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„Shadows Over Loathing“: Strichmännchen lösen Verbrechen

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einige Handfeste Konflikte
„Shadows Over Loathing“ hält auch einige handfeste Konflikte bereit. Die werden rundenweise ausgefochten. © Asymmetric/dpa-tmn

Ein Onkel ist auf Schatzsuche verschwunden. In einer Welt voller Strichmännchen muss man ihn in „Shadows Over Loathing“ wiederfinden. Das Spiel hält sich dabei mit albernem Humor nicht zurück.

Berlin - Ob lebensecht wirkende Spielcharaktere oder komplizierte Lichteffekte: Konsolen und PC können heutzutage mehr aufwendige Details darstellen denn je. Dass es auch deutlich einfacher geht, zeigt „Shadows Over Loathing“ mit Strichmännchen und einer gehörigen Prise Humor.

In den USA des frühen 20. Jahrhunderts folgen Spielerinnen und Spieler mit einem selbst erstellten Spielcharakter einer Einladung ihres Onkels Murray. Doch dieser ist wie vom Erdboden verschluckt, der Antiquitätenhändler ist von einem Suchtrip nach Relikten nie zurückgekehrt. Um ihn wiederzufinden, macht man sich selbst auf die Jagd nach den verfluchten Gegenständen.

Ein Haufen verrückter Geschichten

In einer frei begehbaren Welt trifft man auf eine Menge eigenartiger Charaktere, die alle möglichen verrückten Geschichten erzählen. Vor allem steht alberner Humor im Vordergrund, den das Spiel mit lustigen Charakterklassen („Cheeze Wizard“), ausgefallenen Kleidungsstücken und einem sarkastischen Erzähler an jeder Ecke mit sich bringt. In rundenbasierten Kämpfen attackiert man Gegner dazu mit eingesammelten Gegenständen von Baseballs bis hin zu fallenden Klavieren.

Die Strichoptik ist so simpel gehalten, wie möglich. Farben oder gerade Linien bekommt man selten zu sehen. Die Spielwelt ist trotzdem liebevoll gestaltet. Die Grafikpower eines modernen Gaming-PCs wird das Spiel zwar kaum ausreizen, dafür werden aber auch ältere Rechner gut damit klarkommen. Ist ja auch mal eine gute Nachricht.

Keine Übersetzung ins Deutsche

Insgesamt ist das Spiel in sechs Kapitel unterteilt, bis man Onkel Murray oder eine der - je nach Verhalten im Spiel - möglichen Endszenen erreicht. Auf eine deutsche Übersetzung muss man leider verzichten. Wer jedoch gute Englischkenntnisse besitzt und Lust auf den platten Humor von „Shadows Over Loathing“ hat, dürfte mit dem Spiel eine Menge Spaß finden.

Onkel Murray ist verschwunden
In „Shadows Over Loathing“ ist Onkel Murray verschwunden. Also nichts wie auf die Suche - auch an dunklen Orten. © Asymmetric/dpa-tmn

„Shadows Over Loathing“ ist über die Downloadplattform Steam für PC und Mac erhältlich und kostet 22 Euro. dpa

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