Dicke Luft

MontanaBlack: Memo entsperrt – Casino-Streamer spricht im YouTube-Video

  • Josh Großmann
    VonJosh Großmann
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Bei MontanaBlack und Memo scheint es Stress zu geben. Der Casino-Streamer zieht die Freundin von Marcel Eris mit in seine Anschuldigungen. Jetzt redet Memo über den Ban.

Update vom 11.10.2021: Der Account von Memo ist wieder entsperrt und auf YouTube reagiert der Casino-Streamer nun auf Fragen seiner Community zur Sperre. Allerdings wirkt Mehmet Durmus auf den ersten Blick nicht so, als wenn er den genauen Grund für den Ban kennen würde, denn er sagt: „Was war los? Wenn ich das selber wüsste. Ich weiß selber nicht was da los war. Wir haben E-Mail geschrieben. Ich hab noch keine zurückbekommen. Komische Situation. Auf einmal wart ihr alle weg. Ohne Vorwarnung und alles. Boom. Ich hoffe keiner macht Auge und wir sind nicht mehr gebannt.

Vollständer NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude, Niedersachsen
Follower auf YouTube2,9 Millionen (Stand: September 2021)
Follower auf Twitch4,101 Millionen (Stand: September 2021)

Kurz nach diesen Sätzen macht sich Memo dann aber auch wieder an seine Casino-Games in gewohnter Manier. Das war es dann aber auch schon mit der Erklärung von Memo zu den Anschuldigungen an MontanaBlack und der Erklärung zu seinem Ban. Vermutlich wurde die Angelegenheit hinter den Kulissen geklärt.

Erstmeldung vom 29.09.2021: Buxtehude, Deutschland – Mehmet „Memo“ Durmus und MontanaBlack sind eigentlich dicke Freunde. In gemeinsamen Casino-Streams haben sie früher gelacht und ihre Fans unterhalten. Die beiden erfolgreichen Twitch-Streamer hatten geplant, ein gemeinsames Business aufzubauen, in dem sie zusammen viele Casino-Streams produzieren wollten. Nachdem MontanaBlack nach seinem Malta-Trip doch wieder zurück nach Deutschland gegangen war, herrschte vier Monate lang Funkstille zwischen ihm und Memo. Jetzt hat Memo in einem Twitch-Stream sein Schweigen gebrochen und ist enttäuscht von Monte – das lässt Marcel Eris jedoch nicht auf sich sitzen.

MontanaBlack: Memo macht Vorwürfe – Monte soll ihm Steine in den Weg legen

In seinem Livestream hat Memo, nachdem er ein paar Bier intus hatte, darüber gesprochen, warum die beiden nicht mehr miteinander sprechen. Insgesamt macht er MontanaBlack drei Vorwürfe und erklärte, warum er so sauer auf ihn ist. Zum einen hatten die beiden geplant, gemeinsam nach Malta zu ziehen, um die lockere Rechtslage dort für Casino-Streams zu nutzen. Doch MontanaBlack wohnt bis heute immer noch in Deutschland. Memo fühlt sich hier offenbar vom Streamer aus Buxtehude im Stich gelassen.

MontanaBlack: Beef zwischen Twitch-Streamern – Memo macht schlimme Vorwürfe

Dann soll ihm MontanaBlack Steine in den Weg gelegt haben. Vor einigen Tagen wurde der Highlight-Kanal „CasinoMemo“ auf YouTube gesperrt. Memo glaubt, dass MontanaBlack dafür verantwortlich war und sich so an ihm rächen wollte. In den vier Monaten Funkstille hat Memo das geplante Projekt nämlich alleine gestartet. Die schwierige Situation soll wohl auch der Grund sein, warum MontanaBlack nicht beim Angelcamp 2 war.

Zuletzt erwähnt Memo, dass MontanaBlack prozentuale Anteile an seinem Erfolg haben will. Die beiden teilen sich den gleichen Manager, den MontanaBlack vorgeschlagen haben soll. Nachdem Monte Anteile von Memos Projekt erst abgelehnt zu haben scheint, sagt Mehmet, dass der Twitch-Streamer dann doch später beim Manager nach seinen Prozenten von Memo gefragt haben soll.

