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Donald Trump: Kampf gegen TikTok – US-Präsident stellt folgenschweres Ultimatum

  • Henrik J
    vonHenrik J
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Donald Trump will die Video-Plattform TikTok verbieten lassen. Trotz Abwehrhaltung des Unternehmens stellt der US-Präsident nun ein folgenschweres Ultimatum.

  • US-Präsident Donald Trump will TikTok verbieten
  • SIegeszug von TikTok im Internet hält weiter an
  • Nun reagiert das chinesisches Unternehmen auf die Forderung des POTUS.

Update vom 7. August: Donald Trump macht Ernst und stellt ein Ultimatum. Aus den Androhungen von US-Präsident Trump ist mittlerweile purer Ernst geworden. Die chinesische Video-Plattform steht in den USA vor dem Aus. Den Entwicklern der TikTok-App wird weiterhin vorgeworfen Spionage für die kommunistische Partei Chinas zu betreiben.

Vollständiger NameDonald John Trump
Geburtstag14. Juni 1946
GeburtsortQueens, New York, USA
Vermögen2,1 Milliarden US-Dollar
EhepartnerinMelania Trump (seit 2005)

Angeblich würden die Daten der TikTok-Nutzer weitergegeben werden. Donald Trump hat mittlerweile eine Verordnung unterschrieben, welche den Ausschluss von TikTok in den USA bedeuten würde. Der Firma hinter TikTok bleiben noch genau 45 Tage, um mit dem amerikanischen Unternehmen Microsoft einen Deal auszuhandeln. Die Firma hinter Windows und Xbox, soll angeblich bereit sein den amerikanischen Markt der TikTok-App zu übernehmen. Wie genau dieser Deal ablaufen soll, ist noch nicht bekant. Die Uhr läuft mittlerweile jedoch gegen TikTok.

Washington, USA - In den Vereinigten Staaten ist der Wahlkampf in vollen Zügen. Gut möglich, dass Donald Trumps Präsidentschaft im November dieses Jahres sein Ende findet. Um dies zu verhindern, scheint der 74-Jährige alle Register zu ziehen. Wie nun bekannt wurde, möchte der US-Präsident die erfolgreiche Video-Plattform TikTok in den USA verbieten lassen. Donald Trump befürchte, dass die kommunistische Partei Chinas die Daten der US-Nutzer klauen würde. Nun meldet sich das Unternehmen nach der Androhung zu Wort. Auch einige amerikanische TikTok-Stars haben sich über ein mögliches Verbot in den USA geäußert.

TikTok: Trotz drohendem Verbot durch Donald Trump – So wurde die Plattform zu einer Sensation

Die App musical.ly wurde durch ihre Funktion für Lippensynchronisationen bekannt. Im Jahre 2018 kam der App-Nachfolger namens TikTok auf den Markt. Auch hier gibt es die Funktion, bekannte Lieder zu synchronisieren, und weitere kurze Clips hochzuladen. TikTok entwickelte sich langsam zu einer Social Media-Plattform und erinnert stark an die ehemalige Video-Plattform Vine. Stand Mai 2020 wurde die App über 2 Milliarden mal heruntergeladen. Doch das Wachstum scheint kein Halten zu kennen. Erst kürzlich kamen Gerüchte zu einer möglichen Kooperation zwischen Fortnite und TikTok auf. Nun ist die App auch bis in den Dunstkreis der US-Präsidenten Donald Trump vorgedrungen.

All dies ist jedoch noch kein Grund, TikTok zu verbieten wie es Trump aktuell plant. Auf Plattformen wie Instagram oder Facebook lassen sich schließlich ähnliche Videos und Downloadzahlen finden. Der Auslöser für den Bann scheint jedoch der Herkunftsort der App zu sein. TikTok ist nämlich ein chinesisches Unternehmen. Der republikanische US-Senator und Vertraute von Trump, Lindsey Graham, verkündete via Twitter, dass er die Bedenken der TikTok-Nutzer nachvollziehen könnte, Trump aber nur sichergehen wolle, dass die Daten der US-Bürger nicht in die Hände der „Kommunisten“ fallen.

TikTok: Plattform wehrt sich gegen Donald Trump und die US-Regierung

Nachdem Trumps Vorhaben publik wurde, dauerte es nicht lange, bis sich TikTok zu Wort meldete. In einem kurzen Video-Clip sprach die General-Managerin Vanessa Pappas zur US-Community. Sie versprach, dass TikTok nicht weggehen würde und man langfristig für die USA plane. Ob dies in der Hand des Unternehmens liegt, darf jedoch bezweifelt werden. Präsident Donald Trump könne mit einer Präsidentenverfügung oder einer wirtschaftlichen Notstandsermächtigung das Verbot von TikTok erzwingen.

Vanessa Pappas beruhigte die amerikanische TikTok-Community

Einige TikTok-Stars haben sich deshalb bereits von der Plattform verabschiedet. Der erst 18-Jährige lilhuddy beispielsweise, hat bereits angekündigt, weiterhin Content für seine Community zu produzieren, egal wie die Geschichte ausgeht. Auch Bryce Hall (12 Millionen Fans auf TikTok) hat angekündigt, bei einem möglichen Ende von TikTok in den USA, nicht aufzuhören. Er würde seinen Content stattdessen auf YouTube veröffentlichen. Auch eine Karriere als Streamer auf Twitch halten viele TikTok-Influencer aktuell für möglich.

Ob das TikTok-Verbot tatsächlich umgesetzt wird, zeigt sich in den nächsten Tagen. Tatsächlich gibt es aber eine Möglichkeit wie TikTok den US-Amerikanern erhalten bleiben kann. Angeblich soll Microsoft daran interessiert sein, die Video-Plattform zu übernehmen. Eine Alternative, die auch Donald Trump begrüßen würde. Der US-Präsident hat so seine Probleme mit Social Media. Nach seinem Reddit-Bann ist auch Twitch nun Trump-freie Zone. Gehört TikTok bald Walmart? Die Supermarkt-Kette plant die Übernahme der App. TikTok am Steuer? Dies endete für ein junges Mädchen fast tödlich.

Rubriklistenbild: © DPA: Patrick Semansky / TikTok

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