Vergeltungsschlag gegen dreisten Fan

MontanaBlack: Adresse geleakt – Twitch-Streamer leitet rechtliche Schritte ein

  • vonMichael Warczynski
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Bisher sah es danach aus, als ob Twitch-Streamer MontanaBlack im neuen Haus seine Ruhe vor nervigen Fans hätte. Doch nun wurde seine Adresse geleakt.

Buxtehude, Deutschland – Seit Jahren bemängelt MontanaBlack, der beständig riesige Erfolge auf Twitch feiert, die starke Beeinträchtigung seiner Privatsphäre. In seinem neusten Livestream erzählte der 33-jährige Streamer nun eine Geschichte über einen Fan, der seine Adresse auf Twitter veröffentlichte. Nun möchte Marcel Eris rechtliche Schritte einleiten und damit potenzielle Besucher abschrecken.

Vollständiger NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude
Follower auf YouTube2.690.000 Follower (Stand: 9. November 2020)
Follower auf Twitch3.104.201 Follower (Stand: 9. November 2020)

MontanaBlack: Adresse geleakt – Twitch-Streamer fürchtet um seine Privatsphäre

Ende des Jahres 2020 zog Deutschlands größter Streamer MontanaBlack aus seiner geliebten Wohnung in Buxtehude. Der Hauptgrund für seinen Auszug nach Hamburg soll vor allem die fehlende Privatsphäre, welche den Twitch-Streamer plagte, gewesen sein. Seit Jahren wird der Twitch-Badboy überall erkannt, egal wo er sich aufhält.

Ein kurzer Spaziergang mit seinem Hund oder ein Besuch bei seinem Lieblings-Dönerladen wird so immer wieder zu einer Massenversammlung. Fans und Stalker von MontanaBlack machten selbst vor seinem eigenen Zuhause keinen Halt. Mehrmals die Woche kam es immer wieder zu Vorfällen, bei denen Jugendliche vor der Haustür von Marcel Eris herumschrien.

MontanaBlack: Adresse geleakt – rechtliche Schritte gegen Fan eingeleitet

MontanaBlack hatte die Nase von nervigen Fans endgültig voll und entschied sich dazu, ein eigenes Haus außerhalb von Buxtehude zu kaufen. Dabei nahm er vor allem Rücksicht auf seine ehemaligen Nachbarn im Renten-Alter. Mit diesem Auszug in seine eigenen vier Wände erfüllte sich der 33-Jährige außerdem einen Lebenstraum.

Mit dem eigenen Haus startete MontanaBlack einen Neuanfang, er versuchte deshalb die neue Adresse seines aktuellen Wohnsitzes so gut es ging geheim zu halten. Sicherheitskameras und anderen Maßnahmen sollten dafür sorgen, dass der Streamer aus Buxtehude endlich zur Ruhe kommen kann und nicht mehr von nervigen Fans heimgesucht wird. Nun scheint dieser Plan aber nicht so aufzugehen, wie es sich der voll tätowierte Badboy wohl vorgestellt hatte.

MontanaBlack: Adresse geleakt – Streamer leitet rechtliche Schritte gegen Fan ein

In einem Livestream auf Twitch gab MontanaBlack nun eine bisher unbekannte Geschichte zum Besten. Laut dem Twitch-Streamer soll es „viele scheiß Sachen“ geben, die mit dem Erfolg einhergehen. „Privatsphäre ist da ein großer Punkt“, stellte der 33-Jährige fest. Erst vor kurzem habe ein unbekannter Zuschauer Marcel Eris auf Twitter markiert und seine Adresse mit der Öffentlichkeit geteilt: „Jemand hat mich bei Twitter markiert und hat sich gedacht es wäre cool ein Video zu posten, in dem er an meinem Haus vorbeifährt, mein Haus filmt und dazu noch die Adresse postet.

Als MontanaBlack das Video aus Zufall auf Twitter entdeckte, war er zuerst schockiert und laut eigenen Angaben war sein „einziger Gedanken [...] denjenigen zu f*cken.“ Innerhalb weniger Minuten habe der Streamer aus Buxtehude dann aufgrund der Kameraaufnahmen seines Hauses das Gesicht, sowie das Kennzeichen des Fans herausbekommen. Wenig später hat sich dann ein Freund des Unbekannten beim 33-Jährigen gemeldet und über den Fan ausgepackt. Nur dadurch konnte MontanaBlack innerhalb kürzester Zeit ein „Reallife-Bild und seinen Namen“ herauskriegen.

Außerdem wurden ihm noch „WhatsApp-Verläufe zugespielt“, in denen sich der Fan „damit gebrüstet hat, dass er bald meine Adresse leaked.“ Nun versteht MontanaBlack keinen Spaß mehr und verspricht die Sache ernst zu nehmen: „Ich werde diese Person auf zivilrechtlichen Weg versuchen zu ficken, denn er hat versucht mich zu f*cken.“ Insgesamt könnte die ganze Aktion Anwaltskosten in Höhe von „15.000 Euro“ verursachen – diese nimmt der Streamer aber scheinbar gerne in Kauf.

Rubriklistenbild: © Instagram: spontanablack/dpa/Johannes Schmitt-Tegge

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