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Flop 10: Die schlechtesten Games des Jahres 2020? Stimmt ihr uns zu?

  • Jonas Dirkes
    vonJonas Dirkes
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Während alle von den besten Spielen in 2020 reden, haben wir für euch die Flop 10 zusammengestellt. Das sind die unserer Meinung nach schlechtesten Spiele aus dem letzten Jahr.

  • 2020 bescherte Spieler diverse Top-Titel, sowie die neue Konsolengeneration mit der Xbox Series X und PS5.
  • Auch in diesem Jahr gab es allerdings Spiele, vor denen wir lieber Reißaus nehmen wollen.
  • Wir präsentieren unsere Top 10 der schlechtesten Spiele 2020.

Hamburg – Zumindest was Videospiele anbelangt, war 2020 eigentlich ein tolles und aufregendes Jahr. Mit der Xbox Series X und PS5 beehrten Microsoft und Sony Spieler nicht nur mit gleich zwei neuen Konsolen, zusätzlich erschienen auch lang erwartete Blockbuster wie etwa The Last of Us 2 oder Cyberpunk 2077. Wie man weiß, ist aber nicht immer alles Gold was glänzt und so gab es sie natürlich auch dieses Jahr: Die Rohkrepierer, Versprechensbrecher, Grafiktrauma und Gameplayklötze – kurzum die Top 10 der schlechtesten Spiele 2020.

Top 10: Die schlechtesten Spiele 2020

Top 10 der schlechtesten Spiele 2020: Platz 10 – Fast & Furious Crossroads

Fast & Furious Crossroads fährt in unser Flop 10 auf einem soliden zehnten Platz ein. Schon als das Spiel auf den letztjährigen Game Awards angekündigt wurde, dürfte allen bewusst gewesen sein, was für ein Spiel da auf uns zu kommt. Gameplay und Grafik gewinnen in Fast & Furious Crossroads auf dem Gaming-Jahrmarkt nicht mal diese lustigen Styropor-Flieger zum Zusammenstecken. Wer sich allerdings durch die Gameplay-Grütze boxt, wird mit einer trashigen Story vom Feinsten belohnt. Der immerhin kurzweilige Spaß mit Corona-König Vin Diesel schafft es so immerhin auf unseren Platz 10.

Fast & Furious Crossroads: Vin Diesel lässt nicht mit sich reden, wenn es um Highspeed geht

Top 10 der schlechtesten Spiele 2020: Platz 9 – Predator: Hunting Grounds

Eigentlich ist das Ding mit dem asymmetrischen Gameplay in der Theorie ja eine coole Idee. Wie gesagt, in der Theorie. Predator: Hunting Grounds beweist allerdings eindrucksvoll, dass sich das Ganze nur schwerlichst in ein komplettes Spiel übersetzen lässt. Neben dem völlig misslungenen Balancing hält die Technik Predator: Hunting Grounds nur gerade so zusammen. Man fürchtet jederzeit den nahenden Absturz, fällt dann letztendlich wohl aber nur aus der Map. So warten Spieler auch im Jahre 2020 noch auf eine gute Spiel-Adaption des Predator-Franchise

Die Legende besagt: Der Predator jagt noch immer dem Spielspaß hinterher.

Top 10 der schlechtesten Spiele 2020: Platz 8 – Cooking Mama: Cookstar

Cooking Mama: Cookstar schafft es auf seine ganz eigene Art und Weise furchtbar zu sein. Neben dem grausigen Gameplay wurde das Nintendo Switch Spiel trotz fehlender Lizenzen veröffentlicht und hätte es so eigentlich gar nicht in den Verkauf schaffen dürfen. Was dem Fass aber wirklich den Boden ausschlägt versteckt Cooking Mama: Cookstar unter seiner Haube. Entwickler Planet Entertainment LLC soll das Spiel als Tarnung benutzt haben, um durch die Rechenkraft der Konsolen der Spieler Cryptocurrency, also Bitcoins zu minen. Auf solch eine abstruse und freche Idee muss man erst einmal kommen. Ein verdienter achter Platz in unser Jahresliste.

Für Cooking Mama Cookstar hätte man sich besser an das Rezept halten sollen.

Top 10 der schlechtesten Spiele 2020: Platz 7 – WWE 2K Battlegrounds

Grenzwertige Optik, mieses Gameplay und sein martialischer Name machten WWE 2K Battlegrounds ohnehin schon zum mittelschweren Desaster. Allen, denen die Demontage des Wrestling-Genres bis hier hin noch nicht gereicht hat, der konnte sich noch über eine der penetrantesten Microtransaction-Verbauungen des Spiele-Jahres freuen. Hier hat 2K wirklich alles gegeben, auch den letzten Tropfen Lebenssaft aus einer einst beliebten Reihe zu quetschen. Chapeau!

Bei WWE 2K Battlegrounds bereitet nicht nur die Prügelschelle Kopfweh.

Top 10 der schlechtesten Spiele 2020: Platz 6 – XIII Remake

Damals wurde das Original XIII als absolute Geheimfunkelperle seines Genres gefeiert und war mit seiner Optik und Präsentation Anfang der 2000er allen anderen Mitstreitern mindestens 10 Jahre voraus. Ganze 17 Jahre später lockt der angestaubte Shooter im Cel-Shading-Look niemanden mehr vor den Ofen: Nun wirkt jedes aktuelle Remake dem einstigen Herzenstitel mindestens 10 Jahre voraus. Zusätzlich überflutet das Spiel eine lächerlich hohe Menge an Bugs, die XIII einfach ungenießbar machen. Entwickler PlayMagic entschuldigte sich sogar offiziell bei den Fans für die Veröffentlichung – Yikes!

Karg wie die Wüste war das XIII Remake.

