YouTuber fühlt sich verarscht

Unge kündigt harten Schritt an – Streamer nimmt sich Auszeit

  • Noah Struthoff
    VonNoah Struthoff
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Streamer und Youtube hat mit einem Bann auf Youtube zu kämpfen. Nun kündigt er einen harten Schritt an und nimmt sich eine Auszeit.

Update vom 06.11.2021: Ist für Unge bald Schluss mit YouTube? Das haben sich viele seiner Fans in letzter Zeit gefragt, nachdem der Streamer auf der Plattform einen Strike erhielt und deshalb eine ganze Woche lang keine Videos veröffentlichen durfte. Über Twitter hatte Unge seine Community bereits grob über die Situation aufgeklärt, in einem aktuellen Video geht er endlich genauer ins Detail. Darin erklärt er aber auch, dass er wohl – zumindest teilweise – YouTube den Rücken kehren wird.

Vollständiger NameSimon Wiefels
Bekannt alsUnge
Geburtstag31. August 1990
WohnortMadeira, Portugal
Follower auf YouTube3,2 Millionen (Stand: Januar 2020)
Follower auf Twitch956.000 (Stand: Oktober 2021)

Unge: Stress mit YouTube – Alles wegen einer Reaktion auf einen Fake-Prank

Wie kam es zum Strike? In seinem aktuellen Video bei YouTube bietet Unge seiner Community einen Blick hinter die Kulissen der Plattform und zeigt, wie es zu seiner letzten Verwarnung gekommen ist. Im Kern des Ganzen liegt ein Video, das Ausschnitte aus einem seiner Livestreams zeigt, wie er auf MiiMiis Payback 16 reagiert. YouTuber-Kollege MiiMii veröffentlicht seit Jahren diese Payback-Videos, in denen er die Fake-Pranks von Leon Machère analysiert und kritisiert. In Teil 16 ging es zuletzt um einen falschen Viagra-Prank, der Unge zum Verhängnis wurde.

In der Kurzform wurde Unge also für eine Reaktion auf eine Analyse von einem Fake-Streich über Viagra mit einem Strike abgestraft. Klingt willkürlich? Das findet Unge auch. Vor allem zeigt er seinem Video, dass das originale Payback 16 und Reaktionen anderer YouTuber immer noch verfügbar sind. Dass er jetzt in der Angelegenheit den Kürzeren zieht, findet er schlichtweg ungerecht.

Ich supporte YouTube in allem, was ich habe und dafür bekomm‘ ich einfach eine Faust in die Fresse.

Unge

Unge: Rückkehr zu Twitch oder Facebook – So soll es weitergehen

Was hat Unge jetzt vor? Unge beschließt im Video, dass er sich nach dem Fiasko erst einmal einen Monat Pause für Bedenkzeit nimmt. Obwohl er seit drei Jahren YouTube Gaming supporte, würden ihm dort nur Steine in den Weg gelegt, meint er. Er könne sich auf YouTube als sichere Plattform nicht verlassen.

Deshalb überlegt Unge jetzt ernsthaft, seine Streams wieder bei Facebook oder Twitch zu veranstalten. Wenn er in Zukunft auf einer Plattform eine Sperre erhält, könnte er dann zumindest die andere Plattform weiter nutzen. Wie genau es mit Unge weitergeht, werden wir dann wohl in knapp einem Monat erfahren.

Unge: Harte Entscheidung im YouTube-Streit

Erstmeldung vom 29.10.2021: Funchal, Madeira – Unge ist einer der größten deutschen Streamer, doch aktuell ist er nicht auf Twitch unterwegs, sondern auf YouTube. Der Streamer wendet sich nun via Twitter an seine Community und spricht davon, dass er einen Strike kassiert hat. Es geht sogar um die Rückkehr auf Twitch, was von seiner Community gefeiert wird. Wir zeigen euch, was bisher zum Strike von Unge auf YouTube bekannt ist.

Unge kassiert Strike auf YouTube – Streamer fühlt sich „verarscht“

Das ist passiert: Auf Twitter meldet sich Unge und schreibt, dass er einen Strike erhalten hat und bisher nicht sicher ist, ob es sich dabei nicht nur um einen Fehler handelt. Der Grund für den Strike wäre so sinnlos, dass er sich verarscht fühle und seine Streams sogar auf Twitch verlangern würde. Wir binden euch hier den ganzen Tweet als Zitat ein:

Habe einen Strike bekommen, falls das kein „Fehler“ ist, kommen jetzt eine Woche keine Videos & keine Streams. Eventuell gehe ich dann wieder zu Twitch. Der Strike-Grund ist so sinnlos, dass ich mich leider sehr verarscht fühle. Und wenn ich deswegen nicht streamen darf, dann Tschüss.

Unge auf Twitter

Was hat es mit den Strikes auf sich? YouTube verfolgt ein Strike-System und bannt danach seine Content-Creator. Zunächst kommt eine Warnung und anschließend drei Verwarnungen. Ab der ersten Verwarnung dürfen die YouTuber:innen dann eine Woche lang keine Streams veranstalten und Videos hochladen. Bei der zweiten Verwarnung erhöht sich diese Sperre auf zwei Wochen und die dritte Verwarnung sorgt dann für den dauerhaften Bann.

Unge hat offenbar die erste Verwarnung, also den ersten Strike erhalten. Er darf daher, falls es kein Fehler ist, eine Woche lang keine Videos und Streams hochladen.

Unge hat einen Strike auf YouTube kassiert.

Das ist bisher noch offen: Es ist noch nicht geklärt, ob der Bann tatsächlich ernst gemeint ist oder es sich nur um einen Fehler handelt. Außerdem lässt Unge offen, was bei einem tatsächlichen Strike passieren würde. Es spricht zwar darüber, dass er zu Twitch gehen würde, aber sagt nur, dass er es „eventuell“ machen würde.

Unge erhält YouTube-Strike: Fans hoffen auf Twitch-Rückkehr

So reagieren die Fans von Unge: Die Fans würden sich über eine Twitch-Rückkehr freuen. Eine Twitter-Umfrage zeigt, dass fast 74 % seiner Community für Streams auf Twitch voten und lediglich 26 % für Streams auf YouTube. Es gibt auch zahlreiche Kommentare, die beispielsweise schreiben: „Unge ich sage, wie es ist. Es ist Zeit für Twitch.

Es bleibt also spannend. Möglicherweise sehen wir den YouTube-Star schon bald wieder auf Twitch. Dort wäre er dann zusammen mit den großen Stars wie MontanaBlack oder Knossi unterwegs. MontanaBlack hatte zuletzt Stress auf Twitch aufgrund von GTA-Roleplay.

Rubriklistenbild: © Instagram: unge

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