Ein Stück „Geschichte“

Unge: Streamer geht „Erpresser“ in die Falle – Youtuber Geld für nicht Nichts

  • vonMichael Warczynski
    schließen

Der Streamer und Youtuber unge hält sein Geld eigentlich zusammen. Doch nun ist seinem „Erpresser“ Kollegen „abk“ in die Falle getappt. So zahlt er viel Geld für Nichts.

  • Täglich veranstaltet Simon „Unge“ Wiefels Livestreams auf YouTube (Alle Unge News).
  • In seinen Livestreams zeigt Unge seinen Zuschauern auch seine monatlichen Einnahmen.
  • Weil es dem Streamer aktuell finanziell gut geht, zahlt er einem anderen YouTuber 7.000 Euro für ein Stück „Geschichte“ – doch wird er diese niemals erhalten?

Update vom 6. November 2020: Nachdem Streamer Unge während seines Livestreams vor laufender Kamera den Playbutton von A.B.K für 7.000 Euro gekauft hatte, scheint es nun Probleme zu geben. Das neuste Video des YouTubers A.B.K lässt nun viele vermuten, dass Unge die 7.000 Euro wohl in den Sand gesetzt hat. Es sieht danach aus, dass Simon Wiefels abgezogen wurde und seinen Kauf niemals erhalten wird.

Vollständiger NameSimon Wiefels
Bekannt alsUnge
Geburtstag31. August 1990
WohnortMadeira (Portugal)
YouTube-Abonnenten\t3,2 Millionen (Januar 2020)
Instagram-Abonnenten2,4 Millionen (April 2020)

Unges Freund und YouTuber A.B.K wollte vor einiger Zeit seinen goldenen Playbutton auf Ebay verkaufen. Aufgrund vieler Fake-Gebote wurde die Auktion von Abdelhalim Bouhmidi eingestellt. Sogar YouTuber Unge wurde auf diese Auktion aufmerksam und machte in einem Livestream klar, dass er den Playbutton von A.B.K abkaufen würde – zu dem Zeitpunkt wusste der Streamer nicht worauf er sich einlässt.

In nächster Zeit erreichte Unge ein „Erpresser-Video“, in dem A.B.K den Streamer scherzhaft dazu gezwungen hatte, 7.000 Euro an ihn zu überweisen, um so den YouTube-Playbutton zu erhalten. Erstaunlicherweise tat YouTuber Unge das vor laufender Kamera und freute sich bereits darauf, seinen Erwerb endlich in den Händen zu halten. Ein neues Video des YouTubers A.B.K lässt viele Fans nun daran zweifeln, dass Unge seinen Kauf tatsächlich erhält.

Im YouTube-Video zeigt A.B.K einen Whatsapp-Chat mit Streamer unge, in dem er vom erfolgreichen Streamer gefragt wird: „Was ist eigentlich mit dem Playbutton? Wo ist der eigentlich?“ Auf diese Frage antwortete A.B.K: „Was Bruder, was soll ich sagen Bruder?“, eine Anspielung auf ein bekanntes Meme.

Enttäuscht stellte Unge in einer Sprachnachricht an A.B.K fest: „Mein ganzes Geld ist weg, ich bin pleite, und ich habe nicht mal einen Playbutton. Was ist das?“ Jedoch scheint der Streamer noch einen Funken Hoffnung zu haben, da A.B.K kurz im Video klarstellte: „Ich schick dir den Unge chill. Ja ich schwöre ich schick dir den.

Unge: „Erpresser-Video“ zieht YouTuber 7.000 Euro aus der Tasche – er zahlt gern

Funchal, Portugal – Täglich schauen sich tausende Zuschauer und Fans die Livestreams von YouTuber und Streamer Unge an. Weil Simon Wiefels einer der größten deutschsprachigen YouTuber ist, kann der Streamer auf ein enorm hohes monatliches Einkommen blicken. Das verleitet den Streamer auch schon einmal dazu sein Geld für einige merkwürdige Dinge auszugeben. Nun überwies er einem YouTube-Kollegen 7.000 Euro wegen seinem Stück „Geschichte“.

Dem YouTube-Streamer Unge geht es finanziell sehr gut, das ist wohl kein Geheimnis mehr. Dabei ist das Streaming auf YouTube wohl eher zu einem Hobby geworden, da der Influencer seine Haupteinnahmen aus klugen Aktien-Investitionen und Product-Placements zieht. Der Streamer soll mehrere Immobilien besitzen und nach eigenen Aussagen mithilfe von Aktien einen Millionengewinn erzielt haben. Dieser Gewinn brachte den Streamer dazu, sich mehrere Einnahmequellen aufzubauen.

