Sony: EA Access ist eine Mogelpackung

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Gerade stellten wir euch noch EA Access noch vor und schon kommen die ersten Stimmen auf, die über das Abo-Modell herziehen - allen voran Sony. Der Konsolenhersteller ist zwar dafür bekannt hart gegen Konkurrenten vorzugehen, nicht aber dafür, Projekte von Publishern und Partnern klein zu reden. Scheinbar sah man sich dennoch in der PR-Abteilung von Sony dazu genötigt den eigenen Senf zum Xbox One exklusiven EA Access zu geben und dieser Senf  ist ziemlich scharf und geht zur Sache.

Anscheinend hatte Electronic Arts auch Sony das Angebot unterbreitet EA Spiele im Abonnement über die Konsole anbieten zu lassen:

"Wir haben das EA Access Abo-Angebot evaluiert und sind zum Schluss gekommen, dass es nicht die Art von Wert bietet den PlayStation Kunden gewöhnt sind und erwarten,“ ließ eine Pressesprecher von Sony Game Informer wissen.

Die Stellungnahme schlägt daraufhin eine etwas kontroverse Richtung ein, und zwar als die Vermutung aufgestellt wurde, dass sich die PlayStation Plus Mitgliederzahl seit Verkaufsstart der PS4 verdoppelt habe, weil PS Plus so viele tolle Features biete. Wahrscheinlich will dabei die Mehrheit der PS4 User doch einfach nur online spielen - aber lassen wir den Mann vom Sony erstmal ausreden:

"Die Mitgliedschaften von PlayStation Plus sind seit dem Launch der PlayStation 4 um 200 Prozent gestiegen, was zeigt, dass Gamer nach einer Mitgliedschaft suchen, welche eine Vielzahl von Dienstleistungen, über verschiedenste Plattformen hinweg für einen niedrigen Preis bietet. Wir denken nicht, dass unsere Fans danach zu fragen, ob sie nicht vielleicht zusätzlich (zu PS Plus) 5 Us-Dollar pro Monat für dieses EA-spezifische Programm zahlen möchten, eine für den PlayStation Spieler angemessene Wertigkeit bietet.“

Sony bleibt also weiterhin der Strategie treu, sich als ein Konsumenten liebender Konzern zu profilieren, der sich auf die Abzock-Methoden der Konkurrenz nicht einlassen möchte. Natürlich spielt da aber auch weiteres wirtschaftliches Taktieren eine Rolle. Schließlich soll PlayStation Now mit so wenig Konkurrenz wie möglich zu kämpfen haben. EA Access steht dem im Weg und kann aus Sicht von Sony deswegen gern Xbox One exklusiv bleiben.

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