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Switch OLED kaufen: Lohnt sich die neue Konsole? Hier der Leistungsvergleich

  • Joost Rademacher
    VonJoost Rademacher
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Das Switch OLED-Modell soll im Oktober 2021 erscheinen. Ob sich der Kauf lohnt, zeigt der Leistungs-Vergleich der Nintendo-Konsolen.

Kyoto, Japan – Da hat Nintendo aber eine sneaky Aktion abgezogen. Ganz still und heimlich hat das Unternehmen am 07. Juli 2021 ein neues Modell der Nintendo Switch enthüllt. Ohne jegliche Fanfare oder große Vorab-Ankündigung kam einfach ein Trailer für das OLED-Modell der Switch. Ein paar Neuerungen an der Konsole fallen auf den ersten Blick auf, aber wo liegen die großen Unterschiede zur Originalkonsole? Wir haben beide Konsolen einmal dem direkten Vergleich unterzogen.

Name der KonsoleNintendo Switch (OLED Modell)
HerstellerNintendo
TypHybride Spielkonsole
Generation09. Konsolengeneration
SpeichermediumUnbekannt
Release08. Oktober 2021

Switch OLED: So schlagen sich die Konsolen im direkten Vergleich

Als der erste Trailer zur Switch OLED von Nintendo veröffentlicht wurde, herrschte noch einiges Rätselraten darum, ob die Konsole denn auch einige Verbesserungen an der eigentlichen Hardware im Inneren erhalten würde. Jetzt sind wir ein bisschen schlauer und wissen, was das neue Upgrade im direkten Vergleich so kann – oder eben nicht kann (via Nintendo). Schauen wir uns nacheinander erstmal an, was in den beiden Konsolen so steckt und wie groß die Unterschiede ausfallen:

  • Nintendo Switch
  • Bildschirm: 6,2 Zoll kapazitiver LCD-Touchscreen
  • Maße: 10,16 cm x 23,88 cm x 1,40 cm
  • Gewicht: 388 Gramm (inklusive Joy-Cons)
  • Chipsatz: Nvidia Custom Tegra
  • Auflösung (Handheld): 720p
  • Akku: 4,5-9 Stunden (aktuelles Modell HAC-001)
  • Speicherplatz: 32 GB, durch MicroSD bis 2 TB erweiterbar
  • Kompatible Spiele: Gesamte Switch-Bibliothek
  • Spielmodi: Dock, Handheld (mit schmalem Standfuß)
  • Nintendo Switch (OLED Modell)
  • Bildschirm: 7 Zoll kapazitiver OLED-Touchscreen
  • Maße: 10,16 cm x 24,13 cm x 1,40 cm
  • Gewicht: 421 Gramm (inklusive Joy-Cons)
  • Chipsatz: Nvidia Custom Tegra
  • Auflösung (Handheld): 720p
  • Akku: 4,5-9 Stunden
  • Speicherplatz: 64 GB, durch MicroSD auf 2 TB erweiterbar
  • Kompatible Spiele: Gesamte Switch-Bibliothek
  • Spielmodi: Dock, Handheld (mit neuem breiteren und verstellbaren Standfuß)

Schnell fällt beim Vergleich der Specs auf: Die tatsächlichen Verbesserungen bzw. Unterschiede an der Switch OLED fallen marginal aus. Der breitere, fast randlose Bildschirm ist das klare Zugpferd der Konsole, in der Leistung unterscheidet sich die neue Version aber kaum von der Originalkonsole. Der Nvidia-Chipsatz bleibt der gleiche, ebenso wie die Akkulaufzeit. Lediglich der Speicher fällt größer aus als im Original und die Switch OLED hat einen breiteren Standfuß, der in verschiedene Positionen verstellbar ist. Selbst die Joy-Cons haben die gleiche Bauweise und haben nur ein neues, weißes Farbschema.

Switch OLED im Vergleich: Alle Unterschiede zur Ursprungskonsole von Nintendo

Switch OLED: Dock mit neuem Anschluss – Sonst noch was?

Na gut, da gibt es an der eigentlichen Konsole nichts wirklich Neues, aber wie schauts mit dem Dock aus? Im ersten Trailer zur Switch OLED konnte man schon sehen, dass es da visuelle Überarbeitung gegeben hat und ein paar neue Anschlüsse gibt es dazu. Wie schlägt sich das neue Dock also im Vergleich? Werfen wir nochmal einen tieferen Blick in die Details des neuen Docks.

  • Dock – Nintendo Switch
  • Maße: 10,41 cm x 17,27 cm x 5,4 cm
  • Gewicht: 326 Gramm
  • Auflösung (Dock): 1080p
  • Anschlüsse: 2x USB 2.0, 1x USB 3.0, 1x USB-C (Stromversorgung), 1xHDMI
  • Dock – Nintendo Switch (OLED Modell)
  • Maße: 10,41 cm x 17,53 cm x 5,1 cm
  • Gewicht: 313 Gramm
  • Auflösung (Dock): 1080p
  • Anschlüsse: 2x USB 2.0, 1x USB-C (Stromversorgung), 1xHDMI, 1x LAN

Jahrelang haben Fans von Nintendo darauf gepocht, doch endlich einen LAN-Anschluss für ihre Konsolen zu bekommen. Diese Wünsche hat Nintendo jetzt erhört und dem Dock der Switch OLED einen entsprechenden Kabelanschluss spendiert. Der kommt aber nicht ohne Kompromiss, denn dafür muss in Zukunft auf einen dritten USB-Slot im Inneren des Docks verzichtet werden.

Genauso gibt es durch das Dock keine Verbesserung in der Leistung, die Ausgabe bleibt im Vergleich mit dem Original trotzdem bei 1080p. Viele sind jetzt enttäuscht über den verlangten Preis für das Upgrade im Verhältnis zu den neuen Features. Auch unsere Redakteurin Adrienne sagt im Fall der Switch OLED: Danke für nichts, Nintendo.

Rubriklistenbild: © Nintendo (Montage)

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