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MontanaBlack: Streamer wird weiter von Fans gestalked – will Respekt

  • Henrik Janssen
    VonHenrik Janssen
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Viele Fans von MontanaBlack wollen ihm besonders nah sein und stalken den Twitch-Streamer regelrecht. Doch dieser verlangt Respekt.

Buxtehude, Deutschland - MontanaBlack legte einen steilen Aufstieg hin. Vom Junkie zum YouTuber heißt seine Biografie. Manchmal wünscht sich der 34-Jährige, die Zeit ohne Fame und nervige Fans zurück. In einem kürzlichen Livestream auf Twitch wurde MontanaBlack deutlich. Er sprach über aufdringliche Fans, mögliches Stalking und seine Meinung zum momentanen Status von Influencern in den Medien. „Wir sind keine Stars“, war eine der Aussagen des Streamers.

Vollständiger NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude, Niedersachsen
Follower auf Twitch4,363 Millionen (Stand Januar 2022)
Follower auf YouTube2,9 Millionen (Stand Januar 2022)

MontanaBlack: Die Schattenseiten des Ruhms – Twitch-Streamer erzählt, was ihn an manchen Fans stört

Heimliche Videos von MontanaBlack im Netz: MontanaBlack zählt zu den größten Streamern in ganz Deutschland. In Sachen Viewerzahlen kann ihm höchstens Unge das Wasser reichen. Mit den steigenden Zuschauern nimmt auch die Popularität von MontanaBlack immer weiter zu. Den Promi-Status hat der 34-Jährige längst inne. Allerdings möchte er dies nicht wahrhaben.

In einem kürzlichen Stream deckte MontanaBlack die Schattenseiten des Erfolges auf und berichtete darüber, was ihn an manchen Fans so stört. So würde der Twitch-Streamer seinen Ruhm in manchen Momenten gerne dafür eintauschen, nicht in der Öffentlichkeit erkannt zu werden.

Was ihn stört, sind nicht etwa die vielen Foto-Anfragen, sondern wenn Leute den Streamer heimlich in privaten Momenten filmen. Der Akt, welcher in Deutschland als verboten gilt und dem Stalking nahe kommt, wird laut MontanaBlack aus nur einem Grund hochgeladen. TikTok. So wolle „jeder einfach nur viral gehen.“ Auf TikTok würde dies am besten funktionieren, wenn man Clips von Streamern veröffentlicht, die sonst keiner kennt.

MontanaBlack: Jugendliche lauern ihm auf – Hat der Twitch-Streamer Stalker?

Jugendliche Stalker im Restaurant: MontanaBlack brachte ein Beispiel an, bei welchem ihn beinahe „der Sack geplatzt wäre.“ Die überspitzte Formulierung des Streamers bezieht sich auf eine Gruppe von Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren, welche MontanaBlack immer wieder von einem Restaurant auflauern.

MontanaBlack: über aggressive Fans und Stalking – „Wir sind keine Stars“

Obwohl der Twitch-Streamer den jungen Fans ihren Wunsch nach einem Foto erfüllte, ließen diese nicht von ihrem Idol ab. Sie klopften an die Scheibe und riefen den Namen des 34-Jährigen, sodass alle anwesenden Gäste gestört wurden. Des Weiteren verglich der Streamer die jetzige Herangehensweise seiner Fans mit früher. So hätten die Zuschauer ihm vor ein paar Jahren noch „mehr menschlichen Respekt“ entgegengebracht. Möglicherweise waren auch die Fans ein Grund für seine längere Auszeit.

MontanaBlack weist Promi-Status von sich – „Wir sind keine Stars“

MontanaBlack möchte kein Promi sein: Der 34-jährige Twitch-Streamer redete sich in Rage und sagte über Twitch-Streamer: „Wir sind keine Stars, wir sollten keine Poster in der Bravo haben und wir haben keine Preise verdient.“ MontanaBlack weist somit den Status eines Stars oder Prominenten von sich. „Ich bin nicht verpflichtet, mit euch Fotos zu machen“, hieß es in seinem Monolog.

Laut eigener Aussage sei ihm die Aufmerksamkeit nicht wichtig. „Lieber hätte ich jetzt drei- oder viertausend Zuschauer.“ Zudem sprach MontanaBlack noch den Personen-Kult auf Twitch an. Während man früher nur FIFA-Fans bei einem FIFA-Streamer hatte, steht die Person nun vielmehr im Vordergrund. Zu guter Letzt fand er jedoch noch versöhnliche Worte, denn die schönsten Fan-Begegnungen habe er, wenn er alte Bekannte oder sehr junge Fans aus Buxtehude trifft. Wie viel verdient MontanaBlack eigentlich? Diese Frage könnte in einem Video geklärt worden sein.

Rubriklistenbild: © DPA: Philipp Schulze

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