In Falle von Betrügern getappt

MontanaBlack: NFT-Abzocke – Fans haben kein Verständnis für Streamer

  • Noah Struthoff
    VonNoah Struthoff
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MontanaBlack veranstaltete vor Kurzem ein NFT-Gewinnspiel. Das stellte sich jedoch als Abzocke heraus. Wegen des Skandals nimmt der Streamer nun eine Auszeit.

Update vom 21.02.2022: Der Streit rund um die NFT-Gewinnspiele scheint bei MontanaBlack Spuren hinterlassen zu haben. Auf Twitter kündigte er an, dass er nun eine Pause einlegen werde: MontanaBlack nimmt sich Auszeit – Fans nach Tweet in Sorge um Twitch-Streamer

Vollständiger NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude, Niedersachsen
Follower auf Twitch4,363 Millionen (Stand Januar 2022)
Follower auf YouTube2,9 Millionen (Stand Januar 2022)

Update vom 14.02.2022: Der NFT-Gewinnspiel-Skandal von MontanaBlack wirft nun weitere Wellen auf Social Media. Viele User auf Twitter werfen dem Twitch-Streamer aus Buxtehude Geldgier vor und verstehen nicht, warum sich MontanaBlack vor dem Gewinnspiel nicht ausreichend über die Seriosität seines Partners informiert hat. Der User INEVITABLE hat Marcel Eris sogar bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) gemeldet, da er im Verhalten von MontanaBlack Steuerbetrug wittert.

Auch der Twitch-Streamer Tanzverbot, der seit längerer Zeit MontanaBlack für seine NFT-Werbung kritisiert hat, reagiert und sagt: „Ich habs die ganze Zeit gesagt.“ Zusammenfassend kann man sagen, dass der Skandal um das Hakenkreuz-NTF und das Drama mit dem Gewinnspiel-Betrug der Reputation von MontanaBlack keinen Gefallen getan hat. Sicherlich hat es sich finanziell für den Streamer aus Buxtehude gelohnt, aber ein Großteil seiner Fans zeigt sich aktuell enttäuscht von Monte.

NFT-Gewinnspiel-Skandal von MontanaBlack: Fans sind enttäuscht von Marcel Eris

Update vom 13.02.2022, 08:50 Uhr: MontanaBlack zieht sich aus der Affäre. Der Twitch-Streamer hat einen handfesten NFT-Skandal am Hals. Erst bewarb der 34-Jährige ein NFT-Gewinnspiel mit Betrugsverdacht, nun räumt er hinter sich auf. Das Statement, in dem Marcel Eris eingestand, dass es sich beim Veranstalter „Squiggles“ um ein betrügerisches Netzwerk handelt, ist inzwischen vom Twitter-Kanal des Streamers verschwunden – neues Futter für die Kritiker des NFT-Enthusiasten.

Ob sich Veranstalter „Squiggles“ bei MontanaBlack gemeldet hat und der Streamer nun dem Druck des Netzwerks nachgab oder der Twitch-Star schlicht ein neues, überarbeitetes Statement plant, ist bislang nicht bekannt. Fakt ist: selbst eingefleischte Fans zeigen sich enttäuscht und fordern mehr Transparenz und einen zweiten prüfenden Blick von Marcel Eris, wie MontanaBlack bürgerlich heißt. Selbst die Plattform OpenSea spricht davon, dass rund 80% aller NFT-Projekte auf der eigenen Seite betrügerische Tendenzen aufweisen.

MontanaBlack fällt auf Betrüger rein – NFT-Gewinnspiel als Scam enttarnt

Erstmeldung vom 12.02.2022: Buxtehude – MontanaBlack steht seit Wochen in der Kritik, da er auf Twitter regelmäßig dubiose NFT-Gewinnspiele veranstaltet. Nun kam es zu einem großen Skandal, denn eines der Gewinnspiele entpuppte sich als Scam. Offenbar steckten Betrüger hinter dem NFT-Projekt und wollten die Fans von MontanaBlack und weiteren Influencer*innen abziehen. Nun veröffentlichte der Twitch-Streamer ein Statement auf Twitter dazu, doch seine Follower*innen scheinen damit nicht beruhigt zu sein.

