Samsung Smartphones im Wandel – Entwicklung von Galaxy S1 bis S5

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Die Samsung Galaxy-Reihe ist wohl einer der absoluten Hauptkonkurrenten des Platzhirsches von Apple. Während das erste Galaxy Smartphone noch für Ernüchterung sorgte, so konnten die Nachfolger mit leichtem Gehäuse, wechselbaren Akkus und dem Betriebssystem Android punkten. Die stetige Weiterentwicklung des Geräts schloss dabei mehr und mehr zum Marktführer auf und etablierte sich schließlich zu einer ernstzunehmenden Größe, die immer mehr Abnehmer fand. Kurz vor dem Release des neuesten Sprösslings der Reihe, dem Galaxy S5, nehmen wir die Entwicklung der der Galaxy Smartphones für euch auseinander!

Die Anfänge der Galaxy-Reihe

Im Sommer 2009 startete erstmals die Erfolgsgeschichte der Smartphone-Reihe, wenngleich diese doch mehr als nur holprig begann. Das erste Samsung Galaxy oder auch i/7500 erntete kurz nach dem Verkaufsstart sogleich massig Kritik für fehlende Updates, der erhoffte Traumstart blieb damit aus. Ein Jahr später kam jedoch bereits das Galaxy S in den Handel, welches den ersten großen Meilenstein der Reihe setzen sollte. Ein attraktives Design, das damals aus der Masse herausstechende Super AMOLED-Display sowie ein Hummingbird-CPU begeisterten die Kunden und auch Kritiker lobten das neue Modell. Die verschiedenen Modellvarianten des Galaxy S verkauften sich insgesamt etwa 10 Millionen Mal und läuteten die Erfolgsgeschichte des Labels ein. Es folgten bekanntermaßen nicht nur zwei (bald drei) Nachfolgermodelle, sondern ebenso etliche Varianten mit modifizierter Hardware und lokalen Änderungen, außerdem wurde die Reihe im Zuges des Erfolgs auch durch Tablets bereichert, angefangen bei dem Samsung Galaxy Tab mit 7 Zoll über die verschiedensten Zwischengrößen.

Galaxy S2 und S3

2011 wurde schließlich das Samsung Galaxy S2 vorgestellt, welches zur damaligen Zeit insbesondere mit dem enthaltenen 1,2-GHz-Dual-Core-Prozessor begeisterte, welcher als sehr leistungsstark galt. Ebenso konnte die interne Speicherkapazität mit 16 oder 32 GB überzeugen. Hier stießen Kritiker bereits erstmalig auf die ungeliebte Kunststoffhülle, die auch bei den folgenden Modellen vertreten sein sollte, allerdings sorgte sie auch für das angenehm leichte Gewicht des Gerätes. Neben dem 4,27 Zoll großen Super AMOLED-Display war das S2 außerdem mit einer 8-Megapixel-Kamera ausgestattet, die für durchaus gelungene Bilder sorgte.

Den wohl größten Sprung in der Entwicklung verzeichnete die Galaxy-Reihe jedoch von S2 auf das S3, denn sowohl in Bezug auf Design als auch Hardware konnte am  3. Mai 2012, dem offiziellen Vorstellungstermin, so manches Neue bestaunt werden. Neben einer weitaus moderneren Optik mit elegant abgerundeten Ecken wird das Display nun von Gorilla Glas geschützt, das seitlich betrachtet ein wenig gewölbt, auf der Oberfläche jedoch gerade ist. Es ist zudem deutlich größer und damit auch etwas schwerer als sein Vorgänger. Auch der Prozessor erfuhr ein Update und wurde zum 1,4-GHz-Quad-Core aufgewertet. Darüber hinaus wurden zahlreiche neue Funktionen eingeführt, unter anderem die Gestensteuerung oder S Voice.

Das Samsung Galaxy S4

Das derzeit noch aktuelle Samsung Galaxy S4 wurde am 14.02.2013 vorgestellt und sorgte bereits im Vorfeld für einen riesigen Hype. Die technischen Highlights wurden diesem gerecht (Fakten und Testergebnisse hier), wenngleich das Design sich verhältnismäßig innovationslos gab. So unterscheidet es sich optisch tatsächlich nur minimal von der Vorgängerversion, lediglich Lautsprecher und Blitz wurden versetzt. Zwar hat die hintere Abdeckung ein etwas edleres Muster erhalten, ansonsten bietet die Hülle jedoch keine Innovationen und kommt wie gehabt in Polycarbonat daher. Selbst die Maße sind annähernd gleich geblieben, wenngleich das Display selbst um immerhin 0,2 Zoll gewachsen ist. Erneut wurde die Prozessorleistung angehoben und auch der Arbeitsspeicher kann mit 2 GB überzeugen.

Das Galaxy S5 – der langersehnte Nachfolger

In wenigen Wochen, genauer gesagt im April, steht bereits das neueste Flaggschiff der Galaxy-Familie in den Startlöchern: das Samsung Galaxy S5. Bereits im Vorfeld wurde das neue Smartphone heiß diskutiert, denn das hochwertige Smartphone verfügt nicht nur über einen internen Speicher von 16 GB und einem Quad-Core-Prozessor – es ist außerdem wasserdicht und weiß auch mit der integrierten Kamera zu überzeugen. Dank High-Dynamic-Range sind so lebensechte und detailreiche Fotos möglich, die außerdem durch einen besonders schnellen Autofokus eingefangen werden. Auch die Datenübertragung wurde angepasst, sodass durch die Kombination von WLAN und LTE schnelle Downloads und Übertragungen möglich sind. Noch ist das S5 nicht erhältlich, allerdings lohnt sich das Vorbestellen, entweder direkt bei Samsung oder bei einem seriösen Fachversand. Große Händler wie Otto haben das begehrte Stück bereits in ihr Sortiment aufgenommen und bieten dies zum Vorbestellen unter otto.de an – dabei können übrigens auch Sonderkonditionen wie die bequeme Ratenzahlung oder 100 Tage Zahlpause genutzt werden.

Die Gemeinsamkeiten aller Galaxy-Geräte

Damit die Galaxy-Reihe einen gewissen Wiedererkennungswert bewahrt, ähneln sich alle Geräte – ob nun Tablet oder Smartphone – in einigen Punkten sehr stark. Dazu gehört unter anderem die Samsung-typische TouchWiz-Oberfläche, ein praktischer Softwareüberzug des Betriebssystems, das die Benutzeroberfläche verwaltet. Ähnlich wie Apple wird dabei auch auf Komfort und Benutzerfreundlichkeit größter Wert gelegt, außerdem besticht die Oberfläche mit einem vergleichsweise bunten und modernen Design. Zudem ist die Software von Samsung relativ offen, was nicht zuletzt auch am Betriebssystem Android liegen dürfte, welches ebenfalls einen offen zugänglichen Quellcode besitzt. So ist es für User beispielsweise möglich, die Geräte leicht zu rooten, ein Recovery-Modul zu nutzen oder ROMs zu flashen. Ebenfalls allen Galaxy-Modellen eigen, wenngleich auch nicht von jedermann befürwortet, ist außerdem die Verarbeitung. Nur in seltenen Fällen greift der Hersteller hierbei zu wertiger wirkenden Materialien wie Aluminium, stattdessen steht vornehmlich Kunststoff im Fokus.

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