Der Entzug des Doktorgrades

Dr Disrespect: Streamer lebenslang auf Twitch gebannt - Video vom letzten Stream

  • Henrik J
    vonHenrik J
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Twitch hat mit Dr Disrespect einen ihrer größen Streamer auf Lebenszeit gebannt. Niemand weiß warum. Das Video vom letzten Stream gibt Rätsel auf.

  • Dr Disrespect permanent von Twitch gebannt
  • Die letzten acht Minuten seines Livestreams sind unglaublich
  • Wo liegt die Zukunft von Dr Disrespect?

Kalifornien, USA - In der Streaming-Szene gab es die letzten Tage nur ein einziges Thema, und zwar den permanenten Ban des beliebten Streamers Dr Disrespect von Twitch. Der Doc wird wohl für absehbare Zeit nicht mehr auf der Streamingplattform zu sehen sein. Über die genauen Gründe für diesen radikalen Schritt seitens Twitch wird nun spekuliert. Während Dr Disrespect sein Schweigen mittlerweile gebrochen hat, sind seine Fans immer noch über die letzten acht Minuten in seinem Livestream vor dem Ban verwundert.

Vollständiger NameHerschel \"Guy\" Beahm IV
Bekannt alsDr Disrespect
Geburtstag / Alter10. März 1982 / 38
GeburtsortKalifornien, USA
SprachenEnglisch
Follower auf Twitch4,3 Millionen (Stand: Juni 2020)

Dr Disrespect: Mysteriöses Twitch-Ende des Streamers wirft Fragen auf

Dr Disrespect zählte stets zu den Twitch-Streamern, welche polarisieren. So rastete der 38-Jährige während einer Call of Duty Warzone-Runde dermaßen aus, dass er den Chat deaktivierte. Der genaue Grund für seinen Ban kennen jedoch bislang nur die Verantwortlichen der Plattform, welche sich unter anderem als Ziel gesetzt haben, stärker gegen Sexismus auf Twitch vorzugehen. Auch der betroffene Streamer selbst weiß nicht genau, weshalb ihm diese harte Strafe zuteil wurde. Auf Twitter meldete sich Dr Disrespect zurück und bedankte sich für den Support seiner Fans in dieser schwierigen Zeit.

Auf Twitter brach Dr Disrespect sein Schweigen.

Kurz bevor sein Twitch-Kanal von der Bildfläche verschwand, wusste der in Kalifornien lebende Doc offenbar über sein Schicksal Bescheid. Dies lässt sich zumindest aus den letzten acht Minuten seines Streams vor dem Ban deuten. Nach einem normalen Livestream änderte sich die Gemütslage der Streamers schlagartig, als er einen Blick auf sein Handy warf und seine Frau in sein Zimmer kam. Dies waren die letzten Worte von Dr Disrespect vor seinem Ban: „Wir stehen das durch, Champions Club (So nennt er seine Fans)! Ich weiß es ist ein schwieriger.... Das Leben ist merkwürdig im Moment. Wir schaffen das, ok f*ck.“ Der Livestream wurde daraufhin abrupt beendet.

Wenige Zeit später wurde die Streamerin Alinity mit dem Bann von Dr Disrespect in Verbindung gebracht. Sie erklärte jedoch in einem späteren Stream mit einem Psychologen, dass sie mit Dr Disrespect nie etwas zu tun gehabt hätte und nicht verstehen könnte, wie man sie damit in Verbindung bringen könne. In Tränen erzählte sie weiter, wie sehr sie unter diesen Anschuldigungen leidet und welche psychischen Probleme sie selber dadurch hat.

Dr Disrespect: Wo liegt die Zukunft des Streamers nach dem permanenten Bann von Twitch?

Fans des Streamers machen sich nun berechtigte Sorgen um seine Karriere. Wo es den Streamer nun hinziehen wird, bleibt offen. Auch wenn Microsofts Streamingplattform Mixer nun keine Alternative mehr ist, wirkt alles andere durchaus möglich (Alles zum Streaming).

Während Facebook Gaming einen Großangriff auf den Streaming-Markt plant, könnte Dr Disrespect auch auf YouTube streamen. Immerhin besitzt der Doc dort bereits eine Followeranzahl von über 1,5 Millionen Abonnenten und müsste somit nicht von null beginnen. Die präferierte Variante des Streamers und seiner Fans dürfte jedoch der Verbleib auf Twitch sein. Dies sieht zum jetzigen Zeitpunkt jedoch mehr als unrealistisch aus. Der US-Präsident Donald Trump ist bekannt für seine Provokationen auf Twitter, doch Reddit und Twitch haben genug und ergreifen harte Maßnahmen. YouTuber Shane Dawson steht vor seinem Karriereende. Grund dafür ist die Sexualisierung von Minderjährigen. Nach dem tragischen Tod von Reckful hat sich Alinity nun ausführlich über Hass im Internet geäußert.

Umgekehrt macht es ein Gamer aus San Francisco. Er verklagt den Streaming-Anbieter Twitch auf 25 Millionen Doller mit der Begründung, er müsse wegen der weiblichen Streamerinnen zu häufig "Hand an sich legen". Weiterhin klagt er, da er schon wunde Stellen und Rötungen an "seinem besten Stück" hätte. Twitch selber wies die Klage mit dem Kommentar "lächerlich und frivol" ab. Streaming-Kollege Ninja könnte derweilen zu YouTube wechseln, nachdem Mixer geschlossen worden ist.

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