Wegen eines Videospiels

Twitch: Streamer-Vater erlebt Wutanfall – Baby bekommt alles ab

  • vonMichael Warczynski
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Streamer rasten gerne mal vor der Kamera aus. Doch ein Streamer hat seinen ganze Wut live vor der Kamera an seinem Baby ausgelassen.

San Francisco, USA – Wegen eines Videospiels kochte die Wut bei Streamer und Familienvater Buckkerz hoch. Sein anwesendes Baby bekam dabei alles zu spüren – der Vater brachte es zum Weinen. Vor laufender Kamera konnten tausende dabei zuschauen, wie der Twitch-Streamer sein eigenes Kind fertig machte. Nun scheint Buckkerz wegen der Hate-Welle alle Social-Media-Kanäle gelöscht zu haben – auch Twitch (Alle Twitch News) reagiert auf das Fehlverhalten.

Name der PlattformTwitch
EigentümerAmazon
Gründung6. Juni 2011
Sprachen28
Web-Adressehttps://www.twitch.tv/

Twitch: Unverantwortlicher Vater und Streamer Buckkerz schreit eigenes Baby im Livestream an

Am 21. Januar tauchte auf Twitter ein Clip des Streamers Buckkerz auf, in dem er sein eigenes Baby aufs übelste anschrie. Im Hintergrund erkennt man, wie der Familienvater im Videospiel Madden verlor und deshalb seinen Frust lautstark ausdrückte. Währenddessen saß das Kind des Vaters auf seinem Schoß und fing bitterlich an zu weinen. Doch anstatt sein Baby zu beruhigen, knallte der Streamer seinen Controller auf den Schreibtisch und schrie weiter. Auf der Streaming-Plattform gibt es anscheinend einige merkwürdige Stars. Erst vor kurzem forderte ein Streamer seine Twitch-Zuschauer dazu auf Diebstahl zu begehen und Geld von Eltern zu klauen, um zu spenden.

Nachdem der Streamer seinen Controller auf den Schreibtisch gehauen hatte, schrie er laut darauf los: „Dreihundert Dollar verdammter Controller!“ Später hörte man klar und deutlich, wie das Kind wegen des Verhaltens seines Vaters anfing zu weinen. Doch allem Anschein nach war der Vater auch von dem Flennen seines Babys genervt, weshalb er das Kind auf ein Kissen im Hintergrund absetzte. Als Buckkerz dem Baby klarmachte „Setz dich einfach hierher“, hörte man es noch lauter schreien. Daraufhin zeigte der Twitch-Streamer die wohl schlimmste Reaktion. Anstatt, dass er sein Kind versucht zu beruhigen, brüllte der Vater vor laufender Kamera „Halt die Klappe“ in das Gesicht des Kindes.

Twitch: Clip von Vater und Streamer verbreitet sich auf Twitter – Social-Media-Kanäle gelöscht

Als das Video begann an Bekanntheit zu gewinnen, änderte der Vater seine Twitch-Clips in „imsorry1234556“ um. Doch die Twitter-Community scheint dem Twitch-Streamer sein Verhalten nicht so schnell zu verzeihen. So kam im Laufe der Zeit ein noch größerer Shitstorm zustande und immer mehr Influencer wurden auf das Video aufmerksam. Deshalb löschte der Ehemann und Familienvater alle seine Social-Media-Konten bereits nach kurzer Zeit.

Derzeit ist auch der Twitch-Kanal nicht mehr abrufbar, ob er diesen jedoch selbst gelöscht hat oder der Streaming-Dienst aus San Francisco eine Reaktion zeigte, ist unklar. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass es wohl eine harte Strafe sein wird. Aus diesem Grund beschwerte sich auch MontanaBlack, laut dem Streamer soll Twitch mit zweierlei Maß messen. Auf Twitter werden nun Forderungen laut, den vollständigen Namen sowie die Adresse des Vaters publik zu machen, im Internet auch als „Doxing“ bekannt. Droht dem Streamer nun tödliche Lynchjustiz?

Twitch: Streamer brüllt weinendes Baby an – Twitter fordert Selbstjustiz

Nun erscheinen immer mehr Videos von amerikanischen YouTubern, die den Streamer scharf für sein Verhalten gegenüber des Kindes kritisieren. Auch auf Twitter halten die lautstarken Stimmen weiterhin an, weshalb es sehr unwahrscheinlich ist, dass der Vater zum Streaming zurückkehrt. Jedenfalls sollte dem Vater mittlerweile klar sein, dass er sich gegenüber seines eigenen Babys anders hätte verhalten müssen. Vor allem eine unwichtige Niederlage in einem Videospiel kann und wird dieses Fehlverhalten nicht rechtfertigen können.

Rubriklistenbild: © Instagram: buckkerz21 / Twitch: buckkerz (Montage)

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