Eigentor

Rassismus-Eigentor: Konami feuert Antoine Griezmann nach Skandalvideo

  • Elena Mehrlich
    VonElena Mehrlich
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Fußballer Antoine Griezmann macht ganz schön Wirbel mit einem Rassismus-Skandal. Nun gibt es ein Nachspiel: Nach dem Video-Eigentor zieht Konami die Notbremse.

Tokio, Japan – Vor wenigen Tagen sorgte ein Video im Internet für einen Rassismus-Skandal. Darin sind die französischen Nationalspieler Antoine Griezmann und Ousmane Dembélé verwickelt. In besagtem Clip wird sich abfällig über anwesende Japaner im Raum geäußert und Griezmann lacht über diese rassistischen Kommentare. Allerdings hat die Situation nun ein Nachspiel. Besonders Antoine Griezmann hat jetzt nichts mehr zum Lachen: Das japanische Unternehmen Konami zieht die Reißleine und kündigt den kürzlich geschlossenen Werbevertrag des Fußballspielers.

Name des KonzernsKonami Holdings Corporation
HauptsitzChūō, Präfektur Tokio, Japan
Gründung21. März 1969
GeschäftsführungKagemasa Kozuki
Mitarbeiterzahl9072 (2021)
Umsatz262,8 Milliarden JPY (2020)

Rassismus-Skandal: Das Verhalten von Antoine Griezmann ist für Konami inakzeptabel

Das Unternehmen aus Tokio hat mit dem Spiel Pro Evolution Soccer eine Konkurrenz zu FIFA geschaffen. EA hat stets die Nase mit Lizenzierung von Mannschaften vorne. Allerdings holt Konami so langsam in diesem Bereich auf. Die Firma konnte sich die Lizenz für die UEFA Euro 2020 sichern, allerdings erhielt Konami Kritik am Update zur EM in PES 2021. Nun steht ein weiterer Skandal schon vor der Tür. Allerdings ist dieser von einem anderem Kaliber. Um den Fußballspieler Antoine Griezmann gibt es einen Rassismus-Skandal. Erst vor kurzem hatte dieser einen Vertrag mit Konami abgeschlossen.

Der französische Nationalspieler Antoine Griezmann hat erst im Juni 2021 einen Vertrag mit dem Unternehmen aus Tokio abgeschlossen. Es handelt sich hierbei um einen Werbevertrag. Der Fußballspieler sollte als Botschafter für die Yu-Gi-Oh!-Inhalte von Konami dienen. Allerdings beschloss die Firma nach dem Rassismus-Skandal um Griezmann diesen Vertrag wieder zu kündigen. Jede Art von Diskriminierung sei Konami zufolge auf jegliche Art inakzeptabel.

Rassismus-Skandal: Trotz Entschuldigung kickt Konami Antoine Griezmann aus dem Vertrag

Vor kurzen zeigte unter anderem tz.de ein Video, welches den Rassismus-Skandal auslöste*. Im Clip sind Antoine Griezmann und sein Teamkollege vom FC Barcelona Ousmane Dembélé zu sehen. Es zeigt den Aufenthalt in einem japanischen Hotel. Während sich Dembélé abfällig über die anwesenden Japaner äußerte, lachte Griezmann über dessen rassistische Kommentare. Die besagten Japaner sind Angestellte des Hotels und kümmern sich um die Technik. Obwohl sich die beiden Fußballer auf Twitter aufgrund ihres Verhaltens entschuldigen, zeigt Konami keine Gnade und kickt Griezmann aus dem Vertrag.

Rassismus-Skandal: Konami macht Schluss mit Antoine Griezmann.

Anscheinend hat der Rassismus-Skandal nicht nur Konsequenzen für Griezmann. Das Unternehmen aus Tokio ist auch exklusiver Videospielpartner vom FC Barcelona. Sowohl Griezmann als auch Dembélé spielen für diesen Verein. In dem offiziellen Statement gab Konami bekannt, dass die Firma auch den FC Barcelona als Clubpartner dazu aufgefordert, die Details zu diesem Rassismus-Skandal zu klären. Auch dessen Folgen sollen vom Fußballverein untersucht werden. Zudem hat das japanische Online-Unternehmen Rakuten angekündigt Nachfragen an FC Barcelona zu stellen. Die Firma ist der Trikotsponsor des Vereins.

Solch ein Rassismus-Skandal wirft ein schlechtes Bild auf alle Beteiligte. Dennoch gab es in letzter Zeit bei Konami auch positive News. Anscheinend soll nach Angaben eines Leaks PES 2022 zum Release free-to-play sein. Mehreren Insider-Informationen zufolge soll das neue Spiel der Reihe eines der besten Fußballsimulationen aller Zeit werden. Als kostenloses Spiel könnte PES 2022 neue potenzielle Spieler:innen anlocken und welche von FIFA stibitzen. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Twitter: Antoine Griezmann

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