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570 Stunden vor der Kamera: Streamer wagt irren Weltrekord.

Schafft er es, den Rekord zu knacken?

Riskanter Weltrekord: Streamer will 570 Stunden in einem Monat vor die Kamera

  • Henrik J
    vonHenrik J
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Weltrekordversuche kennen keine Grenzen. Twitch-Streamer "GiantWaffle" will 570 Stunden in einem Monat streamen. Schadet der riskante Plan seiner Gesundheit?

  • "GiantWaffle" will irren Streaming-Weltrekord brechen
  • 570 Stunden in einem Monat streamen: Wie riskant ist das?
  • Weltrekordversuch verletzt keine Twitch-Regeln

Weltrekordversuche kennen keine Grenzen. Vom schnellsten Trabbi bis zum Gummistiefel-Weitwurf ist alles dabei. Auch Twitch-Streamer hat das Weltrekord-Fieber inzwischen gepackt. Andrew "GiantWaffle" Bodine ist ein Streamer, welcher seine Zuschauerschaft von über 800.000 Followern tagtäglich begeistert.

In seinen Livestreams werden die unterschiedlichsten Spiele wie Minecraft, PUBG oder der Fernbus Simulator gezockt. Meist unterhält der 26-jährige US-Amerikaner seine Zuschauer für fünf bis sechs Stunden am Tag. Nun ist "GiantWaffle" auf eine verrückte Idee gekommen. Innerhalb eines Monats will er 570 Stunden lang streamen. Dies entspricht 24 Tagen. Was riskant klingt, könnte schon bald rekordverdächtige Realität werden.

Twitch-Streamer schläft nur drei Stunden pro Nacht: Wie riskant ist Weltrekordversuch?

Um diese Stundenanzahl zu bewerkstelligen will "GiantWaffle" nur drei Stunden am Tag schlafen. Dieses Vorhaben bringt jedoch einige gesundheitliche Risiken mit sich. Schlafmediziner empfehlen eine Schlafdauer von sieben bis acht Stunden am Tag. Streamer "GiantWaffle" würde demnach die benötigte Schlafdauer nicht Mal innerhalb von zwei Tagen erreichen. Den Twitch-Streamer könnten unter anderem folgende Beeinträchtigungen ereilen: 

  • Allgemeine Beeinträchtigungen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Unruhe
  • Reizbarkeit
  • Angst
  • Niedergeschlagenheit und Erschöpfung.

Doch nicht nur gesundheitliche Folgen gehen mit dem riskanten Weltrekordversuch einher.  Auch sein soziales Leben hat der 26-jährige Streamer für die vergangenen Monate weitgehend auf Eis gelegt. Schließlich hatte "GiantWaffle" bereits drei Monate vor Start des Unterfangens mit dem Training für seinen Rekord begonnen. 

Er stellte nicht nur seine Ernährungsgewohnheiten, sondern auch seinen Schlafrhythmus um, berichtete aber gegenüber Kotaku, dass er sich gesünder als je zuvor fühle. Dabei ist er nicht die erste Twitch-Persönlichkeit, die auf Kosten der eigenen Gesundheit mehr Publicity erreichen will. Erst kürzlich kugelte sich ein Streamer den Arm aus, nur um seinem Chat etwas zu beweisen.

Was verspricht sich der Twitch-Streamer vom riskanten Weltrekordversuch?

Zu den Gründen seines riskanten Rekordversuchs äußerte sich der Streamer bislang nur sporadisch. Aber natürlich zieht er auch Vorteile aus seinem 570-Stunden-Marathon. Seit Start seiner Odyssee sind die Zuschauerzahlen auf seinem Twitch-Kanal regelrecht explodiert. Der in Seattle lebende Streamer berichtet im Interview von einem Anstieg seiner Viewer-Zahlen um das Vier- bis Zehnfache. In die Top 10 Twitch Clips 2019 hat es der US-Amerikaner mit seiner riskanten Aktion aber dennoch nicht geschafft.

Mit dem Erfolg geht jedoch auch ein gewisser Druck einher. Wer nicht regelmäßig streamt, verliert Geld. Bereits 2018 berichtete Streaming-Superstar Ninja davon, dass er rund 100.000 US-Dollar verlor, weil er einen zwei Tage andauernden Kurzurlaub einlegte. Ein ähnliches Schicksal könnte auch den zukünftigen Weltrekordhalter ereilen. Der Druck, auch nach seinem riskanten Versuch mehr als 10 Stunden am Tag zu streamen, könnte sich als fatal erweisen.

So reagiert Twitch auf den riskanten Weltrekordversuch des Streamers

Twitch wird nichts gegen den Weltrekordversuch unternehmen. Der Plan von "GiantWaffle" widerspricht nicht den von der Streaming-Plattform festgelegten Regularien. Im Jahre 2017 starb ein Streamer bei einem 24 Stunden Livestream. Seitdem untersagt Twitch Streams, welche länger als 24 Stunden gehen.

"GiantWaffle" wird den Weltrekord mit großer Wahrscheinlichkeit brechen: Der Twitch-Star befindet sich bereits im 28. Tag seines Rekordversuches. Nur noch zwei Tage fehlen ihm für den Stream-Weltrekord. Die 570 Stunden kommen dabei nicht von ungefähr. Der aktuelle Weltrekordhalter Jackson "JayBigs" Bigsby sorgte erst kürzlich für Schlagzeilen, als er die Marke auf 569 gestreamte Stunden in einem Monat setzte.

Dass sich der der Streamer ausgerechnet den November aussuchte, um seinen Streaming Weltrekord aufzustellen, sorgte im Stream für die ein oder andere ulkige Situation. Denn "GiantWaffle" verbrachte sogar Thanksgiving zusammen mit seinen Zuschauern im Stream. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Streamer keine bleibenden Schäden von dem verrückten Experiment erhält.

Eine rührende Liebesgeschichte macht momentan die Runde. In einem Livestream von "Pokimane" erzählte ihr ein erst 8-jähriger Zuschauer von seiner Romanze mit einer anderen Fortnite-Spielerin. Die Streamerin war sichtlich gerührt von der Geschichte. Doch damit nicht genug. Nur wenig später sorgte die 23-Jährige für einen weiteren Skandal, als sie einem treuen Fan den Mittelfinger zeigte.

Livestreams sind nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen. Die Overwatch-Streamerin "Fareeha" musste dies am eigenen Leib erfahren.

"Frauen sind wie Hunde." Dies sagte der erfolgreichste Deutsche Twitch-Streamer MontanaBlack in einem kürzlichen Livestream. In den Sozialen Medien erntete er harsche Kritik. Seine Fans allerdings stärken ihm den Rücken. Anders als bei Streaming-Gigant Ninja. Dessen Stimme wurde erst kürzlich zweckentfremdet, um einen Fan aufs Übelste zu beleidigen. Die Community verurteilt den Scherzbold dahinter.

Der Twitch-Streamer GiantWaffle wurde schon häufiger mit dem Thema Vergewaltigung auf Reddit und anderen Social-Media-Kanälen in Verbindung gebracht. Es wurde behauptet, dass er zusammen mit seinem Freund Stivitybobo die Streamerin Tolki auf einem Gaming Event im Jahr 2014 vergewaltigt haben soll. Tolki hatte aber in den vergangenen sechs Jahren nie Stellung zu dem Thema genommen. Nun hat Tolki ihr Schweigen gebrochen und beschuldigt GiantWaffle und Stivitybobo der Vergewaltigung.

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