Erklärung zur Aussage

MontanaBlack: „Frauen sind wie Hunde“ – Streamer bricht sein Schweigen zum Shitstorm

  • vonMichael Warczynski
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MontanaBlack wurde nach seiner Aussage „Frauen sind wie Hunde“ zur Zielscheibe der Medien. Nun erklärt der Twitch-Streamer, was er eigentlich gemeint hat.

Buxtehude, Deutschland – Vor circa einem Jahr tätigte MontanaBlack in seinem Livestream auf Twitch die Aussage „Frauen sind wie Hunde“. Dieser Satz sorgte für einen unglaublichen Shitstorm in den Sozial-Medien – der Streamer wurde als „Frauenfeind“ dargestellt. Nun will er Licht in Dunkel um das vermeintlich aus dem Zusammenhang gerissene Zitat bringen. Marcel Eris klärt seine Fans im neuen Buch „Vom YouTuber zum Millionär“ genauestens auf.

Vollständiger NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude
Follower auf YouTube2.690.000 Follower (Stand: 9. November 2020)
Follower auf Twitch3.104.201 Follower (Stand: 9. November 2020)

MontanaBlack: Twitch-Streamer spricht über Vergleich zwischen Frauen und Hunden – nur aus Eifersucht?

Nachdem es bereits seit über einem Jahr einen großen Shitstorm wegen MontanaBlacks Frauenvergleich mit Hunden gegeben hatte, äußerte sich der Streamer nun erneut zu dem Thema. Der 32-Jährige erklärt in seinem neuen Buch, was er mit seiner Aussage klarstellen wollte. Vor rund sechzigtausend Zuschauern diskutierte Marcel Eris mit seiner Community über das Thema Treue in einer Beziehung. Darauffolgend entstand dann die „Geschichte mit den Frauen und den Hunden“ wie Welt.de aus einem Vorabdruck des Buches erfahren haben will.

Ursprünglich wollte MontanaBlack an diesem schicksalhaften Freitagabend klarstellen, welches Bild er von Beziehungen hat. Der heutige Twitch-Millionär wurde bereits vor Jahren von seiner Ex-Freundin betrogen und betitelt sich aus diesem Grund selbst als „wahnsinnig eifersüchtig“. In seiner ersten Beziehung soll MontanaBlack seiner damaligen Freundin dauerhaft hinterherspioniert haben.

Er hegte laut eigener Aussage den bösen Hintergedanken, dass sie ihn eventuell mit „irgendeinem Typen betrügen“ könnte. Das eifersüchtige Verhalten des Streamers soll damals auch seine Beziehung zerstört haben. Durch sein eigenes Verhalten ließ er die Beziehung scheitern und verlor seine erste große Liebe.

Eigentlich wollte MontanaBlack nur versuchen, seinen Zuschauern aufzuzeigen, dass „gegenseitiges Vertrauen der Grundstein einer gesunden Beziehung“ ist. Er selbst soll kein schlimmeres Gefühl kennen, als von einer Person, die man liebt, betrogen zu werden. Deshalb stellt der Streamer in seinem neusten Buch auch klar: „Jemanden in einer Beziehung zu betrügen ist das Allerletzte“.

MontanaBlack: Twitch-Streamer erklärt Frauenvergleich mit Hunden – riesiger Shitstorm ließ ihn umdenken

Rückblickend auf den Skandal über den Frauenvergleich mit Hunden wurde somit klar, dass MontanaBlack sich eventuell falsch ausgedrückt haben könnte. Der Streamer führte den Satz bezüglich seines Vergleichs erneut aus: „Frauen sind wie Hunde. Wenn du sie schlecht behandelst, wenn du sie an der kurzen Leine hältst, wenn du ihnen Sachen verbietest, dann werden sie niemals ein gesundes Verhältnis zu dir aufbauen. Dann werden sie bei der nächstbesten Gelegenheit einfach abhauen.

MontanaBlack wollte mit seinem Vergleich lediglich aussagen, dass man seiner Partnerin in einer gesunden Beziehung Freiraum geben sollte. Man sollte seinen Partner als eigenständigen Menschen betrachten, der nicht im Besitz von jemanden ist. Man könnte eine Beziehung erst auf Augenhöhe führen, wenn man sich gegenseitig „sein Ding machen lässt“.

Nur so können sich Menschen entfalten und erfahren, was das richtige für sie ist. Genau das soll MontanaBlack dann auch mit seinem Hundevergleich gemeint haben. Wenn man jemanden zum Beispiel dauerhaft versucht, an einer kurzen Leine zu halten, wird er nie ein Vertrauen zum Menschen aufbauen. Wenn man seinen Hund ankettet und als eigenen Besitz betrachtet, haut dieser bei erster Gelegenheit ab.

MontanaBlack: „Frauen sind wie Hunde“ – Streamer bricht sein Schweigen zum Shitstorm

Während MontanaBlack die Aussage über Frauen im Livestream gab, soll er zahlreiches positives Feedback bekommen haben. Fans haben den gesamten Kontext verstanden und somit auch, was der Streamer aussagen wollte. Erst am nächsten Morgen, als nur ein kurzer Ausschnitt des Gesagten im Internet kursierte, bekam der 32-Jährige einen unfassbaren Shitstorm zu spüren. In dem Clip hörte man MontanaBlack lediglich sagen: „Frauen sind wie Hunde, und das meine ich nicht abwertend.

Für viele ein äußerst verwirrender Ausschnitt, der dazu bewegte, falsch über den Streamer zu denken. Marcel Eris soll nach eigenen Aussagen mittlerweile auch einsehen, dass sein Vergleich „ein wenig flapsig war“. Dennoch ändert das nichts an der Grundaussage, dass jeder Mann seiner Partnerin Freiraum geben sollte, den sie braucht. Trotzdem blieb bei vielen Zuschauern nur die Überschrift „MontanaBlack vergleicht Frauen mit Hunden“ hängen – zum Nachteil von des Twitch-Stars.

Rubriklistenbild: © Philipp Schulze/dpa

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