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Tipps für einen guten Passwortschutz - so geht's

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Eine Person vor Notebook und Smartphone
Schon mal von der Zwei-Faktor-Authentifizierung gehört? Das ist ein Weg zu einem besseren Passwortschutz. © Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Gehören Sie auch zu den Menschen, die auf leicht zu merkende und damit leider auch unsichere Passwörter setzen? Dabei kommt es vor allem auf starke Passwörter an – Tipps von den Experten.

Köln - Mehr als jeder Dritte (37,6 Prozent) wechselt seine Online-Passwörter seltener als einmal im Jahr. Fast jeder Siebte (14,8 Prozent) bleibt sogar immer beim gleichen Passwort. Das ergab eine Umfrage des Meinungs-und Marktforschungsunternehmens Civey im Auftrag des Verbandes der Internetwirtschaft (eco).

Dabei ist ein Wechsel gerade dann wichtig, wenn das alte Passwort zu unsicher ist, erklärt der Verband. Wer ein starkes, schwer zu knackendes Passwort hat, müsse eigentlich gar nicht so häufig wechseln.

So sieht ein sicheres Passwort aus:

- es hat acht bis zwölf Zeichen

- es besteht sowohl aus Groß- und Kleinbuchstaben als auch aus Zahlen und Sonderzeichen – in willkürlicher Reihenfolge.

Dagegen ist ein Passwort wie „123456“, das die Liste der beliebtesten deutschen Passwörter für 2022 anführt, alles andere als sicher.

Der Verband eco rät Internet-Nutzern daher, direkt zu überprüfen, ob alle wichtigen Online-Passwörter sicher und schwer zu knacken sind – und sie ansonsten sofort in starke Passwörter zu ändern.

Wie kann ich mir die merken?

Ein Tipp: Überlegen Sie sich eine individuelle Phrase und übersetzen sie diese in Ziffern und Sonderzeichen.

Zum Beispiel: Aus „Ich wohne in einem gelben Haus und habe zwei Katzen“ wird „IwiegH&h#2K!“.

Helfen kann auch ein Passwort-Manager, also ein Programm, das Benutzernamen und Passwörter verwaltet. Dann muss man sich nur noch ein Passwort merken, nämlich das für den Manager.

Extra-Schutz mit zweiter Abfrage

Zusätzlich zum sicheren Passwort schütze die Zwei-Faktor-Authentifizierung, heißt es vom Verband. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, etwa mittels TAN-Generator beim Online-Banking.

Wer sich so doppelt sichert, hat einen guten Schutz vor Missbrauch durch Kriminelle. dpa

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