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Ron Bielecki knickt nach NFT-Desaster ein – Käufer bekommen Geld zurück

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Von: Daniel Neubert

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Betrug aufgedeckt – Ron Bielecki ist beim NFT-Verkauf mächtig auf die Nase gefallen. Als Entschädigung schickt der Influencer seine Opfer zum Feiern nach Belgien.

Berlin – Der Influencer Ron Bielecki weiß durchaus, wie er sich zu inszenieren hat, um für Aufmerksamkeit zu sorgen. Alkohol, Partys und Geld stehen bilden den Mittelpunkt seiner YouTube-Videos und Internetauftritte auf Instagram. Vergangenen Monat bot der YouTuber online eine sogenannte „Tornado-Card“ im Internet seinen Fans zum Erwerb an, um sich exklusive Zugänge zu Events mit dem Influencer zu erkaufen. Jedoch witterten seine Fans Betrug und kritisierten den Influencer heftig. Bielecki ruderte jetzt zurück und veröffentlichte ein Statement.

Vollständiger NameRon Bielecki
Geburtstag24. August 1998
GeburtsortBerlin
Follower auf YouTube535.000 (Stand Juni 2022)
Follower auf Instagram683.000 (Stand Juni 2022)

Was ist passiert? Ron Bielecki polarisiert quasi ununterbrochen. In den letzten Wochen folgte ein Skandal dem nächsten und neben einem Image-Schaden scheint er inzwischen auch das Wohlwollen seiner Community aufs Spiel gesetzt zu haben. Vergangenen Monat bot Bielecki einen NFT an, welcher dem Besitzer Zugang zu exklusiven Events bieten sollte. Daraufhin hagelte es von vielen Seiten Kritik. Jetzt veröffentlichte der Influencer ein Statement, in dem er sich entschuldigt.

Was sollte die Tornado-Card bieten? Seine sogenannte Tornado-Card sollte ihrem Besitzer Zugang zu besonderen und exklusiven Events garantieren. „Einzigartig und limitiert. Dein exklusiver Zugang zu einer Welt, wie du sie bisher nur aus Social Media kennst.“

Mit diesen Worten wird auf der Website von Bielecki für den virtuellen Gegenstand geworben. Was genau das alles bedeuten soll, ist dabei mehr als unklar. Die „Tornado-Card“ sollte Eintritt zu „4 exklusiven Großevents, mindestens 6 Überraschungspartys, etlichen Gewinnspielen und über 250 weiteren Erlebnissen bieten.“

Ron Bielecki NFT Affe
Ron Bielecki entschuldigt sich für NFT-Abzocke – Käufer bekommen Geld zurück © Instagram: Ron Bielecki

Worum geht es in Bieleckis Video? In seinem Statement-Video gibt Bielecki an, sich den „falschen“ Leuten mit der „NFT-Thematik“ anvertraut zu haben. Angeblich wurden Entscheidungen hinter seinem Rücken getroffen. Zudem sagt Bielecki, dass alle Kunden ihr Geld zurückerstattet bekommen sollen und er 60 Plätze für das Tomorrowland Festival inklusive Hotelzimmer verlost, sofern man seinem Discord-Server beitritt.

Des Weiteren sollen die Plätze für die Events, die nur für Tornado-Card-Mitglieder geplant waren, ebenfalls auf seinem Discord-Server verlost werden. Die Website zum Kauf der „Tornado-Card“ ist allerdings nach wie vor online.

Was sagt die Community? Der YouTuber Rutkay hat die Situation in seinem Video zusammengefasst und Ron Bieleckis Statement eingebunden. Auf YouTube zeigen sich die Zuschauer allerdings insgesamt eher skeptisch. Bielecki scheint auf jeden Fall nicht unbedingt das größte Vertrauen bei seinen Zuschauern zu genießen. Offenbar konnte der YouTuber bei weitem nicht alle seine Fans überzeugen.

Wer ist Ron Bielecki? Ron Bielecki ist YouTuber und Influencer. Bielecki ist seit 2013 im Netz aktiv und veröffentlichte zuerst auf seinem Kanal Fitness- und Workoutvideos. In den sozialen Netzwerken und seinen Videos inszeniert sich Bielecki inzwischen als Partygänger und Playboy. Reichtum ist eines der zentralen Themen seiner Videos, er prahlt regelmäßig mit dem Geld, über das er zu verfügen scheint. Durch seine Aussagen und Auftritte sorgte Bielecki regelmäßig in der deutschen YouTube-Szene für Gesprächsstoff und Furore.

Allerdings lief es in jüngster Vergangenheit nicht besonders gut für den YouTuber aus Berlin. In einem Videobepöbelte Bielecki betrunken den Security-Mitarbeiter eines Konzertes und auch in einem ausführlichen Interview mit Leeroy Matata gab der Influencer keine gute Figur ab. Nachdem auch die „Tornado-Card“ offenbar eher für negative öffentliche Wahrnehmung sorgte, wird es für den vermeintlich reichen Partylöwen nicht einfach, sein Image wieder aufzupolieren.

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