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Quantum Break: So gehen die Entwickler mit Software-Piraterie um

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Von: David Oehlmann

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Jo-Ho und 'ne Buddel voll Rum! Das denken sich auch die Entwickler von Quantum Break wenn jemand versucht ihr Spiel illegal zu erbeuten. Jeder Raubkopierer wird nämlich im Spiel direkt als dieser gebrandmarkt um sein Spielvergnügen zu mindern. Das Problem ist nur: Es gibt keine Raubkopien und trotzdem schaltet sich das DRM ein.

Piraten-Jack springt durch die Zeit

Quantum Break wird auf dem PC durch Denuvo geschützt. Deswegen gibt es momentan noch keine funktionierende, illegale Version des Spiels. Entwickler Remedy hat aber, wie schon bei Alan Wake, mit einer besonderen Art und Weise vorgesorgt, falls es jemand schaffen sollte den Kopierschutz zu knacken. Outet ihr euch als Software-Pirat und spielt Quantum Break ohne dafür bezahlt zu haben, verpasst das DRM eurem Protagonisten Jack eine schicke Piraten-Augenklappe. Diese soll euch während des ganzen Spiels an eure Schandtat erinnern.

Blöd nur wenn man das Spiel rechtmäßig erworben hat und trotzdem vom DRM bestraft wird. Das ist nämlich Reddit-User "disastorm" passiert. Er berichtet, dass man das DRM aktiviert wenn man sich aus dem Windows Store ausloggt und dann ins Spiel startet. Das Spiel stuft euch - aus welchem Grund auch immer - dann als illegalen Spieler ein und verpasst euch das unschöne Brandmal.

Remedy reagierte sofort darauf und antwortete unter besagtem Reddit-Post. Als Lösung bot man den simplen Neustart des Spiels an. Da man diese Art der "Bestrafung" schon bei Alan Wake benutzte ist es kein Geheimnis mehr, sodass die Piraten-Augenklappe sogar im Windows Store in den FAQ's des Spiels auftaucht. Manche Spieler werden nun durch dieses eher witzige Extra versuchen das DRM mit Absicht zu aktivieren um das, sonst unerreichbare, Accessoire zu erhalten.

Was haltet ihr von Remedy's Maßnahme für Raubkopierer? Ist diese Variante sinnvoll oder provoziert man dadurch erst recht Raubkopien? Lasst uns einen Kommentar da!

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