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MontanaBlack: Neue ZDF-Doku berichtet über Drogen-Vergangenheit des Twitch-Stars

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Von: Niels Olesen

Der Streamer MontanaBlack ist einer der größten Twitch-Streamer Deutschlands. Jetzt hat er in einer Doku erneut über seine Drogenvergangenheit gesprochen.

Buxtehude – MontanaBlack hat einige Süchte hinter sich lassen können. Drogen wie Marihuana oder Kokain haben seine Vergangenheit stark geprägt. Der heutige Twitch-Streamer hat besonders in seiner Jugend viel mit Drogen zu kämpfen gehabt. In einem ZDF Beitrag sprach der 34-Jährige unter anderem über seine Drogenvergangenheit.

Vollständiger NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude
Abonnenten auf YouTube2.900.000 (Stand August 2022)
Follower auf Twitch4.600.000 (Stand August 2022)

MontanaBlack: „Am Ende habe ich mich halt auch für die Drogen entschieden“

Hier war MontanaBlack jetzt ganz offen: In der ZDF-Porträt-Reihe „Germania“ hat der Streamer MontanaBlack über die verschiedensten Themen geredet. Zum Beispiel, wie er auf Twitch und YouTube erfolgreich geworden ist und wie er aufgewachsen ist. Auch seine Drogenvergangenheit hat eine große Rolle gespielt. Im Interview mit dem ZDF redet er ganz offen über seine Vergangenheit. Der Beitrag ist in der ZDF-Mediathek und auf YouTube zu finden.

Hier fing sein Drogen-Konsum an: Bereits in seiner Jugend hat Marcel Eris angefangen, Drogen zu nehmen. Der Streamer hat mit 15 Jahren schon Gras konsumiert. Das war auch einer der Gründe, warum ihm die Schule zu dem Zeitpunkt vollkommen egal war und er seine Bildung vernachlässigt hat. Seine Beziehung zu seinem Vater hat ebenfalls unter dem Drogen-Konsum gelitten. Seine Eltern sind getrennt und sein Vater lebte in Lüneburg. Dazu sagt er: „Am Ende habe ich mich halt auch für die Drogen entschieden und nicht für das Wochenende bei ihm“.

Streamer MontanaBlack und ZDF Logo auf verschwommenen Cannabisblatt.
MontanaBlack spricht im ZDF über Drogen-Vergangenheit: „Ich bereue nichts“ © IMAG /ZUMA Press/dpa-Philipp/Schulze/ZDF (Montage)

Das war einer seiner Tiefpunkte: Sein Drogenkonsum ist schließlich komplett außer Kontrolle geraten, nachdem MontanaBlack angefangen hat, Kokain zu konsumieren. Ein großes Problem davon war, dass er zu einer Zeit angefangen hat, wo er nicht die finanziellen Mittel für die Droge hatte. Deshalb er schnell mit Beschaffungskriminalität in Berührung gekommen ist. Er selbst spricht von Autos knacken, Kreditkartenbetrug und Portmonees klauen. Erwischt wurde er dabei nie. Schließlich ist er für zwei Wochen in die Entzugsklinik gegangen und nicht rückfällig geworden. MontanaBlack sagt dazu: „Es war einer meiner Tiefpunkte, denke ich in meinem Leben.“

MontanaBlack: Streamer bereut seine Drogenvergangenheit nicht

So blickt er jetzt auf seine Vergangenheit zurück: MontanaBlack ist mittlerweile einer der größten Twitch-Streamer und geht sehr offen mit seiner Drogenvergangenheit um. Er selber sagt, dass das Reden über seine Drogenprobleme, die er in der Vergangenheit hatte, ihn auf YouTube zu Bekanntheit verholfen hat. Was wahrscheinlich viele nicht verstehen: Auch wenn seine Drogenvergangenheit ihm einige Probleme bereitet hat, bereut er nichts von dem – bis auf eine Sache.

Diese Sache bereut er bis heute: Während seiner Drogensucht hatte Marcel Eris finanziell eigentlich nicht die Möglichkeit dazu, diese zu konsumieren. Deshalb ist er schnell in die Beschaffungskriminalität gerutscht und hat andere Menschen beklaut. Das an sich bereut er aber nicht. MontanaBlack tut es bis heute leid, dass er auch seine Großeltern beklaut hat und ihnen somit Schmerzen bereitet hat. Zu seinen Großeltern hat er aber trotzdem ein gutes Verhältnis.

Hier könnt ihr auch den ZDF-Beitrag angucken:

Das alles hat MontanaBlack hinter sich gelassen. Mittlerweile ist er ein sehr beliebter Streamer. Das hat man vor kurzem gesehen, als MontanaBlack auf der Gamescom 2022 tausende Fans verfolgten.

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