Früher war alles besser?

MontanaBlack: Keine Lust mehr auf CoD – Streamer genervt von jungen Spielern

  • vonMichael Warczynski
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MontanaBlack ist eigentlich leidenschaftlicher Call of Duty (CoD) Spieler. Doch durch junge Spieler vergeht ihm aktuell die Laune.

Buxtehude, DeutschlandMontanaBlack brachte durch sein CoD-Gameplay auf YouTube vielen jungen Zuschauern und Gamern den Ego-Shooter von Activision näher. Doch die aktuelle Gaming-Kultur der neuen Generation soll dem Twitch-Streamer aus Buxtehude auf die Nerven gehen. Marcel Eris schreibt in seiner neuen Autobiografie über das Problem mit der derzeitigen Gaming-Kultur und warum er deshalb keinen Bock mehr aufs Zocken hat.

Vollständiger NameMarcel Thomas Andreas Eris
Bekannt alsMontanaBlack
Geburtstag02. März 1988
GeburtsortBuxtehude
Follower auf YouTube2.690.000 (Stand: 9. November 2020)
Follower auf Twitch3.104.201 (Stand: 9. November 2020)

MontanaBlack: Streamer hat keinen Spaß mehr am Zocken – sind YouTube und Twitch schuld?

Bereits seit längerer Zeit äußert MontanaBlack immer wieder starke Kritik an den neuen CoD-Teilen. Der Streamer aus Buxtehude erklärt nun in seinem Buch, warum ihm das Gaming keinen Spaß mehr macht. Laut dem mittlerweile 33-Jährigen, soll vor allem die Community in vielen Spielen nicht mehr so sein, wie sie einmal war. Aus diesem Grund verlor Marcel Eris vor einigen Jahren auch den „Reiz“, mit seiner vertrauten Bande diverse Multiplayer-Games zu spielen. Grade erst vor zwei Jahren ist Call of Duty noch die große Leidenschaft von MontanaBlack gewesen – heute hat sich seine Blickweise komplett verändert.

MontanaBlack hat, eigenen Aussagen aus seinem Buch zufolge, den Spaß am Gaming verloren. Laut dem Twitch-Streamer, sind die „nächtlichen Online-Runden mit der alten Crew einfach nichts Besonderes mehr.“ [S. 112] Die Entfremdung gegenüber seinen geliebten Spielen soll parallel mit dem Aufstieg auf YouTube stattgefunden haben. Denn durch MontanaBlack ist vor allem die erst sehr junge Generation auf den Ego-Shooter von Activision aufmerksam geworden. Diese Zielgruppe soll dann, laut Marcel Eris, das geliebte Spielgeschehen vieler älterer Gamer zerstört haben.

MontanaBlack: Twitch-Streamer hat keinen Bock mehr zu zocken – die neue CoD-Zielgruppe ist schuld

Der Grund für MontanaBlacks Erkenntnis, dass ihm Gaming keinen Spaß mehr macht, liegt zum größten Teil bei den jüngeren Spielern – meist Fans aus der eigenen Community. Seit einigen Jahren ist es in Spielen wie CoD zum Ritual geworden, dass sich fremde Spieler aufs tiefste beleidigen und fertig machen, ohne nennenswerten Grund. Das soll zur Zocker-Zeit von MontanaBlack nicht der Fall gewesen sein – damals hätten sich Gamer derselben Nationalität in der Lobby getroffen und darüber gefreut, ein Gespräch aufzubauen. Diese Connection gibt es seit einigen Jahren nun nicht mehr.

MontanaBlack: Twitch-Streamer trauert Gaming-Kultur nach – „war ein Teil des Problems“

MontanaBlack kann nicht verstehen, warum die sich die neue Gaming-Generation immer grundlos anfängt zu beliebigen. Dennoch hat der Streamer eine plausible Begründung parat, die wohl zu einem solchen Verhalten geführt hat. Damals sind Jugendliche noch im „Reallife“ aufgewachsen und haben ihre Zeit gemeinsam draußen verbracht. Wenn man dann einen anderen fremden Menschen grundlos beleidigt hätte, würde man laut MontanaBlackdafür auch geradestehen“ und sich „rechtfertigen“. Die neue Generation, die mit der Gaming-Welt aufgewachsen ist, kann online einfach sagen und tun, was sie will. Dafür gäbe es laut dem Streamer aus Buxtehude keinerlei Konsequenzen.

Der Grund dafür, warum der Streamer den Großteil der Schuld nun auf sich nimmt, ist, dass er als Vorbild die Beleidigungen in Videospielen auf die leichte Schulter nahm und daraus sogar ein eigenes YouTube-Format machte. Dieses hörte auf den Namen Alltag in Call of Duty und verhalf dem Twitch-Star dabei unfassbare Klickzahlen zu generieren. Obwohl die Videos eigentlich nur den Sinn hatten, dass MontanaBlack sich von Fremden beleidigen ließ und anschließend darauf reagierte. Abschließend beurteilt Marcel Eris, dass sich die Gaming-Szene in den letzten Jahren stark veränderte. YouTuber, wie er selbst, hätten darauf auch einen riesigen Einfluss gehabt.

Rubriklistenbild: © dpa/Phillipp Schulze/Activision 

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