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MontanaBlack & Unge: Gemeinsamer Podcast in der Kritik – Streamer reagieren

  • Noah Struthoff
    VonNoah Struthoff
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MontanaBlack und Unge haben ihre erste Folge des Podcasts „Chatgeflüster“ präsentiert. Doch viele Fans kritisieren das Format aus einem speziellen Grund. Nun antwortet Simon Wiefels auf Twitter.

Update vom 21.09.2021: Nach der ersten Folge des Podcatsts „Chatgeflüster“ gibt es nicht nur positives Feedback auf das Audio-Format der beiden Streamer. Einige Fans sehen die häufige Werbung, die meist sehr abrupt kommt, sehr kritisch. Viele Zuhörer fanden die Werbung deplatziert und an unpassenden Stellen im Podcast. Nun hat Unge auf die Kritik in einem Twitter-Post geantwortet.

Vollständiger NameMarcel Eris und Simon Wiefels
Bekannt als MontanaBlack und Unge
Geburtstag02. März 1988 und 31. August 1990
GeburtsortBuxtehude und Erkelenz
Follower auf Twitch4,082 Millionen und 956.000 (Stand: September 2021)
Follower auf YouTube2,9 Millionen und 3,2 Millionen (Stand: September 2021 und Januar 2020)

Simon Wiefels schreibt: „Paar Sachen zum Podcast mit MontanaBlack. Erstmal dickes Danke für das ganze Feedback, positiv und negativ. Wir arbeiten dran und werden uns verbessern. Werbung werden wir auf circa 2 Minuten pro 40-60 Minuten Podcast beschränken, wir wollen den Flow nicht durch Ads stören.

Erstmeldung vom 21.09.2021: Buxtehude – Ziemlich überraschend starteten YouTuber Unge und Twitch-Star MontanaBlack ihren Podcast „Chatgeflüster“ auf Spotify und weiteren Streaming-Plattformen. Dort quatschen die beiden Content-Creator über ihr Leben und allerlei wichtige Themen. In der ersten Folge wurde auch über die Bekanntheit der beiden Streamer geredet und welche Nachteile das hat. Wir zeigen euch, was MontanaBlack und Unge über ihre Bekanntheit durch Twitch und YouTube gesagt haben.

MontanaBlack und Unge im Chatgeflüster: Die Schattenseiten der Bekanntheit

Unge erklärte den Beweggrund für den Podcast damit, dass die beiden Streamer oftmals unterschiedliche Ansichten bei Themen haben, weshalb ein solcher Podcast durchaus interessant sein kann. Das zeigt sich beispielsweise auch beim Thema Bekanntheit. MontanaBlack sagte dazu: „Ihr wollt nicht mit uns tauschen“ und erklärt das damit, dass er kein richtiges Privatleben haben kann. Er kann mit seiner Freundin nicht shoppen gehen, da sie nicht öffentlich bekannt werden möchte. Der Besuch einer Kirmes oder einfaches Einkaufen sei oftmals auch nicht möglich.

Unge fragte dann Monte, ob dieser lieber ein anderes Leben haben würde, wenn es möglich wäre. Monte antwortet darauf, dass er sein Lebensweg definitiv anders gehen würde, wenn er nochmal zurückkönnte. Das überraschte Unge, denn dieser würde genau das machen, was er bereits getan hat. Dazu sagt er: „Ich würde, wenn ich in einer anderen Lebenssituation wäre, sofort mit mir tauschen.

Der Podcast „Chatgeflüster“ von MontanaBlack und Unge.

Diese Aussage begründet Unge damit, dass er mittlerweile auf Madeira lebt, wo er nur selten von Fans erkannt wird. Er kann völlig problemlos einkaufen gehen und auch ein Besuch auf einer Kirmes sei kein Problem. Das sah aber auch schon anders aus. Als Unge noch in Deutschland wohnte, bekam er regelmäßig Pizza nach Hause bestellt und Fans klauten sogar seine Kleidung, die im Garten hing.

MontanaBlack und Unge im Chatgeflüster: Monte wünscht sich Rückkehr zu 2015

MontanaBlack spricht im Podcast eine Zeit an, in der er gerne stehengeblieben wäre. Dazu sagt er: „Wenn ich mir eine Zeit aussuchen könnte, in der ich stehenbleiben kann, dann wäre es so 2015 oder 2016, wo ich im Schnitt im Stream so 3000 bis 4000 Zuschauer hatte.“ In dieser Zeit verdiente Monte brutto zwischen 6000 bis 10.000 Euro. Das hätte gereicht und dennoch war der Streamer nicht so bekannt, dass er nirgends mehr hingehen konnte.

Für MontanaBlack geht es auch nicht nur um den finanziellen Aspekt. Der Streamer schlägt sich seit seinem ganz großen Erfolg mit immer mehr Problemen rum. Dabei spricht er unter anderem die Rundfunklizenz an, die er neuerdings an den Staat zahlen muss. Das sei nicht nur ein finanzielles Problem, sondern viel mehr unnötige Bürokratie.

Zum Schluss sagt Monte noch: „Am Ende des Tages bin ich auch ganz ehrlich zu euch: Wenn die Knete am Ende des Monats nicht auf meinem Konto ist, hätte ich schon lange mit einigen Dingen wahrscheinlich aufgehört oder mich mehr zurückgezogen.“ Diese Aussagen kann im übrigen auch Unge teilen, doch er scheint seit seiner Auswanderung nach Madeira deutlich weniger solcher Probleme zu haben. Möglicherweise sehen wir auch bald MontanaBlack im Ausland. Wegen der Rundfunklizenz sprach MontanaBlack auch schon über eine Auswanderung nach Malta.

Rubriklistenbild: © Chatgeflüster auf Spotify

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