RIP Byron

Reckful (31) ist tot: Twitch verliert Streamer-Legende

  • Marco Kruse
    vonMarco Kruse
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World of Warcraft-Legende und Twitch-Streamer Byron "Reckful" Bernstein ist tot. Community in tiefer Trauer um den 31-Jährigen. Todesursache gibt Rätsel auf.

  • Traurige Nachrichten für die komplette Twitch-Welt.
  • Der Streamer Reckful ist tot.
  • Seine Ex-Freundin bestätigte die Nachricht jetzt via Social Media.

Los Angeles, USA - Die Meldung ist kaum zu glauben, aber der berühmte amerikanische Streamer Reckful, mit bürgerlichem Namen Byron Bernstein, ist tot. Der Twitch-Veteran und Ex-E-Sport-Profi ist Berichten zufolge am 02. Juli 2020 verstorben. Scheinbar hat er sich selbst das Leben genommen, doch bisher ist noch nichts über die Polizei oder eine andere Behörde bestätigt worden. 

Vollständiger NameByron Bernstein
Bekannt alsReckful
Geboren08. Mai 1989
Gestorben02. Juli 2020
GeburtsortLos Angeles
Follower auf Twitch931.602 (Stand: Juli 2020)
Abonnenten auf YouTube254.000 (Stand: Juli 2020)
SpieleWorld of Warcraft, Asheron's Call, Hearthstone: Heroes of Warcraft, Anarchy Online, Dark Age of Camelot

Twitch-Streamer Reckful ist tot – Ex-Freundin bestätigt traurige Vermutung

Sicher ist bisher nur, dass der US-amerikanische Streamer mit dem Heimatort Los Angeles tot ist. Das hat nun seine Ex-Freundin BlueGoesMew auf Twitter bestätigt. "Ja, er ist es. Er ist weg", sagte sie, nachdem Fans von Reckful auf ungewöhnliche Tweets des Twitch-Streamers, die er gepostet hatte, besorgt über das Wohlergehen des 31-Jährigen reagierten. Weiter kann man auf ihrem Twitter-Account lesen "Ich habe seit einer Stunde eine Panikattacke. Ich weiß nicht, was ich tun soll." 

Eine weitere Bestätigung kommt von dem Streamer " NymN" der mit dem Mitbewohner von Reckful gesprochen hat. Er bestätigte dabei noch die Aussagen von der Ex-Freundin BlueGoesMew. So twitterte er "Nein, BlueGoesMew Twitter-Account wurde nicht gehackt und Byrons Mitbewohner hat es bestätigt. Es ist wahr. F ** k alles über dieses Jahr."

Twitch-Streamer Reckful ist tot - Vermutliche Todesursache Selbstmord von Behörden noch nicht bestätigt

Noch ist die Informationslage an dieser Stelle etwas unklar, weshalb wir alle Informationen, sobald Sie verfügbar sind, umgehend zur Verfügung stellen werden. Auch die vermeintliche Todesursache ist bislang nicht endgültig geklärt, auch wenn Byron "Reckful" Bernstein nahestehende Personen von einem Selbstmord (Suizid) berichten (Alles zum Thema Streaming).

Reckful ist tot:  Plötzlicher Tod der Twitch-Legende mit nur 31 Jahren

Die ganze Angelegenheit wird um so trauriger, wenn man bedenkt, dass es einige sehr negative Antworten auf seinen Twitter-Post kurz vor seinen Tod gab, der den Selbstmord (Suizid) möglicherweise sogar ausgelöst haben könnte.

In einem Twitter-Post beschreibt Byron "Reckful" Bernstein, dass er einige Probleme hat und seine Umwelt mit diesen Problemen leben müsse. Daraufhin antwortet ein anderer User "Drück doch einfach den Abzug". Niemand hätte es für möglich gehalten, dass dieser wohl möglich scherzhaft gemeinte Kommentar sich so schnell zur Realität hin entwickeln würde. Deutschlands sympathischster Veganer Unge spricht nun in einem YouTube-Video über einschneidende Kindheitserlebnisse, die er bis heute nicht vergessen konnte.

Twitch-Streamer Reckful ist tot: Stimmen aus der Community

Der Tod des Twitch-Streamers Reckful hat die Streaming-Community in eine Schockstarre verfallen lassen. Nun finden die ersten Freunde und Stream-Kollegen andächtige Worte, um auf den Tod von Reckful zu reagieren. So schreibt der bekannte Overwatch-Spieler xQc: "Byron war eine große Inspiration auf verschiedenen Ebenen für mich und andere Menschen und Streamer. Er hat das Streaming für immer verändert und wir werden ihn so sehr vermissen.

Auch die Twitch-Legende Summit1g ist total durcheinander. Er schreibt via Twitter: "Ist die Welt denn verrückt geworden? Ich fühle mich verloren und kann meinen Geist gar nicht ordnen." Selbstverständlich zeigt sich euch der unmittelbare Bekanntenkreis des Streamers geschockt. Die Ex-Freundin von Reckful antwortet noch einmal auf ihr Posting auf Twitter und zeigt ein Video aus glücklichen Tagen.

Doch nicht nur in den USA macht die Nachricht vom Tod des Twitch-Streamers die Runde. Auch der deutsche Streamer Simon Unge Wiefels bekundet sein aufrichtiges Beileid via Twitter. Schon in frühen Jahren habe er die World of Warcraft-Streams von Reckful geschaut und bezeichnet den Verstorbenen, der erst im Mai seinen 31. Geburtstag gefeiert hatte, als "absolute Legende" und "zu intelligent für diese Welt".

Twitch-Streamer Reckful ist tot: So reagieren seine Freunde und Kollegen im Live-Stream

Der Tod des Twitch-Streamers Reckful hat viele seiner Freunde und Kollegen völlig überrascht. Einige von ihnen waren gerade selber in Live-Streams auf Twitch, wie zum Beispiel der World of Warcraft Streamer Asmongold. Einige Streamer haben sofort ihren Streamer unterbrochen, andere weinten vor der Kamera. Wir haben die ersten Reaktionen seiner Freunde und Kollegen nach dem Tod von Reckful hier zusammengefasst.

Der Tod des Streamers Reckful macht vielen Menschen scheinbar sehr deutlich klar, wie zerbrechlich das Leben sein kann und wie wenig man hinter die Fassade eines Menschen schauen kann. Die Community ist jedenfalls sehr nachdenklich geworden und es macht einmal mehr deutlich, dass Menschen in unserer Umgebung mit derartigen Problemen unsere Hilfe brauchen und mit mehr Sensibilität behandelt werden sollten. Ein Fan hat die seiner Meinung nach schönsten Momente des Twitch Streamers in einem Reckful-Tribut-Video auf YouTube veröffentlicht.

Auch sein guter Freund und ehemalige Mitbewohner Merkx hat nun einen offenen Brief geschrieben, in dem er genau erklärt, wie es zum Tod von Reckful gekommen ist und wie sehr er unter den Depressionen gelitten hat. Aktuell sammelt seine Familie Spenden, damit Byron Reckful Bernstein neben seinem Bruder Guy, der sich 1995 das Leben nahm, beerdigt zu werden können. Es sind bereits mehr als 60.000 Dollar bei der Spendenaktion zusammengekommen.

Die Redaktion von ingame.de möchte der Familie und Freunden ihre aufrichte Anteilnahme und ihr Beileid aussprechen. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.

Wichtiger Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

Rubriklistenbild: © Twitter: Reckful

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