Um welches Gewinnspiel handelt es sich? Seit einigen Wochen bewirbt MontanaBlack auf Twitter immer wieder NFT-Projekte. Er veranstaltet Gewinnspiele und verteilt dabei sogenannte Whitelist-Plätze für die NFT-Projekte. Dadurch können die Gewinner*innen dann früher Zugang zu NFTs bekommen und dort Vorzug beim Kauf erhalten.

Nun gab es ein Gewinnspiel von MontanaBlack zusammen mit dem Projekt „Squiggles“. Dort sollte es einige NFTs zu kaufen geben und genau dafür verteilte Monte Whitelist-Plätze.

Was war das Problem mit dem Gewinnspiel? Die NFTs von Squiggles sollten auf der Plattform OpenSea veröffentlicht und gehandelt werden. OpenSea nahm das komplette Projekt aber von ihrer Plattform herunter, da sie dahinter einen Scam vermuten. Die Projektleiter sollen angeblich bereits andere NFT-Projekte veranstaltet und nachdem genügend Käufer*innen eingestiegen waren, ihre kompletten Social-Media-Kanäle geschlossen haben. Sie haben also das Geld eingesackt und sind anschließend einfach verschwunden.

Was hat MontanaBlack zum Scam gesagt? MontanaBlack distanzierte sich auf Twitter von dem Projekt und beteuert, dass er nichts davon wusste. Außerdem sagte er, dass die Gewinner*innen des Gewinnspiels und auch er selbst keinen Whitelist-Platz erhalten hätten und dadurch auch kein Geld investieren konnten. Das sei unterm Strich etwas Gutes an der Situation, so MontanaBlack.

MontanaBlack bewirbt Gewinnspiel von Betrügern – NFT-Skandal beim Twitch-Star.

MontanaBlack seit Wochen tief im NFT-Business – Ein Paradies für Betrüger-Projekte

Was steckt hinter diesen NFT-Projekten? Momentan ist das NFT-Business vor allem auf Twitter sehr groß. Immer mehr Influencer*innen werden für Gewinnspiele angefragt. Sie sollen das Projekt bewerben und möglichst viele Fans drauf aufmerksam machen und im Gegenzug erhalten viele von ihnen dann Auskunft darüber, wann sie die NFTs am besten wieder verkaufen.

Oftmals ist das Prozedere dabei ähnlich. Es wird viel Werbung für ein NFT-Projekt gemacht. Dadurch steigen die Preise, da immer mehr Leute interessiert sind und einsteigen. Irgendwann endet die Werbung dann und die großen Hintermänner ziehen sich aus dem Projekt zurück. Dadurch sinken die Preise wieder und die einfachen Käufer*innen bleiben auf teuer gekauften NFTs sitzen.

Auch MontanaBlack hat schon mehrfach für dubiose Projekte Werbung gemacht. Dabei wurde zwar bisher nur das Squiggles-Projekt als Scam enttarnt, doch viele Fans aus seiner Community sind generell skeptisch, ob dahinter überhaupt seriöse Anbieter stecken.

Mittlerweile versucht auch MontanaBlack zumindest nicht mehr öffentlich zu zeigen, welche NFTs er kauft und verkauft. Dafür hat er nun seine kompletten NFTs von seinem Hauptaccount auf Nebenaccounts zu transferieren. Nachverfolgbar sind diese Käufer aber weiterhin. Zuletzt gab es um MontanaBlack einen Skandal rund um ein Hakenkreuz-NFT.

Rubriklistenbild: © Adobe Stock/picture alliance (Montage)

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