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Asmongold: Streamer bekommt Rassismus-Ban und nennt Twitch „Idioten“

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Von: Daniel Neubert

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Der Twitch-Streamer Asmongold zählt zu den bekanntesten Streamern auf Amazons Livestreaming-Plattform. Nach einem Bann rechnete er mit der Plattform ab.

Austin, Texas - Asmongold, der bekannte Streamer aus Texas, gilt als Urgestein der Twitch-Szene. Über 3,2 Millionen Follower sammeln sich auf seinem Kanal und zu Spitzenzeiten schauen bis zu 100.000 Zuschauer dem Streamer zu. Doch in jüngster Vergangenheit scheint für den Influencer nicht alles glatt zu laufen. Nach einem kurzfristigen Bann auf Twitch rechnete er jetzt mit der Plattform ab und machte seinem Ärger Luft.

Vollständiger NameZack
Bekannt alsAsmongold
Geburtsjahr1991
GeburtsortAustin, Texas
Follower auf Twitch3,2 Millionen (Stand Juni 2022)
Abonnenten auf Youtube1,43 Millionen

Twitch-Streamer Asmongold wegen rassistischer Wörter im Stream gebannt

Der Streamer handelte sich in am 11. Juni einen Bann ein, als er Activision Blizzards neustes Spiel „Diablo Immortal“ streamte. Während des Streams war kurzzeitig der unmoderierte Chat des Spiels zu sehen, in welchem rassistische Begriffe zu lesen waren. Dabei handelte es sich jedoch nicht um den Chat von Asmongold Zuschauern, sondern um den Chat, welcher im Spiel zu sehen war und dementsprechend auch nicht vom Streamer moderiert werden konnte. Im Stream versuchte Asmongold laut eigener Aussage den rassistischen Begriffen keine weitere Beachtung zu schenken.

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Der Twitch-Streamer Asmongold wurde kurzfristig von der Plattform gebannt. © Twitch-Stream von Asmongold

Asmongold fühlt sich von Twitch ungerecht behandelt

Dies war offenbar Grund genug für die Moderatoren von Twitch, Asmongolds zweitem Kanal „zackrawrr“ einen Bann zu verpassen. Daraufhin durfte Asmongold auch auf seinem Hauptkanal nicht mehr streamen. Möglicherweise wurde sein Verhalten, den offensichtlichen Rassismus im Chat nicht zu beachten, von Twitch ausgelegt, als wenn der Streamer diese Begriffe erlauben oder befürworten würde. In einem Statement-Video äußerte sich Asmongold anschließend, um dem Vorwurf zu widersprechen.

Twitch ignorierte Asmongolds Einspruch, bis er an die Öffentlichkeit ging

Um dem Bann zu entgehen, wandte sich Asmongold direkt an Twitch und legte schriftlichen Einspruch gegen die Strafe ein. Jedoch blieb die Plattform bei ihrer Entscheidung und erhielt den Bann aufrecht. Daraufhin veröffentlichte der Streamer auf YouTube ein rund zehnminütiges Video, um die Situation öffentlich anzusprechen. Asmongolds Statement generierte schnell Aufmerksamkeit und verzeichnet bisher über 1,8 Millionen Aufrufe. Nur wenige Stunden nachdem der Streamer das Thema öffentlich gemacht hatte, reagierte die Plattform Twitch und nahm den Bann zurück.

Asmongold rechnet mit der Plattform ab

Als der Streamer nach der Rücknahme des Banns wieder streamen konnte, redete er mit seinen Zuschauern über die Situation. Dabei kritisierte er insbesondere den Umstand, dass er sein Anliegen erst mit einem Video in die Öffentlichkeit tragen musste, um von Twitch überhaupt eine Reaktion zu erhalten. In seinem Stream bezeichnete er das Verhalten der Plattform als „lächerlich“, „unprofessionell“ und betitelte die Person, die für seinen Bann verantwortlich war, als „Idioten“. Trotzdem bedankte sich der Streamer schlussendlich für die Rücknahme seines Banns.

Twitch sorgt oft für Unmut unter Streamern

Asmongold hatte im Verlauf der letzten Jahre immer wieder über Twitch seinen Unmut geäußert und sich wiederholt Auszeiten von der Plattform genommen. Regelmäßig wurde spekuliert, ob er Twitch sogar endgültig den Rücken kehren würde. Dass einige Streamer sich von Twitch missverstanden und auf der Plattform sogar unwohl fühlen, ist keine Seltenheit. Erst im vergangenen Jahr nahm sich die Streamerin Pokimane eine Pause, nachdem sie sich ausgebrannt gefühlt hatte.

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