Logan Paul ist Schuld

Ninja: Streamer packt endlich aus – Wahrer Grund für Twitch-Comeback

  • vonAdrienne Murawski
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Ninja gehört zu den bekanntesten Streamern der Welt. Nun erklärt Tyler Blevins den wahren Grund für das Comeback auf der Streaming-Plattform Twitch.

  • Ninja hat mittlerweile 16 Mio. Follower auf Twitch und damit den größten Twitch-Kanal der Welt.
  • 2019 ging Ninja zur Streaming-Konkurrenz Mixer von Microsoft. Die Plattform ist aber bereits wieder Geschichte.
  • Nun war lange Zeit unklar, wo Ninja in Zukunft streamen wird: auf YouTube oder Twitch?

Detroit, USA – Das Jahr 2020 war für uns alle turbulent. Richtig turbulent und interessant war es aber auch für den Streamer Ninja. Dieser wechselte erst 2019 von der bekannten Streaming-Plattform Twitch zur Konkurrenz Mixer von Microsoft. Dort erhielt er einen exklusiven Vertrag, aus dem er entbunden wurde, da Mixer Ende Juli dieses Jahres eingestellt wurde. Anschließend hielt Ninja seine Fans lange hin, auf welcher Plattform er in Zukunft weiter streamen wird. Jetzt begründet er erstmalig diese Entscheidung in einem Live-Stream.

Vollständiger NameRichard Tyler Blevins
Bekannt alsNinja
Geburtstag5. Juni 1991
GeburtsortDetroit, Michigan, USA
Follower auf Twitch16.113.693 (Stand: November 2020)
Follower auf YouTubeüber 24,1 Mio. (Stand: November 2020)

Ninja: Rückkehr zu Twitch aus Altruismus? Twitch-Streamer erklärt seine Entscheidung im Stream

Was war das für ein Hin-und-Her. Streamer Ninja weiß wirklich, wie man eine Entscheidung möglichst lange hinauszögert und Spannung aufbaut. Der Twitch-Streamer stieg im August 2019 bei Twitch aus, um bei der Streaming-Plattform Mixer einzusteigen. Natürlich gab es dafür auch finanzielle Gründe, aber letzten Endes verlor Twitch seinen besten Streamer an die Konkurrenz. Nun musste Mixer seinen Dienst Ende Juli 2020 leider einstellen, Glück im Unglück für Twitch. Wäre da nicht noch der andere Konkurrent namens YouTube. Nachdem Ninja von Mixer für satte 30 Mio. Dollar ausgezahlt wurde, debattierte er lange, wo er in Zukunft streamen sollte.

Auf YouTube hat Ninja stolze 24 Mio. Abonnenten, auf Twitch „nur“ 16 Mio. Wenn man also nur nach den Zahlen geht, scheint die Entscheidung klar auf der Hand zu legen. Neben YouTube versuchte auch facebook den Streaming-Riesen für sich zu gewinnen, doch ohne Erfolg. Nach mehreren Wochen Entscheidungszeit ging Ninja zurück zu der Plattform, die ihn groß gemacht hat: Twitch. Diese Entscheidung begründete er nun erstmals in einem Live-Stream. In diesem spielt er Fortnite mit Content Creator Lachlan Power und äußert sich zu den Hintergründen zwischen dem Comeback bei Twitch.

Ninja: Lange Entscheidungsdauer hatte seine Gründe

In der Duo-Session mit Power fragte dieser Ninja, ob er wirklich ernsthaft darüber nachgedacht habe, zu YouTube zu wechseln. Daraufhin antwortete Tyler Brevis, wie Ninja bürgerlich heißt: „We were highly considering it. It was a lifestyle thing at that point“. Er fügte hinzu, dass der Wechsel von einer Plattform zur anderen immer schwierig ist und eine Herausforderung für ihn darstellen würde, egal ob er bei YouTube oder Twitch landen würde. Letzten Endes haben ihn einige Funktionalitäten von Twitch überzeugt, denn YouTube habe noch kein ausgefeiltes Clipping Tool oder die Möglichkeit Abos zu verschenken. Außerdem ist Ninja der Meinung, dass er auf Twitch mehr bewegen kann: „Twitch is streaming right now. If I do amazing things for gaming and for streaming, I think it would have more of an impact if done on Twitch“.

Ninja: Streamer erklärt Rückkehr auf Twitch zur Lifestyle-Frage

Zudem war es wohl mehr eine Entscheidung gegen YouTube als für Twitch, denn der Twitch-Streamer sagt ebenfalls, dass YouTuber nicht für ihre Streams bekannt sind. „When someone says ‘you’re my favorite YouTuber,’ almost no one ever means your streams on YouTube. They think of your YouTube videos“. Außerdem kritisiert Ninja, dass YouTuber in der Presse häufig angegriffen und lediglich deren negativen Aspekte hervorgehoben werden. „Niemand berichtet über einen YouTuber, der Millionen Live Views für einen wohltätigen Zweck generiert. Aber wenn jemand wie Logan Paul etwas verkackt, heißt es YouTuber dies, YouTuber das.“ Seinen Followern hat der Wechsel zu Mixer auf jeden Fall nicht geschadet, denn trotz seiner Abwesenheit konnte der Twitch-Streamer seine Followeranzahl auf über 16 Mio. steigern. Neben Ninja ist nun auch sein Streaming-Kollege shroud zurück auf Twitch, nachdem er ebenfalls von Mixer ausgekauft wurde.

Rubriklistenbild: © Twitch / Instagram: ninja

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