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MontanaBlack: Twitch-Streamer sauer auf Hamburger Polizei nach Hauseinbruch

  • Josh Großmann
    VonJosh Großmann
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MontanaBlack ist sauer auf die Hamburger Polizei. Nachdem in sein Haus eingebrochen wurde, scheint ein Beamter nun Details an die Presse verraten zu haben. Monte kocht.

Buxtehude, Deutschland – Nachdem bei MontanaBlack eingebrochen wurde, ist seine Wut auf die Polizei groß. Ein Beamter soll die Information an die Presse weitergegeben haben, obwohl er explizit darum gebeten habe, genau das nicht zu tun. In seinem Stream auf Twitch spricht MontanaBlack über den Vorfall, bei dem er ausfallend gegenüber der Polizei wird. Dabei rutscht ihm heraus, dass gegen ihn so oder so bereits ein Verfahren wegen Beleidigung laufe. Der Twitch-Streamer soll eine riesige Summe für das Schimpfwort bezahlen.

Vollständiger NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude, Niedersachsen
Follower auf Twitch4 Millionen (Stand September 2021)
Follower auf Youtube2,9 Millionen (Stand September 2021)

MontanaBlack: Twitch-Streamer nach Einbruch sauer auf die Polizei

Am Mittwoch, dem 08. September, gab es einen Einbruch in das neue Haus von MontanaBlack, bei dem viele wertvolle Sammlerstücke gestohlen wurden. Beim Kontakt mit der Polizei hat der 33-Jährige aus Buxtehude extra darum gebeten, dass die Information vertraulich behandelt wird. Jedoch soll einer der Beamten die Nachricht an die Presse weitergegeben haben, sodass MontanaBlack nicht anders kann und in seinem Twitch-Stream „zwei F*ickfinger an die Polizei“ richtet. 

Im Laufe des Streams sagen ihm seine Fans, dass er vorsichtig sein soll, bevor er wegen Beleidigung angezeigt wird. Jedoch plaudert er aus dem Nähkästchen und teilt versehentlich ein bis dahin geheimes Detail. Gegen ihn laufe bereits ein Verfahren wegen Beleidigung. In 2019 hat er einen Brief der Polizei in seiner Instagram-Story geteilt, den er wegen Lärmbelästigung erhalten habe. Darin beleidigt er den Beamten, der das Schreiben erstellt hat.

MontanaBlack: Lamborghini-Spritztour führt zu Anzeige wegen Beleidigung gegen einen Beamten

Als MontanaBlack mit seinem Lamborghini unterwegs war, fuhr er an einer Polizeikontrolle vorbei. Dabei musste er „ganz zufällig“ einen Gang runterschalten, um den Motor etwas aufheulen zu lassen. Zwei Wochen später fand der Twitch-Streamer einen Brief im Postkasten mit einer Anzeige wegen Lärmbelästigung. Das Schreiben teilte er in seiner Story auf Instagram mit einer nicht ganz so nett gemeinten Nachricht.

„War unnötig von mir, und was jetzt kommt, war noch viel unnötiger von mir. Dann hab ich diesen Brief gezeigt, bei mir in der Instagram-Story, und hab nicht realisiert, dass der Name von dem Polizisten, der das war, zu sehen war, und hab gesagt ‚Du H*rensohn.‘“

MontanaBlack auf Twitch

MontanaBlack sagt selbst, dass es dumm von ihm war und er manchmal ein „Kind im Kopf“ sei. Nachdem ihn ein Bekannter auf seinen Fehler aufmerksam gemacht hat, löschte er die Story nach etwa zwei Stunden. Jedoch war der Schaden bereits angerichtet. Vor Kurzem soll er einen weiteren Brief erhalten haben, der das Bußgeld für seine Beschimpfung auf Instagram mitteilte.

MontanaBlack: So teuer ist die Beleidigung für den Twitch-Streamer

Als MontanaBlack die Summe gesehen hat, musste er sofort Einspruch erheben. 28.000€ bzw. 60 Tagessätze á 468€. Er findet die Summe „unverhältnismäßig“, auch wenn sie anhand seines Einkommens berechnet werde. Seinen „unkorrekten Move“ hat der 33-Jährige aus Buxtehude eingesehen und wollte sich mit dem betroffenen Polizisten einigen. 

MontanaBlack: Anzeige wegen Beleidigung – Twitch-Streamer sauer auf Behörden

Sein Anwalt konnte den Polizisten kontaktieren und sie haben eine Einigung gefunden, mit der beide Seiten einverstanden sind. Auf die Einzelheiten der Einigung wollte MontanaBlack nicht eingehen. Hoffentlich winkt demnächst nicht die nächste Anzeige für die ausfallenden Ausdrücke in seinem letzten Twitch-Stream. Vielleicht plaudert MontanaBlack beim Angelcamp 2 trotzdem wieder aus dem Nähkästchen.

Rubriklistenbild: © dpa / Christoph Schmidt / Instagram: spontanablack (Montage)

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