Sony: Statement zu Story-Spielen und Games-as-a-Service

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Am Konzept von sehr erfolgreichen Story-Spielen will Sony weiterhin festhalten. Die Titel der vergangenen Jahre wie "The Last of Us", "God of War 5", "Horizon: Zero Dawn", "Uncharted", "Marvel's Spider-Man" oder auch "Days Gone" waren mehr als nur große Erfolge. Doch es gibt auch ein Statement zum Thema Games-as-a-Service.

Story-Spiele sind so erfolgreich wie nie

Spiele mit mitreißender Geschichte erfreuen sich durch ihre filmreifen Erzählweisen, den beeindruckenden Bildern und der Authentizität der Charaktere durch ihre Gefühle, in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit. Man könnte solche Spiele sogar als einen "interaktiven Film" bezeichnen. Wenn man hinzukommend eigene Entscheidungen im Spiel treffen kann, dann nimmt man sogar direkten Einfluss auf diesen "Film". Dies übt einen großen Reiz auf die Spieler aus, das für sie "Richtige" zu tun. Die detailreich gestalteten Umgebungen und die immer vielfältiger werdenden Interaktionen auf die Spielwelt tragen auch zu diesem Erfolg bei.

Laut dem CEO von Sony, Jim Ryan, waren solche Story-Spiele noch nie so erfolgreich wie jetzt. Deswegen plant Sony, unbedingt an diesem Konzept festzuhalten. Außerdem fühlt sich Sony laut seiner Aussauge in dem Bereich sehr wohl und sie werden diese Art von Spielen sicher niemals verlassen.

Allerdings haben diese Spiele einen nicht zu unterschätzenden Nachteil, obwohl sie großen Wiederspielwert (es nochmals zu spielen und dann z.B. andere Entscheidungen treffen) besitzen: Sie sind endlich. Mit einem Ende ist das Spiel vorbei und man schaltet die Konsole aus. Das war's. Doch es gibt Spiele, bei denen ist das ganz und gar nicht der Fall.

Games-as-a-Service

Was kann man sich darunter vorstellen? Dabei handelt es sich um ein Geschäftsmodell, welches besagt, dass Spiele auch nach ihrer Veröffentlichung weiter vom Entwickler bzw. Publisher unterstützt werden. Vielleicht gibt es eine Hauptgeschichte oder Kampagne, die man durchspielen kann, doch selbst nach dem vermeintlichen Ende gibt es Möglichkeiten, seinen Charakter weiter verbessern und dann zum Beispiel gegen andere Spieler im PvP anzutreten. Dazu bringen die Betreiber regelmäßig  Events oder Seasons heraus, um den Spielern neuen Inhalt zu liefern, um ein eintöniges Spielerlebnis zu verhindern und die Spieler bei der Stange zu halten. Dazu gehören zum Beispiel "The Division", "Rainbow Six Siege", "Destiny" oder "For Honor".

Immer mehr Spiele, die nach dem Games as a service-Modell laufen, machen sich außerdem das Cloud-Gaming zunutze. Das heißt, man selbst braucht keinen High-End Gaming-PC. Als Spieler benötigt man lediglich gutes Internet, damit die Informationen zwischen Server und PC ohne Lags ausgetauscht werden können. Dazu können für den Spieler geringe Kosten anfallen, da die Betreiber die Server auch warten und instand halten müssen. Außerdem müssen die Entwickler weiterhin bezahlt werden, während sie an den neuen Inhalten arbeiten. Das macht es für die Betreiber und Entwickler einfacher die Kosten zu kalkulieren. Spiele wie "Monster Hunter World" und "Read Dead Redemption 2" bieten sich geradezu dazu an, sich in diese Richtung zu entwickeln.

Das Prinzip ist ganz und gar nicht jung, da schon "World of Warcraft" immer nur mit Expansion-Packs erweitert wurde. WoW 2 gibt es schlichtweg nicht. Es ist bei MMOs deutlich einfacher, Updates herauszubringen, anstatt ein komplett neues Spiel zu programmieren. Alle paar Jahre wird ein größeres Add-on heraus gebracht und die Spieler kommen wieder oder hören gar nicht erst auf, denn sie wissen: Bald kommt das neue Update mit neuem Inhalt.

Das Potential ist da

An diesem Erfolg will sich Sony auch beteiligen, denn Games-as-a-Service erfreut sich immer größerer Beliebtheit. So wird "Rainbow Six Siege" von Millionen Gamern fleißig gespielt, obwohl es schon mehrere Jahre alt ist. Die Entwicklung und Instandhaltung eines solchen Spiels wäre eine große Herausforderung für Sony, doch Jim Ryan wird die Beliebtheit dieser Spiele nicht ignorieren.

Sein Beispiel eines schon existierenden Titels ist die "FIFA"-Reihe, welche große Erfolge hat, was Aktivität der Spieler betrifft. Mit neuen Modi, wie Story, Online-Matches oder gänzlich anderen Ideen, wie zum Beispiel ingame Sammelkarten, lässt sich ein schon bestehendes Spiel leicht erweitern.

Wir dürfen gespannt sein, was uns in Zukunft an Spielen erwartet, egal ob Story-Spiele oder an Games-as-a-Service.

https://www.ingame.de/artikel/red-dead-online-update-story-missionen-poker-ende-beta/

 

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