Grobe Schätzung

Switch OLED: Nintendo streitet hohe Gewinne bei Konsolen-Verkauf auf Twitter ab

  • Laura Gabbert
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Die Switch OLED soll angeblich mehr kosten als die alte Konsolen-Variante. Nach Diskussionen über die Gewinnmarge in den Medien antwortet Nintendo nun in einem Twitter-Post.

Update vom 19.07.2021: Das ging schnell. Erst letzte Woche machte ein Bericht die Runde, dass Nintendo mit dem Switch OLED-Modell große Gewinne machen würde. Bei Bloomberg hatten einige Analysten errechnet, dass für 10 Euro mehr Produktionskosten 40 Euro Preisanstieg des fertigen Produkts veranschlagt wurden. Der Gewinn, den Nintendo nach dieser Rechnung mit der Switch OLED erzielen würde, wäre demnach enorm.

Name der KonsoleNintendo Switch (OLED Modell)
HerstellerNintendo
TypHybride Spielkonsole
Generation09. Konsolengeneration
SpeichermediummicroSD, microSDHC, microSDXC
Release08. Oktober 2021

Der Konzern aus Kyōto ging jetzt einen ungewöhnlichen Schritt und bezog öffentlich Stellung zu diesem Bericht. In einem Tweet ließ Nintendo verlauten: „Ein Medienbericht vom 15 Juli 2021 behauptete, dass die Gewinnmarge des Nintendo Switch OLED-Modells im Vergleich zur Nintendo Switch ansteigen würde. Um Klarheit für unsere Investor:innen und Kund:innen zu schaffen, möchten wir klarstellen, dass diese Behauptung inkorrekt ist.“

Erstmeldung vom 16.07.2021: Kyōto, Japan – In wenigen Monaten kommt die neue Nintendo Switch auf den Markt. Dabei handelt es sich jedoch um kein ganz neues Modell wie die erwartete Switch Pro. Es ist ein leicht verändertes OLED-Modell der beliebten Konsole von Nintendo, das unter Fans für Verwunderung sorgt. Nicht alle schätzen den Preis des kaum verbesserten Modells als realistisch ein. Tatsächlich soll das japanische Unternehmen mit dem Verkauf des OLED-Modells ordentlich Gewinn machen können.

Switch OLED: Das neue Modell hat nicht viel mehr zu bieten als sein Vorgänger von Nintendo

Für viele Fans und Besitzer:innen der Nintendo Switch war die Ankündigung des neuen OLED-Modells eine eher uninteressante Neuigkeit. Die meisten Fans haben wohl mit der sehnlichst erwarteten und überragenden Switch Pro gerechnet und wurden regelrecht enttäuscht. In einem Überblick des Leistungsverhältnisses beider Konsolen hat die Switch OLED gegen das Original nicht wirklich viel im Angebot. Lediglich die Bildschirmgröße und Speicherkapazität wurden erhöht. Zusätzlich verfügt das neue Modell über einen stabileren Standfuß. Was auf den ersten Blick nicht viel wirkt, soll Angaben von Bloomberg zufolge auch gar nicht viel kosten – dennoch liegt der Preis des neuen Modells deutlich über dem des Vorgängers.

Das Standardmodell der Nintendo Switch ist aktuell für um die 320€ auf dem Markt. Seit dem Release vor über vier Jahren hat sich am Preis nicht groß was getan. Nach wie vor besteht die Nachfrage nach der beliebten Konsole. Das OLED-Modell, das tatsächlich nur über wenig Verbesserungen verfügt, soll ab dem Release im Oktober mit etwa 359,99€ beinahe 40€ mehr kosten. Allerdings würden die Kosten für die Verbesserungen an der Konsole keineswegs den Preis rechtfertigen.

Switch OLED: Der Nachfolger der Nintendo Switch soll dem Unternehmen einen zusätzlichen Gewinn von 30€ pro Konsole einbringen

Takashi Mochizuki rechnete in einem Bloomberg-Bericht die Dollar-Preise für die kleinen Upgrades der neuen Konsole zusammen. Das OLED-Display sollte demnach schätzungsweise zwischen 2,50€ und 4€ kosten, die Erhöhung der Speicherplatzkapazität von 32 GB auf 64 GB knappe 3€. Für den stabileren Fuß des Switch-Modells dürfte das Unternehmen aus Kyōto auch nicht mehr als wenige Euro zahlen. Insgesamt könnten die Produktionskosten also bei lediglich 10€ mehr liegen, was Nintendo einen zusätzlichen Gewinn von etwa 30€ pro verkaufter Konsole einbringen würde.

Switch OLED: Neue Konsole kostet 40 Euro mehr – Nintendo zahlt aber nur 10 Euro drauf.

Trotz des angekündigten OLED-Modells für Oktober 2021 scheint die Switch Pro noch nicht ganz aus dem Rennen zu sein. Ein Insider erwartet die ersehnte Nintendo Switch Pro noch in 2022. Bei der Switch OLED dürfte es sich nicht um das letzte Modell der Konsole handeln, das auf den Markt kommt. Ob Fans sich tatsächlich noch auf die Switch Pro mit den erwarteten Verbesserungen wie einem 4K-Support freuen können, bleibt allerdings abzuwarten.

Rubriklistenbild: © Nintendo

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