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„Toxine im Speichel“: Biologe erklärt Gefahr durch Sandmücken in 7 vs. Wild

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Von: Joost Rademacher

In der zweiten Staffel von 7 vs. Wild quält eine Sache alle Teilnehmer, und zwar Sandmücken. Ein Biologe erklärt nun, wie gefährlich diese werden können.

Isla San José – Wer sich alleine auf eine verlassene Insel wagt, muss für alle Gefahren der Natur gewappnet sein. Die Teilnehmer*innen von 7 vs. Wild erfahren das in der zweiten Staffel am eigenen Leibe. Krokodile, Flut, Spinnen und giftige Pflanzen, mit alldem haben die sieben Überlebenden schon zu tun gehabt. Jetzt könnten aber ausgerechnet kleine Sandmücken zur Gefahr werden. Ein Biologe erklärt, warum mit den kleinen Insekten in 7 vs. Wild nicht zu spaßen ist – und wie man sich vor ihnen schützen kann.

Titel7 vs. Wild: Panama (Staffel 2)
Episoden17
ProduktionFritz Meinecke, Wandermut
Teilnehmer*innenSascha Huber, OttoBulletproof, Starletnova, Sabrina Outdoor, Knossi, Fritz Meinecke, Joris (Wildcard)
GenreSurvival-Challenge, Bushcraft, Wildnis
FormatYouTube-Webserie

7 vs. Wild: Sandmücken terrorisieren Fritz und Sabrina – Biologe erklärt, warum das gefährlich ist

Das passierte in den letzten Folgen: Wer 7 vs. Wild in den vergangenen Episoden verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass Teilnehmer*innen wie Fritz Meinecke und Sabrina Outdoor sich immer wieder über entzündete Stellen und Ausschläge beschwert haben. Im Fall von Fritz haben sich sogar dicke Schwellungen am Arm gebildet, die bei Bewegung sichtlich schmerzten. Zuletzt hat Sabrina in 7 vs. Wild schon zum Erste-Hilfe-Kasten greifen müssten, wenn auch nicht wegen eines Mückenstichs.

Dahinter stecken die verbreiteten Sandmücken, häufig auch Sandfliegen genannt. Biologe Wolfgang Dibiasi hat kürzlich dazu ein Video auf YouTube geteilt, in dem er erklärt, was die Stiche dieser Mücken so schmerzhaft und gefährlich macht.

Sandmücken terrorisieren die Teilnehmer von 7 vs Wild
„Toxine im Speichel“: Biologe erklärt Gefahr von Sandmücken in 7 vs. Wild © Wikimedia/YouTube (Fritz Meinecke) (Montage)

Darum sind die kleinen Insekten so gefährlich: Wie Wolfgang Dibiasi in seinem Video bei YouTube erzählt, sondern Sandmücken beim Zustechen ihren Speichel in die Wunde am Menschen ab. Mit gewissen Toxinen im Speichel könne die Sandmücke dafür sorgen, dass die Blutgerinnung abgeschwächt wird, damit sie mehr vom Blut aufsaugen kann. Das Problem an der Sache: Der menschliche Körper bekämpft den giftigen Speichel von Sandmücken mit einer extremen Immunreaktion. Deshalb haben sich bei Fritz und Sabrina so starke Entzündungen und Ausschläge gebildet.

Damit aber noch nicht genug, Dibiasi verrät noch wesentlich gefährlichere Konsequenzen, die der Biss einer Sandmücke haben kann. Wie viele andere Mücken könnte die Sandmücke auch diverse Krankheiten verbreiten, darunter auch Parasiten – sogenannte Leishmanien. Diese Parasiten könnten dann eine Leishmaniose verursachen, die unbehandelt sogar tödlich enden kann. Das volle Video des Biologen haben wir euch hier eingebunden:

Um diese Krankheit geht‘s: Leishmaniose ist keine Krankheit, von der man nicht allzu häufig hört. Wenig verbreitet ist sie deshalb aber nicht. Laut der Hilfsorganisation Ärzte Ohne Grenzen erkranken jährlich 700.000 bis 1.000.000 Menschen an Leishmaniose, 20.000 bis 30.000 der Fälle enden mit dem Tod. Zum Glück ist die Krankheit aber behandelbar, außerdem gibt es verschiedene Wege, sich vor den Sandmücken zu schützen. Einige davon konnte Wolfgang Dibiasi auch bei den Teilnehmer*innen von 7 vs. Wild schon beobachten.

7 vs. Wild: Schutz vor Sandmücken – Diese Kandidaten haben es richtig gemacht

So schützt man sich vor Sandmücken: Wie der YouTube-Biologe in seinem Video erklärt, sei es vor allem wichtig, sich nicht morgens oder abends am Strand aufzuhalten, da Sandmücken in dieser Zeit besonders aktiv wären. Außerdem sollte man möglichst wenig offene Haut zeigen. Sascha Huber zum Beispiel hätte es richtig gemacht, indem er vor allem morgens und abends viel Kleidung am Körper trug.

Einen Vorteil hätte man auch mit einem Feuer, da Rauch ebenfalls gute Abschreckung für Sandmücken bietet. Zur Not könnte man sich sogar mit Schlamm einreiben – eine Taktik, die Fritz Meinecke schon zu beobachten war. Damit hat er also buchstäblich seine Haut gerettet.

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