Top 10 der schlechtesten Spiele 2020: Platz 5 – Those Who Remain

Those Who Remain ist in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes, das, was übrig blieb aus eine längst überwundenen Zeit des Gamings. Gameplay und Grafik aus der Hölle geben sich im Spiel die Hand, das scheinbar im Jahr 2005 stehen geblieben sein muss. Auf die ersten drei Herzschläge mag die Grundprämisse mit seinen Alan Wake und Silent Hill-Anleihen reizvoll erscheinen, hinter der Fassade soll hier aber Grusel mit Pappaufstellern erzeugt werden. Als honorable Mention sei noch die Soundabmischung von Those Who Remain erwähnt, die zu den schlechtesten gehört, die je auf unseren Gehörgang trafen. Hut ab, das muss man auch erstmal schaffen.

Die dümmlichen Gruselburschen in Those Who Reamain sind eure stetigen Begleiter. 

Top 10 der schlechtesten Spiele 2020: Platz 4 – Bleeding Edge

Ohh nein, nicht noch ein Hero Shooter! Entwickler Ninja Theory ist normalerweise eher für absolute Qualitätsware wie Hellblade, Enslaved oder das Devil May Cry Reboot DMC bekannt – mit Bleeding Edge griff man aber so richtig in die Biotonne. Wir kennen niemanden, der die hippen und abgedrehten Helden des Team-Shooter-Prügel-Hybriden auch nur im Ansatz charmant fand. Zudem kommt noch das relativ witzlose Gameplay und die akute Content-Armut des Spiels dazu. Trotz Game Pass-Integration hatte so gut wie niemand Lust auf Bleeding Edge, was natürlich den letztendlichen Todesstoß für den Multiplayer-Titel bedeutete. Leeres Level Design, Leere Server und Platz 4 in unserem Ranking.

Mit Bleeding Edge hat sich Ninja Theory ganz schön die Pfoten verbrannt.

Top 10 der schlechtesten Spiele 2020: Platz 3 – Warcraft 3: Reforged

Warcraft 3 ist so weit oben in diesem Ranking, weil Spieler dieses Spiel abgöttisch verehren. Ziel der Huldigungen ist aber Warcraft 3: Reigens of Chaos von 2002 und nicht Warcraft 3: Reforged. Die Neuauflage des Klassikers brachte Fans weltweit zum Brodeln wie kein anderes Spiel. Das lag vor allem an der rekordverdächtig furchtbaren Kommunikation von Entwickler Blizzard. Versprach man eigentlich ein völlig überarbeitetes Erlebnis, samt komplett auseinandergenommenen Zwischensequenzen, Komfortfunktionen und schicker Grafik, bekamen Spieler letztendlich Spaghetti mit Götterspeise und Lakritzsauce serviert. Dabei zeigten sich die Chefköche bei Blizzard keineswegs einsichtig: Auch am Ende von 2020 fehlen noch immer selbstverständliche Features wie Clans, Rangliste, Spielerprofile und Custom-Kampagnen spurlos in Warcraft 3: Reforged.  

Warcraft 3 Reforged stellte sich als die Fan-Enttäuschung des Jahres heraus.

Top 10 der schlechtesten Spiele 2020: Platz 2 – Crucible

OHH NEIN, NICHT NOCH EIN HERO SHOOTER! Designentscheidungen, für die man Bleeding Edge immerhin noch hassen konnte, lässt Cruicible gleich komplett aus. Amazons Totgeburt von einem Hero Shooter war so langweilig, dass das Spiel bereits nach einer Woche zurück in den Beta-Status versetzt wurde. Nur sechs Monate später wurde der Crucible-Stecker komplett gezogen. Ein Desaster auf ganzer Linie. Auch wenn das Spiel jetzt nur noch in der Erinnerung einer Handvoll Spieler existiert, reicht es bei uns nur für Platz 2. Selbst für die Pole Position ist Cruicible einfach zu langweilig, nichts sagend, fad und schlicht egal.

Crucible ist der erste (und wohl auch letzte) Shooter von Amazon Games und den Relentless Studios.

Top 10 der schlechtesten Spiele 2020: Platz 1 – Cyberpunk 2077 auf Xbox One und PS4

Wenn ein Spiel in diesem Jahr die Gaming-Welt in Atem halten konnte, dann ist es Cyberpunk 2077 vom polnischen Entwickler CD Projekt RED. Wir können uns nicht daran erinnern, dass ein und dasselbe Spiel es schon einmal mit solch einer Leichtigkeit auf die Top 1 und Flop 1 jeglicher Jahresendlisten schummeln konnte – aber Cyberpunk 2077 schafft es mit Bravour. Es ist scheinbar nicht möglich nicht über den Sci-Fi (Alb)Traum zu sprechen.

Während die PC-Version zum besten 2020 gehört, ist Cyberpunk 2077 für PS4 und Xbox One ein einziges Debakel.

Während die PC-Variante mit allen anderen Mitbewerben auf das Spiel des Jahres den Boden aufwischt, ist die Konsolenfassung der krustige Schmutz auf dem Linoleum, der eigentlich gereinigt werden soll, aber nicht weggeht. Die Xbox One und PS4-Fassung von Cyberpunk 2077 ist so kaputt und verbugt, dass sie sogar aus den Stores genommen werden musste. Auch an so einen Zwischenfall können wir uns bei einem Blockbuster dieser Größenordnung nicht erinnern. Dieses absolute Debakel küren wir voller Ehrfurcht mit dem Platz 1 unserer schlechtesten Spiele des Jahres 2020.

Rubriklistenbild: © PlayMagic/Camel 101/Planet Entertainment/Slightly Mad Studios/Amazon Game Studios/IllFonic/Ninja Theory/Blizzard/Saber Interactive YouTube: Anders Lundbjörk

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