MontanaBlack: Memo zieht Freundin mit in den Eklat – Twitch-Streamer nimmt sie in Schutz

Für gewöhnlich zieht MontanaBlack solche persönlichen Auseinandersetzungen nicht ins Internet. Jedoch hat Memo die Freundin von MontanaBlack dafür verantwortlich gemacht, dass er in Deutschland geblieben ist – da hört der Spaß für Monte auf. In seinem eigenen Twitch-Stream verteidigt er sich und seine Freundin.

Zum ersten Vorwurf sagt Monte, dass es nichts mit seiner Freundin zu tun haben soll. Fans von Memo beschimpfen sie nun auf TikTok und anderen sozialen Netzwerken, weil MontanaBlack ihretwegen Memo im Stich gelassen haben soll. Marcel Eris erklärt, dass die Rechtslage für Casino-Streams sehr unnachgiebig ist.

„Meiner Freundin zu unterstellen, dass ich wegen ihr nicht nach Malta gehe, ist einfach ne dreiste Lüge und lässt meine Freundin im Internet ganz schlecht dastehen. [...] Sie sieht das auch [...] und das tut ihr einfach weh.“

MontanaBlack auf Twitch

Da er an der deutschen Spitze von Twitch steht, warten die Behörden eigenen Aussagen zufolge nur darauf, einen Grund zu finden, um MontanaBlacks Accounts zu sperren. Mit dem Casino-Projekt auf Malta stehen seine Twitch- und YouTube-Kanäle auf dem Spiel und Marcel möchte ungern riskieren, sie zu verlieren.

MontanaBlack: Beef zwischen Twitch-Streamern – Monte wehrt Vorwürfe ab

Eris erklärt, dass er nichts mit der Sperre für „CasinoMemo“ zu tun habe. Der gemeinsame Manager soll den Kanal versehentlich gelöscht haben, da Memo ihn erstellt habe, ohne sich zuvor beim Manager zu melden. MontanaBlack habe sich sogar dafür eingesetzt, dass der Kanal so schnell wie möglich wieder online kommt. Er habe sich so schnell wie möglich beim Manager gemeldet, sodass die Sperre rückgängig gemacht wurde.

„Ich hab mich Nachts um halb 3 darum gekümmert, obwohl ich nichts mehr mit Memo zu tun habe, dass der Kanal wieder entsperrt wird.“

MontanaBlack auf Twitch

Monte gibt aber zu, dass er sich während der Funkstille beim Manager gemeldet hat, um nach den Anteilen von Memos Gewinnen zu fragen. Jedoch habe er das nur zum Spaß gemacht, um die Reaktion von Memo zu sehen. Memo soll gesagt haben, dass Monte kein Geld von ihm bekomme, da Memo auch mitverantwortlich für den Erfolg von MontanaBlack sei. Ob es wirklich ein Spaß gewesen sein soll, ist unklar, aber MontanaBlack versichert, dass er bis heute „keinen einzigen Cent“ von Memo genommen haben soll.

MontanaBlack: Wird nicht schlecht über Memo reden – Freut sich für ihn

In seinem Statement auf Twitch macht MontanaBlack deutlich, dass er Memo immer noch liebe. Er freue sich für Memo und wünscht ihm alles Gute bei dem Projekt auf Malta. Jedoch drückt er auch seine Enttäuschung darüber aus, dass Memo sich nicht bei ihm gemeldet habe, als er das Projekt alleine startete. Eine einfache Nachricht hätte gereicht.

Außerdem findet es MontanaBlack sehr frech, dass Memo die Freundin von MontanaBlack mit hereingezogen hat. Die „dreiste Lüge“ von Memo lässt sie schlecht dastehen und MontanaBlack will sie nicht dem emotionalen Druck aussetzen. Monte wollte die falschen Tatsachen, die Memo präsentiert hat, nur aus der Welt schaffen und hofft, dass sich die Fans nicht von dem Streit beeinflussen lassen. Wer Memo feiert, soll ihn weiterhin feiern, lautet das versöhnliche Fazit des 34-Jährigen.

Rubriklistenbild: © Instagram: memo21614 / dpa: Philipp Schulze (Montage)

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