Sony: PS4 lässt Geld regnen, der TV-Sektor rote Zahlen bluten

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Sony hat heute Morgen frisches Zahlen-Gulasch aufgetischt. Die Quartalszahlen sprechen eine klare Sprache und zeugen von dem Verkaufserfolg der Playstation 4. Diese bescherte den Unternehmen im ersten Quartal einen Reingewinn von 26,8 Mrd. Yen (rund 208,5 Mio. €). Dies bezeichnet im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um schwindelerregende 757 Prozent.

Im Gegensatz zum vorigen Jahr sind die gesamten Verkäufe mit der Einnahme von 1,8 Bill. Yen (rund 13 Mrd. €) um 8,8 Prozent gestiegen. Auch das geht vor allem aufs Konto der erfolgreichen Konsole. Diese hob die Verkäufe in der Spiel-Abteilung im Jahresvergleich um 95,7 Prozent an.

Die guten Zahlen haben Sony dazu bewegt den erwarteten Gewinn in dem Gaming-Sektor des kommenden Quartals um 25 Prozent auf 25 Mrd. Yen (182 Mio €) anzuheben.

Zwar veröffentlichte Sony keine konkreten neuen Absatzahlen der PS4, doch ließ man immerhin verlauten, dass im Zeitraum von April bis Juni 3,5 Mio. PlayStations ausgeliefert wurden. Es ist unmöglich aus diesen Ziffern die Anzahl der verkauften PS4' auszulesen und so bleibt es also offiziell immer noch bei 7 Mio. verkauften PlayStation 4'.

Das sind Zahlen die Microsoft vor Neid erblassen lassen. Der amerikanische Konzern hat nach aktuellen Meldungen bloß 5 Mio. Einheiten der Xbox One ausliefern können und hält sich mit konkreten Verkaufszahlen zurück.

Während die PS4 unaufhörlich Geld in die Kassen von Sony spült, herrscht im Handheld-Sektor Ebbe bis Dürre. Die PSP, Vita und Vita TV konnten zusammen im letzten Quartal nur 0,75 Mio. ausgelieferte Einheiten verzeichnen. Bei den Verkaufszahlen der portablen Systeme glänzt Sony mit vielsagendem Schweigen.

Trotz der "starken Performance" der PS4 hält Sony an den erwarteten Verlust von 50 Mrd. Yen (rund 364 Mio. €) in diesem Fiskaljahr fest. Dies liegt nicht nur an dem ausbleibenden Erfolg der Vita und Co. sondern vor allem an der Umstrukturierung, die Sony immer noch roten Zahlen bluten lässt.

Denn wo der Gaming-Sektor blüht, welken die TV- und PC-Abteilungen vor sich hin. Letztere hat Sony vor fünf Monaten mit der Marke Vaio größtenteils abgestoßen und damit 5000 Angestellte vor die Tür gesetzt.

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