Nie wieder CoD?

MontanaBlack: Streamer mit harter Kritik an Cold War – Darum zockt er trotzdem

  • vonMichael Warczynski
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Eigentlich hatte der Streamer MontanaBlack angekündigt kein Call of Duty Black Ops Cold war zu spielen. Doch nun zockt er es in seinem Live-Stream auf Twitch.

Update vom 16. Novmeber 2020: So ganz an sein Wort gehalten hat sich MontanaBlack dann wohl doch nicht. Nach seinen jüngsten Aussagen, welche eine direkte Absage an Activision enthielten, vergnügte sich der Twitch-Streamer am Wochenende mit ein paar Runden CoD Cold War. Diese streamte er auch, trotzt seiner Differenzen mit Activision auf Twitch. Besonders der neue Zombie-Modus in CoD Cold War scheint es ihm angetan haben.

Vollständiger NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude
Follower auf YouTube2.690.000 (Stand: 9. November 2020)
Follower auf Twitch3.104.201 (Stand: 9. November 2020)

MontanaBlack: Absage an CoD Cold War – nun wird der Streamer rückfällig

Auch in Zukunft scheint MontanaBlack CoD Cold War durchaus zugeneigt zu sein. Konnte das selbst erlebte Gameplay von CoD Cold War den Twitch-Streamer umstimmen? Sieht ganz so aus, denn auf Twitter verkündete MontanaBlack, dass der Zombie Modus „echt Fun gemacht hat“ und zockte im Anschluss den Modus in CoD Cold War mit Kollegen Elotrix. Meinungen können sich ändern, doch auch einige Fans waren überrascht von dem plötzlichen Sinneswandel des Streamers. Dennoch sind Fans begeistert von den CoD Cold War Streams und so schauten Montana Black durchschnittlich über 60.000 Zuschauer zu.

Erstmeldung vom 13. November 2020: Buxtehude, Deutschland – Am 13. November ist es soweit und der neue Franchise-Ableger von Call of Duty namens Black Ops Cold War, kommt in die Läden. Obwohl MontanaBlacks YouTube-Karriere mit dem Call of Duty-Franchise begann, scheint der Streamer das neue CoD Cold War abzulehnen. In einem Livestream auf Twitch bemängelt Deutschlands größter Streamer viele Dinge am neuen Black Ops.

MontanaBlack: Erteilt der Streamer Cold War eine Absage – kein Livestream auf Twitch?

Obwohl sich MontanaBlack vor einiger Zeit bereits die CoD Cold War Beta downloadete, spielte er diese nie. Laut dem Streamer soll das vor allem daran liegen, dass er „einfach keinen Bock“ hatte. Dem Streamer zufolge sieht dieser sich nach eigenen Aussagen nicht mehr darin, „mehrere Stunden Multiplayer zu spielen.“ Dabei bemängelt Marcel Eris vor allem die Entwicklung der Gamer in Call of Duty, diese sollen vergessen haben, wie man den Shooter „zu spielen hat“. Laut MontanaBlack soll man in CoDauf Sieg“ spielen und nicht nur ins Risiko zu gehen, um am meisten Kills zu haben.

MontanaBlack stellt klar, dass ihm Spiele wie Fortnite oder Warzone deutlich mehr zusagen als das neue CoD Black Ops Cold War von Treyarch: „Ich fühle Battle Royale-Spiele in den letzten Jahren einfach mehr“. Des Weiteren würde MontanaBlack sich einen verbesserten „Streamer-Modus“ wünschen, da es das „Streamen angenehmer machen“ würde.

Laut MontanaBlack ist „Skill-Based-Match-Making“ ein Grund, sich gegen das neue CoD Cold War zu entscheiden. Dieses Feature, das dafür sorgt; gegen Spieler auf einem Skill-Level zu spielen, soll laut dem Streamer von der „alten Generation nicht wirklich angenommen worden“ sein. Durch SBMM fühlt sich laut Marcel Eris „jede Runde gleich“ an, was dazu führt, dass das Spielerlebnis eintöniger wird.

Call of Duty Black Ops Cold War: Release und Infos zu Kampagne, Zombies und Multiplayer enthüllt

MontanaBlack: Streamer feuert im Livestream auf Twitch gegen Activision und CoD Cold War

In seinem Livestream spricht MontanaBlack außerdem über eine Auseinandersetzung mit den Verantwortlichen von Activision. Der Streamer sagt, dass der Publisher dem Streamer in der Vergangenheit „die Hand weggeschlagen“ hätte, nachdem er seinen „Mund aufgemacht“ hat – im Speziellen geht es dabei natürlich um die offene Kritik, die der 32-Jährige an älteren Call of Duty-Titeln äußerte.

Aus diesem Grund möchte einer der größten Publisher der Welt laut eigener Aussage nichts mehr mit dem Streamer aus Buxtehudezu tun haben“. MontanaBlack selbst sieht viele Aussagen, die er gegenüber Call of Duty in der Vergangenheit getätigt hat, als Fehler an. Marcel Eris stellt klar: „Ich habe manchmal über die Stränge geschlagen, mit dem was ich gesagt habe.“ Dennoch hält er sich auch mit seiner Kritik an CoD Cold War nicht zurück.

MontanaBlack erzählt seinen Fans von einem bisher unbekannten Treffen mit den Verantwortlichen von Activision. Dieses Treffen soll beim Streamer persönlich Zuhause stattgefunden haben, um eine Partnerschaft auszuhandeln. Die Verantwortlichen versprachen Marcel Eris dabei, im nächsten Call of Duty auf die Wünsche der Fans einzugehen, jedoch soll daraus nie etwas geworden sein. Der Streamer stellt klar: „Und am Ende, Digger, ist nichts passiert.“

Da Activision seine Versprechen gegenüber MontanaBlack nicht gehalten haben soll, eskalierte die Situation und der Streamer feuerte in der Vergangenheit gegen den Riesen-Konzern aus Santa Monica. In dem Moment legte MontanaBlack größeren Wert darauf, „die Wahrheit“ zu sagen und nimmt dafür in Kauf: „Keine Produktplatzierungen mit Call of Duty, kein Support-a-Creator-Code in Warzone, keine Einladung um das Spiel exklusiv anzuspielen.“ erhalten zu haben.

Rubriklistenbild: © Activision / Instagram: montanablack

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