Nächster Entwickler vor Übernahme

Square Enix: Verkauf des Unternehmens? Gerüchte um Übernahme

  • VonJulian Kornacker
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Square Enix steht laut Twitter-Gerüchten vor einer einschneidenden Veränderung. Das Entwicklerstudio könnte nach dem Embracer Group Deal selbst vor einer Übernahme stehen.

Tokio, Japan – Square Enix hatte erst vor kurzem einige Entwicklerstudios und Spiele an die schwedische Embracer Group verkauft. Nun kam auf Twitter das Gerücht auf, dass Square Enix selber vor einer möglichen Übernahme stehen könnte. Was ist dran an den Gerüchten?

EntwicklerstudioSquare Enix
GründungApril 2003
GründerYasuhiro Fukushima, Masashi Miyamoto
HauptsitzShinjuku, Präfektur Tokio, Japan
Umsatz332 Milliarden JPY (2021)

Square Enix: Nach Verkauf von Studios bald selber vor Übernahme

Um diesen Tweet geht es: Kurz nach der Bekanntgabe des Verkaufs einiger Entwicklerstudios durch Square Enix an die Embracer Group, wurde auf Twitter diskutiert, ob das japanische Unternehmen selber vor einer Übernahme stehe. Der Autor und Gamedesigner Jeff Grubb äußerte sich auf Twitter zu einem möglichen Verkauf von Square Enix.

Grubb teilt seit Jahren sein Insiderwissen, zum Beispiel zur PS5, über Twitter und den eigenen YouTube-Kanal. Er zählt zu einigen wenigen, die sich einen gewissen Expertenstatus erarbeitet haben.

Nachdem der japanische Spieleentwickler einige Entwicklerstudios verkauft hatte, schrieb Grubb, dass Square Enix nun schlanker aufgestellt sei. Als ein Twitter-User fragte, ob Square Enix mit dem Verkauf einiger Studios erstmal nur Ballast loswerden wolle, bevor sie selber verkauft werden, antwortete Jeff Grubb mit einem GIF. Darauf war zu lesen „Perhaps I’ve said too much…“, also „vielleicht habe ich zu viel gesagt“.

Auch Derek Strickland, Senior Gaming Editor bei TweakTown, äußerte sich auf Twitter zu einer möglichen Übernahme. Strickland stellte die Fragen, ob Square Enix sich für eine Übernahme durch eine andere japanische Spielefirma bereit mache oder ob sie einfach nur überschüssige Marken verkaufen wollen, um ihr Businessmodell zu verschlanken, indem sie potenzielle Risikofaktoren loswerden.

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Was ist dran an den Gerüchten? Jeff Grubb gilt durch seinen Expertenstatus als recht vertrauenswürdig. Es könnte also sein, dass sich nach den Übernahmen von Activison Blizzard durch Microsoft und Bungie durch Sony, ein neuer großer Deal anbahnt.

Um sich zu verschlanken, hat Square Enix bereits die Entwicklerstudios Crystal Dynamics, Eidos Montreal und Square Enix Montreal sowie einige Spielemarken wie Tomb Raider und Deus Ex verkauft. All das kaufte die schwedische Embracer Group für 300 Millionen US-Dollar. Ein Preis, der von einigen Beobachtern als zu niedrig eingeschätzt wurde.

Trotz des Verkaufs von Studios wie Crystal Dynamics und Spielemarken wie Thief, steht bei Square Enix das nächste große Spiel in den Startlöchern. Final Fantasy 16 soll sich in der letzten Phase der Entwicklung befinden. Doch die Fans der Spielreihe haben da so ihre Bedenken.

Rubriklistenbild: © Freepik (Montage)

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