EA: Schlechteste Firma Amerikas will sich ändern

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Publisher EA hat sich in letzter Zeit nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert und wurde deswegen jetzt zum zweiten Mal als Amerikas schlechteste Firma gewählt. Das Unternehmen setzte sich bei der Umfrage der Seite The Consumerist mit einem überragenden Stimmanteil von 78% gegenüber der Bank of America durch. Nur leider ist dieses Wahlergebnis nicht dazu geeignet, die Chefetage von EA in Jubelstürme zu versetzen. Aus dem Debakel des Vorjahres hatte der Publisher anscheinend nichts gelernt, jetzt soll sich aber etwas zum Wohle der Kunden ändern. Dadurch soll der Hattrick im nächsten Jahr verhindert werden. Das versprach zumindest EAs Label President Frank Gibeau in einem Interview gegenüber VentureBeat:

»In den letzten paar Monaten haben wir Veränderungen an den Geschäftspraktiken vorgenommen, die die Gamer ganz klar ablehnen. Im Frühjahr haben wir das Online-Pass-Programm für die Konsolen aufgegeben, sowohl für die aktuelle als auch die zukünftige Generation. Wir haben auf das Feedback zu SimCity gehört und uns dann entschlossen, Die Sims 4 als Offline-Singleplayer zu entwickeln.« Auch zukünftig wolle EA verstärkt auf die Meinung seiner Kunden hören und bei Bedarf entsprechende  Veränderungen vornehmen. Wie weit dieses Bereitschaft zur Veränderung gehen wird ist unklar. EA vereint unter seinem Dach zahlreiche der umsatzstärksten Marken der Gaming-Branche und wird daher kaum bereit dazu sein, deren Grundprinzip stark anzupassen. Gleichzeitig beweist der Publisher mit seiner Einsicht aber, wie sehr das Unternehmen beispielsweise mit der Online-Pflicht für Sim City am Verbraucher vorbei gedacht hat. Ganz im Kontrast zu der verheerenden Konsumentenumfrage steht die Frage nach der Beliebtheit des Publishers bei Arbeitgebern. EA steht hier äußerst gut da und setzt sich beispielsweise vorbildlich für die Gleichstellung von Arbeitnehmern ein, die schwul/lebisch/bisexuell/transexuell sind. Es ist also gut für EA zu arbeiten, Kunde sollte man dort aber nicht sein!

Wie seht ihr das? Hat EA diesen Preis wirklich verdient? Und was müsste der Publisher machen, um das schlechte Image bei seinen Kunden loszuwerden? Schreibt es uns in die Kommentare!

Quelle: venturebeat.com

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