1. ingame
  2. Gaming News
  3. Streaming

Orangemorange äußert sich nach Prügelei auf Gamescom 2022 – „Bin kein Frauenschläger“

Erstellt:

Von: Philipp Hansen

Der Konflikt zwischen deutschen Influencern auf der Gamescom 2022 überschattet die Messe. Jetzt gab Orangemorange ein Statement zur Prügelei mit Tanzverbot ab.

Köln – Die Gamescom 2022 war das deutsche Gaming-Highlight dieses Jahr. Zahlreiche bekannte YouTuber und Twitch-Größen wie MontanaBlack waren zugegen. Doch für Orangemorange und Tanzverbot verlief alles sehr unrühmlich. Ein gewalttätiger Streit brach aus, der das Event jetzt überschattet. Es gibt nun das „erste und letzte Statement“ des zum Sündenbock gemachten Casino-Streamers. Wir zeigen euch das Video und fassen die wichtigsten Infos zusammen.

Vollständiger NameKevin Bongers
Bekannt alsOrangeMorange
Geburtstag10. Juni 1993
GeburtsortBergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen
Follower auf Twitch526.000 (Stand Juni 2022)
Follower auf YouTube266.000 (Stand Juni 2022)

Orangemorange räumt mit Tanzverbot-Schlägerei auf: „Habe mich nur verteidigt“

Das überschattet die Gamescom: Viele Besucher der größten Spiele-Messe der Welt, der Kölner Gamescom, freuten sich, nach 3 Jahren Pause wieder live vor Ort sein zu dürfen. Doch YouTube Deutschland wurde erschüttert, weil einige Streamer sich eine handfeste Auseinandersetzung lieferten: Ein Video auf Twitter zeigt, wie Trinkgefäße und Spucke durch die Luft flogen, Frauen zu Boden knallten und Emotionen überkochten.

Involviert in die Gamescom-Schlägerei oder vor Ort waren unter anderem solche prominenten Namen:

Tanzverbot Orangemorange Scurrows Gamescom 2022
Scurrows, Tanzverbot und Orangemorange (von links nach rechts) © DPA: Oliver Berg / Instagram: Tanzverbot & scurrows / Twitter: OrangeMorange

Besonders schwer lasten jetzt die Vorwürfe auf den Schultern von Orangemorange. Er soll ein Frauenschläger sein, mit einer Glasflasche nach Tanzverbot geworfen haben und zudem auch noch gespuckt haben – auch Spucken kann einen Strafbestand darstellen. Der von Skandalen gebeutelte Streamer hat jetzt ein Statement veröffentlicht.

Orangemorange fühlt sich von „Twitter-Idioten“ als Oberschurke hingestellt, nur weil er ein böser Casino-Streamer ist

Das ist das „letzte Statement“: Am 29. August 2022 veröffentlicht Orangemorange auf seinem YouTube-Kanal sein Statement zu den Vorfällen auf der Gamescom. Das Video geht fast 20 Minuten und wurde bereits 50.000 Mal innerhalb weniger Stunden aufgerufen – es gibt aber nur etwa 1.500 Likes (Stand: 28.08.22, 14 Uhr).

Im Video bezieht Orangemorange Stellung zu drei „Anklagepunkten“ – also besonders oft gebrachter Kritik an seinem Verhalten. Zudem habe er eine Lektion gelernt. Wir fassen euch das wichtigste auf ingame.de zusammen.

Diese Gerüchte will Orangemorange entkräften:

Orangemorange in seinem Statement auf YouTube
Orangemorange bei seinem Statement auf YouTube © Orangemorange auf YouTube

Hier könnt ihr euch das volle Statement von Orangemorange selbst anschauen:

So rechtfertigt der Casino-Streamer seine Taten: Orangemorange erzählt im Video mehrfach, dass er nur deeskalierend wirken wollte. Da Tanzverbot jedoch wie ein wilder Berserker angriff, fühlte er sich bedroht. Er entschuldigt sich für alles, was in dieser „Kampf oder Flucht“-Reaktion geschah. Zudem sei er dankbar, dass Personen wie HerrNewstime dazwischen gingen und schlimmeres verhinderten. Später bezichtigt er HerrNewstime aber noch als Lügner, der die Tatsachen falsch darstellte.

Im Großen und Ganzen sieht sich Orangemorange als Opfer, dass sich nach eigener Aussage „nur verteidigte“. Generell käme es jetzt zu einer Verteufelung von ihm, nur weil er ein Casino-Streamer sei. Das alleine soll in den Augen vieler Zuschauer schon reichen, um Orangemorange einfach als gottlosen Oberbösewicht abzustempeln.

Auch interessant