Harte Maßnahmen

Twitch: Plattform gesteht Sexismus Probleme ein - Maßnahmen werden ergriffen

  • vonJanina Baldermann
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So kann es nicht weiter gehen – Twitch gesteht ein das die Plattform mit vielerlei Sexismus-Problemen zu kämpfen hat. Jetzt werden Maßnahmen ergriffen.

  • Twitch ist die bekannteste Plattform fürs Streaming.
  • Immer wieder sorgte Sexismus auf Twitch für Probleme.
  • Nun wurden dutzende Streamer gebannt, doch damit nicht genug.

San Francisco, USATwitch ist die weltweit bekannteste und beliebteste Streaming-Plattform. Hauptsächlich genutzt für Gaming-Livestreams, trifft man dort auf Größen wie MontanaBlack, Knossi, summit1g, Ninja oder Shroud. Zu den am meisten gezeigten Spielen gehören unter anderem Fortnite, League of Legends, Call of Duty und Overwatch. Da tägliche so viele Streamer, Zuschauer und Partner die Seite nutzen, kommt es unter ihnen nicht selten zu Problemen. Brennpunkt-Thema ist wie so oft der Sexismus. Twitch zieht nun die Reißleine und bannte bereits dutzende Streamer. Aber das war erst der Anfang.

Name der PlattformTwitch
EigentümerAmazon
Gründung6. Juni 2011
Sprachen28
Web-Adressehttps://www.twitch.tv/

Twitch: Streaming-Plattform hat immer wieder Probleme mit Sexismus – Jetzt wird die Reißleine gezogen

Von ganz unten kämpfte sich die heute beliebteste Streaming-Plattform nach oben. Ursprünglich als Justin.tv für allgemeine Streams gegründet, verwandelte sich Twitch von einer Nebenseite schnell zu einem Mekka für Gaming-Streamer. Heutzutage verzeichnet Twitch eine tägliche Nutzerzahl von über 15 Millionen und gilt damit als ungeschlagene Nummer 1 unter den Streaming-Plattformen. Doch auch der Riese aus San Francisco hat hin und wieder mit Problemen zu kämpfen. In der Vergangenheit zeigte sich vor allem das Thema Sexismus als Brennpunkt unter den Streamern. Immer wieder wurden bekannte Größen und auch kleinere Streamer kurzzeitig gebannt, da ihr Verhalten gegen die Richtlinien von Twitch verstieß. Nun fährt Twitch aber stärkere Geschütze auf und bannte nun schon dutzende Streamer dauerhaft von der Plattform.

Twitch hat mit harten Maßnahmen gegen Sexismus begonnen. Dafür bannte die Plattform schon dutzende Streamer, doch es werden noch viel mehr folgen.

Nachdem immer wieder über Skandale bezüglich der Streamer auf Twitch berichtet wurde, wie beispielsweise über Amouranths Bann, der sie sehr wütend machte oder über Alinitys Twitch-Bann wegen einem Oben-Ohne-Vorfall, will Twitch nun einen Schlussstrich ziehen. In einer Ankündigung auf dem Blog der offiziellen Website steht geschrieben, dass Twitch nun verhärtet gegen Streamer vorgehen will, denen sexuelle Belästigung oder ähnliches auf der Plattform vorgeworfen wurde. In den schwersten Fällen soll sogar ein dauerhafter Bann von Twitch erfolgen. "Wir prüfen jeden Fall, der ans Licht gekommen ist, so schnell wie möglich und stellen gleichzeitig eine angemessene Sorgfalt sicher, wenn wir diese schwerwiegenden Vorwürfe bewerten", verkündet Twitch im Kampf gegen den Sexismus (Alles zum Streaming).

Twitch: Streaming-Plattform will Richtlinien verschärfen und Sexismus dadurch vorbeugen

Es wurden bereits Streamer wie Brad Jolly alias BlessRNG, Tom Cassel alias Syndicate, SayNoToRage, DreadedCone, IAmSp00n, WarwtichTV und Wolv21 dauerhaft von Twitch gebannt. Damit hält die Streaming-Plattform ihr Versprechen, aus Twitch einen sichereren Ort machen zu wollen: "Wir arbeiten derzeit an einer Überprüfung unserer Richtlinien für Hassverhalten und Belästigung, einer verbesserten Erkennung anstößiger Benutzernamen, Verbesserungen an Auto-Mod und unserer Liste verbotener Wörter sowie an anderen Projekten, die sich auf die Reduzierung von Belästigung und Hassverhalten konzentrieren." Und diese Handlung war erst der Anfang, denn Twitch wird wohl in Zukunft weitere Streamer aufgrund ihres Fehlverhaltens, beispielsweise wegen Sexismus, bannen.

Auch wenn viele der Vorwürfe bezüglich Sexismus gegen die Streamer außerhalb der Plattform stattfinden, erkennt Twitch die Verantwortung auf der eigenen Plattform und zeigt sich pflichtbewusst. Mit einer Überarbeitung der aktuellen Richtlinien möchte die Streaming-Plattform ernste Maßnahmen gegen Sexismus auf Twitch einleiten und so verhindern, dass in Zukunft viele weitere Probleme diesbezüglich das Streaming-Erlebnis stören: "Wir erkennen an, dass wir allgegenwärtige Probleme in der Gaming- und der breiteren Internet-Community nicht im Alleingang angehen können, aber wir nehmen unsere Verantwortung als Service für unsere Community ernst." Bleibt nur zu hoffen, dass die Konsequenz eines dauerhaften Banns die Streamer vor unangebrachtem Verhalten abschrecken wird. Einige MontanaBlack Fans fordern nun, dass der Streamer aufhört mit Frauen zu zocken. Dr. Disrespect zählt zu den Top 10 bestverdienenden Streamern auf Twitch. Dennoch wurde der Doc nun permanent gebannt. Im Angelcamp geht es heiß her. Nach einen Grusel-Prank hätte Sido das Camp fast verlassen. Jetzt scheint es auf genau dieser Plattform Twitch einen weiteren Skandal mit Burger King zu geben. Diese schalteten unerlaubte Werbung und nutzten so etliche Streamer aus.

Rubriklistenbild: © Twitch/Pixabay/Montage

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