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MontanaBlack: Erpressungsversuch scheitert — Twitch-Streamer dreht den Spieß um

  • Michael Warczynski
    VonMichael Warczynski
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MontanaBlack wurde Opfer eines Erpressungsversuchs. Doch der Twitch-Streamer aus Buxtehude reagierte schnell und drehte den Spieß einfach um. Seine Fans feierten Marcel Eris dafür.

Buxtehude, Deutschland – Der größte deutsche Twitch-Star MontanaBlack hat in der Öffentlichkeit immer wieder mit großen Problemen und Sorgen wegen seiner enormen Bekanntheit zu kämpfen. Zuletzt wurde der Streamer von Stalkern beim Einkaufen bedrängt. Jetzt treibt es ein unbekannter Streamer jedoch auf die Spitze, denn er bedroht Marcel Eris sogar. Nun packt der 33-Jährige im Livestream auf Twitch darüber aus, was hinter den Kulissen wirklich abläuft.

Vollständiger NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude
Follower auf Twitch3.714.141 Follower (Stand: 29. April 2021)
Follower auf YouTube2.880.000 Follower (Stand: 29. April 2021)

MontanaBlack: Twitch-Star wurde von anderem Streamer erpresst – schnell kam die Gegenreaktion

In seinen Livestreams auf Twitch erzählt MontanaBlack seiner Zuschauerschaft bekanntermaßen immer wieder von den neusten Geschehnissen in seinem Leben. Wegen seines hohen Bekanntheitsgrades in Deutschland, scheint der Streamer in letzter Zeit jedoch mit vielen Problemen zu kämpfen zu haben. So muss sich MontanaBlack zum Beispiel eine Rundfunklizenz besorgen, weshalb er sogar erwägt, ins Ausland auszuwandern. Nun treibt es eine unbekannte Person aus den Instagram-Direkt-Nachrichten des Streamers auf die Spitze. Denn dieser soll sich eine Website-Domain mit dem Namen „montanablack.tv“ gesichert haben, die er als Druckmittel gegen den 33-Jährigen nutzen wollte.

Der Verfasser der Instagram-Nachrichten drohte dem Streamer aus Buxtehude damit, die Domain anderweitig anzubieten, wenn Marcel Eris diese nicht kaufen würde. Im privaten Chat geriet der 33-Jährige mit dem Erpresser aneinander. Schnell hat MontanaBlack jedoch herausgefunden, dass der unbekannte Instagram-User ebenfalls Streamer auf Twitch ist. Nach kurzer Recherche machte er dann eine schockierende Entdeckung: Der Erpresser werbe in seinem Stream für ein Casino aus dem Ausland.

Da auch MontanaBlack in der Vergangenheit sogar eine Hausdurchsuchung wegen seines Glücksspiel-Contents auf Twitch hatte, kennt sich der Streamer in dieser Thematik bestens aus. Dieses Wissen nutzte Marcel Eris in der Diskussion, was dem Erpresser zum Verhängnis wurde. Denn in Deutschland ist es strengstens untersagt, für ausländische Glücksspiel-Anbieter zu werben, die keine Lizenz in Deutschland haben. Damit würde sich der unbekannte Gauner strafbar machen und Geld- sowie Freiheitsstrafen könnten drohen. Aus diesem Grund entschied sich MontanaBlack dazu, einige Screenshots der Twitch-Werbung vom Streamer zu machen und den Erpresser damit zu konfrontieren.

MontanaBlack: Twitch-Streamer wurde erpresst – er packt im Livestream aus

MontanaBlack: Twitch-Streamer übt Druck auf Erpresser aus – wegen illegalem Glücksspiel in Deutschland

Nachdem MontanaBlack festgestellt hat, dass der Streamer mit seiner Casino-Werbung gegen zahlreiche Regelungen verstößt, wendete er sich in einer Sprachnachricht an den Erpresser. Vom Streamer aus Buxtehude heißt es: „Sag mal ganz kurz, der Casino-Content den du da machst, dir ist schon klar, dass das auf Twitch verboten ist? Du kannst die VODs und Werbung auch löschen, ich habe paar Fotos gemacht. Was wäre dir das Wert, dass ich diese Bilder für mich behalte und nicht Twitch oder der Landesmedienanstalt zuschicke?“ Damit antwortet Marcel Eris auf seine Erpressung ebenfalls mit einer bösen Drohung.

Auf diese Nachricht antwortete der vermeintliche Erpresser, dass die Werbung, die er in seinen Livestreams platziert, nicht illegal sei. MontanaBlack erklärte ihm jedoch ausführlich, dass wegen der Werbeplatzierungen von ausländischen Casinos sogar eine Freiheitsstrafe drohen könnte. Daraufhin malte, laut MontanaBlack, dem Erpresser „der Stift in der Hose.“ Zum Ende knickte der unbekannte Streamer ein und bot dem 33-Jährigen die Domain sogar kostenfrei an. Wütend frage der Twitch-Badboy zum Schluss nochmal: „Denkst du, du verdienst mit meinem Namen Geld?“ Nun scheint die ganze Angelegenheit jedoch geklärt und die beiden Streamer sollen im Guten auseinandergegangen sein.

Rubriklistenbild: © dpa/Bernd Thissen/Twitch: montanablack88 (Montage)

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