Der erfolgreiche Streamer sagt selbst, dass er zu viel Geld „Zuhause herumliegen“ haben soll, deshalb teilte er dieses in drei Bereiche auf: Bitcoin-Aktien, Edelmetalle und auch Immobilien. Denn der nach Funchal ausgewanderte Veganer kaufte auf seiner „Insel“ gleich drei Wohnungen und das in bar. Der YouTuber wollte seine Wohnungen nicht in Raten abbezahlen, weshalb er diese einfach auf einen Schlag erwarb. Trotz der großen finanziellen Erfolge, scheint bei dem Streamer nicht alles im grünen Bereich zu sein, denn erst kürzlich sprach Unge über sein großes Kindheitstrauma.

Unge: Streamer blecht 7.000 Euro für ein Stück YouTube-Geschichte

In einem YouTube-Livestream schlüsselte Unge seinen Zuschauern sein Einkommen in verschiedenen Monaten auf. Als der Streamer auf den Monat November klickte, kam ihm ein Lächeln ins Gesicht, so sagte der Veganer: „Ich mach mal den Monat November, weil Dezember zeigen alle, das ist Mainstream". Unge hielt sein Smartphone in die Kamera und seine Fans sahen die enormen Einnahmen. Laut der Übersicht des YouTube-Streamers soll Unge im November 2019 ganze 209.250,63 Dollar verdient haben, was aktuell etwa 178.132,26 Euro entspricht.

In einem Twitter-Post bestätigte Unge nun, dass er im Oktober 2020 etwa 800.000 Euro „gemacht“ hat. Diese Summe setzt sich aus all seinen Einnahmen zusammen, das heißt Aktien, Bitcoin, YouTube und Placements.

Unge: Streamer kauft Playbutton von YouTube-Kollegen für 7.000 Euro

Da es dem YouTuber Unge finanziell aktuell also sehr gut geht, kann sich der Streamer wohl auch einen eher teureren Witz erlauben. In seinem Livestream, vom 20. Oktober 2020, reagierte Unge auf ein Video von YouTube-Kollegen A.B.K.. In diesem YouTube-Video ging A.B.K. auf das Versprechen von Unge ein, seinen goldenen Playbutton abzukaufen – und das für 7.000 Euro. Diese Chance wollte A.B.K natürlich ergreifen und forderte den Streamer dazu auf, ihm das Geld für den Playbutton im Livestream zu überweisen.

Vorerst wollte Unge, dass A.B.K den Playbutton persönlich bei ihm auf Madeira abholt, aufgrund von Corona-Einreisebeschränkungen ist dies aktuell jedoch nicht möglich. Deshalb versicherte der YouTube dem Streamer, ihm den Playbutton versichert zuzuschicken, sobald die 7.000 Euro angekommen sind. Daraufhin fragte Unge sich: „Glaubt ihr, der zieht mich ab?

Trotz Unges bedenken, dass A.B.K ihn möglicherweise „abziehen“ würde, zeigte der Streamer sein Handy im Livestream in die Kamera und bestätigte damit seine Überweisung. Bei Einnahmen von bis zu 800.000 Euro im Monat, sollte diese Überweisung für den Streamer wohl kein großes Problem gewesen sein. Unge selbst sieht seinen Kauf als sinnvoll an und sagt, dass er damit ein Stück „Geschichte“ erwerben konnte.

Rubriklistenbild: © Instagram: Unge / Pixabay (Montage)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Knossi: Eigene TV-Show für Twitch-Streamer (RTL) – Stefan Raab begeistert
Knossi: Eigene TV-Show für Twitch-Streamer (RTL) – Stefan Raab begeistert
Knossi: Eigene TV-Show für Twitch-Streamer (RTL) – Stefan Raab begeistert
MontanaBlack: ZDF missbraucht Streamer-Zitat – Selbst Nicht-Fans empört
MontanaBlack: ZDF missbraucht Streamer-Zitat – Selbst Nicht-Fans empört
MontanaBlack: ZDF missbraucht Streamer-Zitat – Selbst Nicht-Fans empört
Knossi: Twitch-Streamer moderiert eigene TV-Show (RTL) – Lob von Stefan Raab
Knossi: Twitch-Streamer moderiert eigene TV-Show (RTL) – Lob von Stefan Raab
Knossi: Twitch-Streamer moderiert eigene TV-Show (RTL) – Lob von Stefan Raab
Knossi: Streamer zerlegt in ZDF-Reportage – Twitch-Content in der Kritik
Knossi: Streamer zerlegt in ZDF-Reportage – Twitch-Content in der Kritik
Knossi: Streamer zerlegt in ZDF-Reportage – Twitch-Content in der Kritik

Kommentare