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MontanaBlack: Abrechnung mit Layla-Kritikern – „sucht euch richtige Hobbys“

Erstellt:

Von: Daniel Neubert

Der neue Schlager-Hit Layla wird aktuell heiß diskutiert. Auch MontanaBlack schaltet sich ein und findet klare Worte für alle Kritiker des Songs.

Buxtehude – Der Twitch-Streamer MontanaBlack aus Buxtehude ist bekannt für seine Statements und Aussagen, mit denen der 34-Jährige in der Öffentlichkeit immer wieder für Aufsehen sorgt. Über Instagram erreicht er mehr als 3 Millionen Follower und gibt auch immer wieder seine Meinung zu gesellschaftlichen Themen ab. Jetzt hat auch er sich zur Debatte um den sexistischen Song von „DJ Robin & Schürze“ zu Wort gemeldet.

Vollständiger NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude
Abonnenten auf YouTube2.900.000 (Stand Juli 2022)
Follower auf Twitch4.600.000 (Stand Juli 2022)

MontanaBlack: „Sucht euch endlich mal Hobbys und richtige Probleme“

Wie äußerte sich MontanaBlack? Der Streamer und Influencer aus Buxtehude scheint die Diskussion um das sexistische Lied „Layla“ offenbar genauer verfolgt zu haben. Das Thema schien ihn sogar insofern zu beschäftigen, sodass er Abends, während er bereits im Bett lag, eigens eine Instagram-Story zu der Kontroverse veröffentlichte. Viel zu sehen ist in den Videos der Story zwar nicht, allerdings findet MontanaBlack sehr deutliche Worte. Erst bezieht sich der Streamer auf die allgemeine Kunstfreiheit, um dann sein Unverständnis zu äußern.

MontanaBlack neben einem Tweet, den er bei Instagram teilte, im Hintergrund tobt auf einer Kirmes das Leben
MontanabBlack wettert gegen Layla-Hater: „Solchen Menschen sollte man Internetverbot geben“ © Instagram: montanablack / Gil Ribeiro / unsplash.com / Philipp Schulze/dpa (Montage)

Ich sag euch eine Sache, hört zu: Musik ist Kunst, und in der Kunst und in der Musik, wie auch im Film beispielsweise, kann man eigentlich alles machen. Das sollte man respektieren. Auch dieser Song, auch wenn ich persönlich jetzt kein großer Freund von dem Song bin, ist eine Art von Kunst. Und an die Leute, die sich über diesen Song aufregen: Sucht euch einfach ein vernünftiges Hobby. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass auch nur ein einziger Mensch damals so einen Aufstand gemacht hat, als der Song von den Ärzten rausgekommen ist, „Männer sind Schweine“, wo ganz offensichtlich - der Titel beinhaltet es ja schon, alle Männer als Schweine dargestellt worden sind. Hat da irgendjemand seine Fresse aufgemacht? Nein. Sucht euch endlich mal Hobbys und richtige Probleme.

MontanaBlack via Instagram, 13.07.22

MontanaBlack: „Solchen Menschen sollte man Internetverbot geben“

MontanaBlack will Internetverbot verteilen: Doch offenbar reichte MontanaBlack dieses Statement noch nicht. Die WDR-Journalistin Georgine Kellermann verfasste einen Tweet, in dem sie sich freute, dass der „Layla“-Song nicht auf der Düsseldorfer Kirmes gespielt werden wird. Dieser Tweet schien den Streamer offenbar so sehr aufzuregen, dass er einen Screenshot des Tweets bei Instagram veröffentlichte und darunter kommentierte: „Solchen Menschen sollte man Internetverbot geben. Weiß nicht was schlimmer ist, der Kommentar als solcher oder die 383 Likes.“

Worum geht es in der Diskussion um den Song? Um den Song von Layla von DJ Robin & Schürze, der aktuell in den deutschen Charts ist, entwickelte sich eine öffentliche Diskussion. Ein Grund dafür ist, dass der Veranstalter eines Würzburger Volksfestes sich entschloss, den Song aufgrund seines sexistischen Textes nicht zu spielen. Auch ein Volksfest in Düsseldorf schloss sich der Entscheidung an. Aktuell wird darüber viel im Netz diskutiert, ob das Verbot des Layla-Songs übertrieben oder gerechtfertigt ist. Neben MontanaBlack haben sich inzwischen auch verschiedene Politiker wie der Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) zu Wort gemeldet. Insbesondere auf Twitter gab es sehr unterschiedliche Tweets und Wortmeldungen zu dem Thema.

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