sind. Wir können nicht sagen, dass wir ein Spiel für sie machen, wenn es nicht unglaublich schnell ist. Sollten wir die Hardcore-Gamer verlieren, wäre das ein großes Problem. In erster Linie geht es also darum, die Hardcore-Fans für das Spiel zu begeistern und mit diesem Titel wieder ins Boot zu holen. Denn ein Franchise wie Quake kann es sich nicht erlauben, seine Hardcore-Fans zu vergraulen.

Wann Quake Champions im Endeffekt erscheinen wird, ist leider noch unklar.

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