Unangenehmer Moment

Dr Disrespect: Darum hassen viele Mobile-Gamer den YouTube-Streamer

  • Henrik Janssen
    vonHenrik Janssen
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Dr Disrespect hat ein erfolgreiches Comeback auf YouTube gefeiert. Allerdings hassen viele Mobile-Gamer den Ex-Twitch-Streamer aus diesem Grund.

  • Dr Disrespect feiert sein Comeback auf YouTube.
  • In der Vergangenheit legt er sich mit Smartphone-Spielern an: „Mobile Gamer sind keine echten Gamer“
  • Nach einer verhängnisvollen Begegnung muss der Streamer nun zurückzurudern.

Encinitas, USA – Dr Disrespect hat eine unfassbar treue Community. Nachdem der Streamer einige Zeit von der Bildfläche verschwunden war, ist er nun wieder zurück auf den Bildschirmen tausender Zuschauer. Dr Disrespect wurde permanent von Twitch gebannt. Nun streamt er auf YouTube. Auf seiner neuen Streamingplattform geriet er in eine unangenehme Situation bezüglich Mobile Games.

Vollständiger NameHerschel Guy Beahm IV
Bekannt alsDr Disrespect
Geburtstag / Alter10. März 1982 / 38
GeburtsortEncinitas, USA
SprachenEnglisch
Follower auf Twitch4,3 Millionen (Stand: Juni 2020)

Dr Disrespect: Streamer hetzte gegen Mobile Gamer

Wer Dr Disrespect kennt weiß, dass der Doc kein Blatt vor den Mund nimmt. Er bezeichnet sich selbst als knallharten Gamer und spielt fast ausschließlich Shooter in seinen Livestreams. Womit der 2-Meter-Hühne aber gar nicht umgehen kann, ist der Fakt, dass es tatsächlich Personen da draußen gibt, die auf ihrem Smartphone Videospiele spielen.

Vor über einem Jahr verfasste Dr Disrespect aus diesem Grund einen Tweet, auf den er noch heute angesprochen wird. „Mobile Gamer sind keine echten Gamer“, hieß es damals auf Twitter. Was folgte, waren tausende Reaktionen. seiner Fans. Während einige Dr Disrespect zustimmten, gab es genauso viele Stimmen, die sich gegen das Statement wehrten.

Aus gutem Grund. So haben Mobile Games zwar noch nicht das grafische oder erzählerische Level eines Konsolen- oder PC-Titels, doch gibt es genügend Anhänger der Mobile Games. Rund 20 Millionen Personen spielen alleine in Deutschland regelmäßig Videospiele auf ihrem Smartphone. Weltweit dürfte diese Zahl noch deutlich höher ausfallen. Ein Umstand, der auch Herschel Guy Beahm bestens bekannt sein dürfte, wie Dr Disrespect mit bügerlichem Namen heißt.

Dr Disrespect: Mobile Gamer-Statement zieht unangenehme Konsequenzen für den Streamer nach sich

Seitdem Dr Disrespect seine Live-Streams auf YouTube präsentiert, hat er des Öfteren auch Gäste in seinen Streams. Einer dieser Gäste war kürzlich Tanmay ‘Sc0ut’ Singh – ein E-Sportler aus dem Hause Fnatic. Das Besondere an „Sc0ut" ist, dass er PUBG professionell am Handy spielt. Auch Dr Disrespect war dies wohlbekannt, als er den E-Sportler zu einer Runde Call of Duty Warzone einlud.

Auch auf YouTube legt Dr Disrespect seine Sonnenbrille nie ab.

Schnell ergriff Dr Disrespect das Wort und entschuldigte sich beim E-Sportler für seinen kontroversen Tweet. Er wolle seinem Gast nur mitteilen, dass er mittlerweile anders über die Sache denkt. Dabei schien es so, als ob der E-Sportler gar nicht genau wusste, wofür sich der Doc nun genau entschuldigte – eine durchaus unangenehme Situation für beide.

Seine Entschuldigung nahm Dr Disrespect im nächsten Atemzug direkt wieder zurück. Als ein Fan ihn fragte, ob „es ihm leid tue?“, antwortete Herschel Guy Beahm, wie der Streamer bürgerlich heißt, „was soll mit leidtun? Ich entschuldige mich nicht.“ Der Doc scheint sich wohl nie zu ändern. Vielleicht ist auch dies genau der Grund, weshalb Dr Disrespect mit seinem Comeback für einen Viewer-Rekord sorgte und nach dem Twitch-Bann auf YouTube neu durchstartet.

Rubriklistenbild: © Supercell / Niantic / YouTube: Dr Disrespect

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