Never ending Love-Story geht weiter

Ninja: Geldgeil und famesüchtig? Millionen-Deal lässt Twitch Vergangenheit vergessen

  • vonMichael Warczynski
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Der weltweit bekannteste Streamer Ninja ist zurück auf Twitch. Doch ist er geldgeil und famesüchtig? Denn scheinbar vergisst er durch den neuen Deal seiner Vergangenheit mit der Plattform.

  • Ninja besitzt mit 14 Millionen Followern den größten Twitch-Kanal der Welt.
  • Im Jahr 2019 wechselte der Streamer von Twitch zu Mixer – die Plattform ging jedoch in die Brüche.
  • Jetzt scheint Ninja einen neuen alten Arbeitgeber gefunden zu haben – auch hier erhält er wohl einen Exklusivvertrag.

Detroit, USATyler „Ninja“ Blevins wurde auf Twitch vor allem durch das Streamen des Spiels Fortnite bekannt. Dabei konnten ihm mehr als 14 Millionen Follower beim Gaming zuschauen. Doch mit seinem Wechsel zu Mixer zerstörte er seinen Erfolg, denn die Plattform von Microsoft lief so schlecht, dass diese jetzt schon der Vergangenheit angehört. Deshalb musste sich Ninja eine neue Plattform zum Streamen suchen, die er nun gefunden haben soll – und das trotz eines handfesten Schmuddel-Skandals.

Vollständiger NameRichard Tyler Blevins
Bekannt alsNinja
Geburtstag5. Juni 1991
GeburtsortDetroit, Michigan, USA
Follower auf Twitch14.808.992 (Stand: August 2020)
Follower auf YouTubeüber 24 Mio. (Stand: August 2020)

Ninja: Deshalb trennte sich der Streamer von Twitch

Ninja ist im Jahr 2019 noch der größte Twitch-Streamer der Welt gewesen. Jedoch war er der Meinung, dass seine Arbeit von der Plattform nicht besonders geschätzt wurde. So bezeichnete er sich selbst, als ein „Sklave" der Plattform. Anschließend verließ Ninja Twitch also und wechselte zu einem Newcomer in der Streaming-Branche, dieser hörte auf den Namen Mixer. Doch auch auf der von Microsoft ins Leben gerufenen Plattform schien Ninja sich nicht besonders wohl zu fühlen. Und das, obwohl ein Exklusivvertrag von Mixer ihm und Streamer-Kollege Shroud mehrere Millionen US-Dollar einbrachte. (Alles zu Streaming)

In einem Interview mit dem Online-Magazin Hollywood sagte Streamer Ninja, dass der Verlust von so vielen Fans für ihn „frustrierend, aber absehbar“ gewesen sei. Besonders schmerzhaft soll jedoch der Fakt gewesen sein, dass nach dem Wechsel nur noch rund 7000 Zuschauer seine Streams verfolgten. Weil Microsoft seinen Streaming-Dienst Mixer letztendlich offline genommen hat, ist Ninja nun vertraglich ungebunden.

Ninja: Twitch nutzte den Account des Streamers für Schmuddel-Werbung

Am 11. August 2019 meldete sich Tyler „Ninja“ Blevins sich in einem Twitter-Video zu Wort und betont, dass Twitch sich nach der Trennung des Streamers unangemessen verhält. Denn der Streaming-Dienst soll es nach Ninjas Aussagen zufolge, auf die Spitze gebracht haben. Denn ein Erotik-Stream stand für einige Zeit auf dem ersten Platz der Empfehlungen auf seinem Kanal.

Wie er in seinem Twitter-Video verlauten lässt, möchte er aufgrund dieses Ereignisses seinen Kanal auf Twitch stilllegen lassen. Denn normalerweise wird zufälliger Archivinhalt angezeigt, wenn ein Twitch-Account offline ist. Doch auf Ninjas Kanal nutzte Twitch die Gelegenheit, um Werbung in eigener Sache zu machen. Dazu sagt der Streamer etwas emotional: „Twitch macht das bei keinem, der offline ist. Nur bei mir.“ Deshalb dürfte der Vollblut-Streamer vorerst genug von der Plattform haben und dieser möglichst aus dem Weg gehen – sollte man denken

Ninja: Neue Streaming-Plattform enthüllt – Schmuddel-Skandal wie weggeblasen

Ninja: Darum kehrt der Streamer trotzdem zurück zu Twitch

Der offizielle Twitter-Account von Twitch, machte es nun öffentlich, Ninja kehrt zurück. Trotz der vielen negativen Ereignisse wird der Streamer Twitch wohl eine zweite Chance geben und wieder auf der Plattform streamen. Vielen Gerüchten zufolge nicht ohne Grund. So soll er auch auf Twitch einen erneuten millionenschweren Exklusivvertrag bekommen haben. Auch die Zuschauerzahlen dürften auf der größten Streaming-Plattform der Welt wieder steigen.

Schon zuvor streamte Ninja in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf YouTube und Twitch, doch vorerst ohne exklusive Verträge. Das stellte der Streamer klar, indem er sagte, dass er sich Zeit lassen würde, um alle möglichen Angebote zu prüfen. Deshalb halfen ihm auch viele Anwälte dabei, den neuen Deal regelkonform abzuschließen, damit es nicht erneut zu Unverständnissen und Auseinandersetzungen kommt.

Rubriklistenbild: © Instagram: ninja / Pixabay / wikipedia (Montage)

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